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Dr. Oliver Ziehm: „Es ist richtig und wichtig, dass die Landesregierung der Bildung wieder klare Ziele und eine durchdachte Struktur gibt.“

 Die Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen (LE Gym NRW) unterstützt grundsätzlich das Ziel der Landesregierung, mit dem „Schulkompass NRW 2030“ die Bildungserfolge der Schülerinnen und Schüler systematisch zu verbessern. Der Vorsitzende Dr. Oliver Ziehm begrüßt insbesondere den Fokus auf Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben, Zuhören und Rechnen sowie die Stärkung der sozial-emotionalen Entwicklung junger Menschen.

„Es ist richtig und wichtig, dass die Landesregierung der Bildung wieder klare Ziele und eine durchdachte Struktur gibt. Eltern erwarten, dass ihre Kinder gut auf Leben, Ausbildung und Studium vorbereitet werden – und dafür sind verlässliche Grundlagen entscheidend“, betont Dr. Ziehm.

Besonders der geplante Ausbau der Lernstandserhebungen in den Klassen 2, 5 und 7 bis zum Jahr 2030 wird von der Landeselternschaft ausdrücklich unterstützt. Diese Erhebungen stellen aus Sicht der Elternschaft eine sinnvolle Ergänzung zum Schulalltag dar, da sie es ermöglichen, den individuellen Lernstand frühzeitig zu erfassen und gezielt darauf zu reagieren.

Vorstandsmitglied Yvonne Sterz erklärt dazu: „Klassenarbeiten stellen nur eine Momentaufnahme dar. Die Lernstandserhebungen in Kombination mit dem geplanten Schülerfeedback-Portal bieten Lehrkräften die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern und zu fordern.“

Gleichzeitig weist Sterz auf die Bedeutung der aktiven Elternbeteiligung hin: „Wichtig ist dabei auch, dass Eltern ihre Kinder, soweit es ihnen möglich ist, unterstützen. Dazu gehört unter anderem die Teilnahme an Elternabenden und Schulveranstaltungen, um aktiv am Schulleben und an Entscheidungen mitzuwirken“, so Sterz weiter. Denn klar ist: „Schule funktioniert nur in einer guten Kooperation zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Eltern und Erziehungsberechtigten.“

Die LE Gym NRW begrüßt, dass die einzelnen Elemente erst nach einer Pilotierung eingeführt werden sollen. Damit besteht Gelegenheit, die Elternvertretungen aktiv in die Entwicklung einzubinden. Die LE Gym NRW hofft zudem, dass vor Beginn der eigentlichen Umsetzung des Schulkompass 2030 noch Informationen herausgegeben werden, in welcher Weise die Förderung der bei den Vergleichsarbeiten auffällig gewordenen Kinder sichergestellt und die Versorgung benachteiligter Schulstandorte mit den nötigen Ressourcen erfolgen soll.

Dr. Ziehm abschließend: „Der Schulkompass kann Orientierung geben – wenn alle an Schule Beteiligten gemeinsam daran arbeiten. Die Eltern stehen bereit, diesen Weg konstruktiv mitzugehen.“

Bildquelle: MSB NRW/ Torsten Neumann