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Auslandsaufenthalt des letzten G8 Jahrgangs

Auslandesaufenthalt des letzten G8 Jahrganges

Laut Auskunft des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) steht der letzte G8-Jahrgang der Gymnasien mit Blick auf einen Auslandsaufenthalt, bei dem vorab oder anschließend die Einführungsphase (EF) regulär durchlaufen werde, vor der Situation, dass Schüler:innen zwei zusätzliche Schuljahre absolvieren müssten.

Vor diesem Hintergrund sei ein solches eingeschobenes Auslandsjahr in dem betreffenden Jahrgang aus rechtlichen Gründen leider nicht genehmigungsfähig, da wichtige schulische Gründe, nämlich das Nichtvorhandensein einer Wiedereingliederungsmöglichkeit, entgegenstünden – sofern nicht die Schullaufbahn nach Rückkehr der betreffenden Schüler:innen an einer anderen Schule mit vollausgebauter gymnasialer Oberstufe (z.B. Gesamtschule) fortgesetzt werden solle.

Daher empfiehlt das MSB Schüler:innen bzw. Eltern dieses Jahrgangs, bei Vorliegen des erforderlichen Notenbildes zum Zwecke eines Auslandsaufenthalts ein Überspringen der EF bzw. eine Vorversetzung in die Q1 zu beantragen. Von der hierfür in VV 4.21 a) zu § 4 Abs. 2 APO-GOSt formulierten Ausnahmemöglichkeit könne unter Nutzung schulischer Ermessensspielräume und zugleich Beachtung der Fürsorgepflicht für den Bildungsweg der Schülerin bzw. des Schülers individuell Gebrauch gemacht werden. Nähere Rückfragen seien auf dieser Grundlage bei Bedarf an die für Auslandsaufenthalte zuständigen Lehrkräfte oder die Schulleitung der jeweiligen Schule zu richten.

Eine weitere Möglichkeit besteht laut MSB darin, dass Schüler:innen, die die Jahrgangsstufe EF nach Rückkehr aus einem Auslandsjahr im Schuljahr 2023/2024 absolvieren müssen oder möchten, dies an einem der noch zu bestimmenden ausgewählten Gymnasien mit zusätzlich eingerichteter EF-Jahrgangsstufe zu tun.

Dies wäre jedoch in den meisten Fällen, sofern nicht (zufällig) die zusätzliche EF an der eigenen Schule eingerichtet werde, mit einem Schulwechsel verbunden – was den betreffenden Schüler:innen und deren Eltern im Vorfeld deutlich kommuniziert und bereits im Zuge der Beantragung der Beurlaubung berücksichtigt werden müsste.

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