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Kandidaturen für die Fachausschüsse

Fachausschuss Digitale Bildung – Vorsitz

Maren Thieme

Zur Person:

Ich bin 45 Jahre alt und Mutter von drei Söhnen, die ein Gymnasium in Nordrhein-Westfalen besuchen. Durch einen Umzug und eine Schulschließung haben wir Einblicke in fünf verschiedene Schulen – darunter drei Gymnasien – gewonnen. Dabei habe ich erlebt, wie unterschiedlich digitale Bildung umgesetzt wird. Diese Erfahrungen motivieren mich, mich auf Landesebene für eine qualitativ hochwertige, pädagogisch durchdachte digitale Bildung einzusetzen.

Ich bin Diplom-Gesundheitsökonomin und arbeite als MBSR-Lehrerin mit Menschen, die unter Stress, Burnout, Ängsten oder Depressionen leiden – häufig spielt dabei der Umgang mit digitalen Medien eine Rolle.

Erfahrung in der Elternarbeit:

Seit vielen Jahren engagiere ich mich in Schule und Kindergarten. Mit dem Wechsel meiner Kinder auf das Gymnasium habe ich mein Engagement vertieft, da ich sehe, dass es oft mehr um Digitalisierung der Bildung als um digitale Bildung geht. Mir ist wichtig, dass digitale Medien kreativitäts- und kompetenzfördernd eingesetzt werden und Schüler:innen auf Studium, Beruf und Gesellschaft in einer digitalen Welt vorbereiten. Ich bin als Elternvertreterin und Teil der Schulpflegschaftssitzung aktiv.

 

Sonstiges Engagement:

An der Universität Witten/Herdecke engagiere ich mich in Projekten zur Medienerziehung und arbeite an der Entwicklung von Leitfäden für Eltern mit. In unserer Region bin ich gut mit Eltern, Lehrkräften und Schüler:innen vernetzt und setze mich aktiv für Austausch und Kooperation im Bereich digitaler Bildung ein.

Im Fachausschuss „Digitale Bildung“ habe ich unter anderem die kürzlich veröffentlichte Smartphone- und Tablet-Umfrage initiiert, die wir im Fachausschuss ausgearbeitet haben.

 

Das möchte ich mit der LEGYM erreichen:

Ich möchte bewährte Projekte wie die Entwicklung von Qualitätsstandards, Best-Practice- und Meinungsbilderhebungen fortführen und weiter ausbauen. Mein Ziel ist es, Impulse zu setzen, die Schulen, Eltern und Schüler:innen praxisnah unterstützen. Ich möchte dazu beitragen, dass digitale Bildung nicht Selbstzweck ist, sondern echte pädagogische Qualität schafft.

Ich freue mich darauf, diese Arbeit gemeinsam im Sinne aller Schüler:innen fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

Fachausschuss Studium und Beruf – Vorsitz

Silke Ratte

Zur Person:

Mit mehr als 25 Jahren beruflicher Erfahrung in der Wirtschaftsförderung interessiert mich die Berufsorientierung unserer Kinder besonders. Ich kenne beide Seiten: Jugendliche und Unternehmen. Darum weiß ich, dass noch vieles in diesem Thema getan werden kann. Meine Kinder müssen sich demnächst entscheiden, wie es für sie weiter geht bzw. haben schon einen Weg eingeschlagen. In unserer Schule arbeite ich eng mit den Lehrkräften der Studien- und Berufsorientierung zusammen. Diese Erfahrungen möchte ich gerne einbringen.

Erfahrung in der Elternarbeit:

Wie so oft, begann der Weg im Kindergarten als Vorsitzende des Beirats. In Gymnasium arbeite ich seit sieben Jahren im Vorstand der Schulpflegschaft, davon die letzten zwei als Vorsitzende. In dieser Funktion habe ich u.a. Elternabende zur Berufsorientierung organisiert und moderiert.

Sonstiges Engagement:

Seit Juni 2024 hat die Stadt Leverkusen auch eine Stadtschulpflegschaft der weiterführenden Schulen, deren Gründungsmitglied und erste Vorsitzende ich bin.

Das möchte ich mit der LEGymNW erreichen:

Ich will das Bewusstsein dafür schaffen, dass Eltern die ersten Ratgeber ihrer Kinder auf dem Weg in den Beruf sind. Das ist eine große Verantwortung, für die wir unseren Blick weiten müssen. Nur so können wir die vielfältigen Chancen sehen und unsere Kinder bestmöglich unterstützen ohne mit ihnen in Konflikte darüber zu geraten. Eltern müssen darum informiert und gestärkt werden!

Fachausschuss Studium und Beruf – stellv. Vorsitz

Silke Vorwerk

Zur Person:

Von Hause aus Dipl.-Ing. Maschinenbau, arbeite aber seit über 20 Jahren bei der Agentur für Arbeit, seit über 5 Jahren im Bereich Berufsberatung im Erwerbsleben. Ich berate also Menschen mit Berufserfahrung oder Berufsrückkehrende aus Eltern- oder Pflegezeiten. Aber auch viele junge Menschen, die eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben, das für sie „nicht die richtige Wahl war“ habe ich oft in der Beratung.

Deswegen setze ich mich im Ausschuss „Studium und Beruf“ ein, um junge Menschen und auch den Eltern zu helfen, die richtige Ausbildung, das richtige Studium zu finden.

Erfahrung in der Elternarbeit:

    Ich habe eine 15-jährige Tochter und wie bei vielen startete mein Engagement im Elternbeirat im Kindergarten, weiter ging es in Klassen- und Schulpflegschaft der Grundschule. Seit über 4 Jahren bin ich im Gymnasium Klassenpflegschaftsvorsitzende und seit 3 Jahren im Vorstand der Schulpflegschaft, seit diesem Jahr als Vorsitzende.

    Ich freue mich über die konstruktive Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulleitung und vor allem engagierten Eltern – gemeinsam kann man viel erreichen.

    Sonstiges Engagement:

    In meinem Wohnort Iserlohn ist die Stadtschulpflegschaft sehr aktiv, hier haben wir z.B. gemeinsam an einem „Elternfragebogen zur Wahl der weiterführenden Schule“ gearbeitet.

    Das möchte ich mit der LEGYM erreichen:

    Ich wünsche mir, dass jeder „seinen“ Beruf findet, in dem er zufrieden und glücklich arbeiten kann. Nicht immer sind es die geraden Wege, die gegangen werden, deswegen möchte ich Mut machen, auch noch mal in andere Bereiche zu schauen und sich weiter zu informieren.

    Die Eltern sind „DER (erste) Ansprechpartner“ für die Kinder und sollten ihre Kinder gut informiert unterstützen. Auch den Kindern möchte ich zusprechen, ihre Wünsche zu äußern und gemeinsam in die Entscheidungsfindung zu gehen.

    Aktuell arbeitet der Fachausschuss „Studium und Beruf“ gemeinsam mit dem Landesministerium an einem Elternportal, in dem es genau um diese Informationen geht. Eine spannende Arbeit!

    Fachausschuss Gymnasiale Bildung – Vorsitz

    Martin Neumann

    Zur Person:

    Mein Name ist Martin Neumann, ich bin 47 Jahre alt (1977) und seit 18 Jahren verheiratet. Meine Frau und ich haben zwei gemeinsame tolle Söhne, von denen der jüngere (15 – 2010) noch das Gymnasium in Essen-Werden besucht. Der ältere (18 – 2006) hat es bereits komplett durchlaufen, mit seinem Abitur abgeschlossen und sammelt aktuell die ersten Erfahrungen an einer deutschen Universität.

    Während ich die ersten gut 20 Jahre meines Berufslebens als Logistik- und Supply Chain Berater gearbeitet habe, beschäftige ich mich seit 2021 mit den Themen Organisations-, Leadership und Teamentwicklung sowie Transformation und Change Management – und dies sowohl als Angestellter als auch als freiberuflicher Coach und Berater.


    Erfahrung in der Elternarbeit:

    Leider muss ich zugeben, dass sich meine Erfahrung in der Elternarbeit darauf beschränkt, meine Frau bei sämtlichen Klassenpflegschaftstätigkeiten moralisch zu unterstützen.

     

    Das möchte ich mit der LEGYM erreichen:

    Ich möchte mich für eine Weiterentwicklung der Gymnasien einsetzen, sodass wir Gymnasien bekommen, in denen

    • fachliche Exzellenz UND sozial-emotionale Persönlichkeitsbildung gleichberechtigt angestrebt werden.
    • sich unsere Kinder zu resilienten, emotional reflektierten und selbstwirksamen jungen Menschen entwickeln.
    • die Schüler:innen sich ihrer Stärken und Fähigkeiten bewusst sind und es eine weniger Defizitorientierte Betrachtung gibt.
    • sich unsere Kinder gern aufhalten, da sie sich wertgeschätzt und gesehen fühlen.
    • Demokratiebildung und Werte eines guten (Zusammen)-Lebens gelehrt und gelernt werden.
    • eine starke Elternschaft, gemeinsam mit Lehrkräften, Schüler:innen und Politik ein förderliches, demokratisches und chancengerechtes Lernumfeld gestaltet.