Fünf intensive und erfolgreiche Tage auf der didacta 2026 in Köln liegen hinter der LE Gym NRW. Gemeinsam mit der Landeselternschaft der Realschulen NRW präsentierte sich die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW mit einem eigenen Stand in Halle 6 und stellte die Arbeit der Elternverbände einem breiten Fachpublikum vor.
Austausch mit zentralen Akteuren der Bildungslandschaft
Im Mittelpunkt standen zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, beruflicher Bildung, Ministerien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Auch mit der Landesanstalt für Medien NRW, mit Lehrkräften sowie mit Akteurinnen und Akteuren anderer Verbände und Institutionen fand ein intensiver Austausch statt.
Bestehende Kontakte wurden vertieft, neue Netzwerke geknüpft und vielfältige Impulse für die weitere Verbandsarbeit gewonnen. Die Messe hat erneut gezeigt, wie wichtig die Vernetzung der Elternverbände mit allen Beteiligten im Bildungsbereich ist.
Wertschätzender Besuch der Schulministerin
Ein besonderes Zeichen der Anerkennung war der Besuch der Schulministerin Dorothee Feller am Stand der LE Gym NRW. Der persönliche Austausch unterstrich die Bedeutung der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Elternvertretungen und Bildungspolitik.
Fachliche Impulse am Messestand
Auch inhaltlich setzte die LE Gym NRW deutliche Akzente:
„Fit für die Zukunft: Wie digitale Bildung Schülerinnen und Schüler sicher ins Berufsleben begleitet“ – unter diesem Titel referierte Sarah Johannsen Roth aus dem Ausschuss Studium und Beruf und zeigte praxisnah auf, welche Kompetenzen junge Menschen für eine zunehmend digitale Arbeitswelt benötigen.
Ein weiterer Publikumsmagnet war der Vortrag von Dr. Thomas Pfeiffer vom Verfassungsschutz NRW zum Thema Rechtsradikalismus. Die große Resonanz machte deutlich, wie hoch das Informations- und Diskussionsbedürfnis in diesem Bereich ist.
Darüber hinaus stellte Silke Kanes von Inspiring Girls Deutschland die Initiative vor, die Schülerinnen mit inspirierenden weiblichen Vorbildern aus unterschiedlichen Berufsfeldern zusammenbringt.
Dank an das engagierte Messeteam
Ein ausdrücklicher Dank gilt allen, die den Messeauftritt mit großem Engagement vorbereitet und begleitet haben. Besonders hervorzuheben ist der Ausschuss Studium und Beruf rund um die Vorsitzende Silke Ratte. Gemeinsam mit den Mitgliedern Sarah Johannsen Roth, Corinna Heldt und Martin Kesper hat der Ausschuss die inhaltliche Arbeit am Stand maßgeblich geprägt, zahlreiche Fachgespräche geführt und wichtige Impulse in den Bereichen Berufsorientierung und digitale Bildung gesetzt.
Auch die Vorsitzende vom Ausschuss Digitale Bildung, Maren Thieme, brachte ihre fachliche Expertise ein und führte vertiefende Gespräche zu aktuellen Entwicklungen der digitalen Transformation im schulischen Kontext. Ihre Perspektiven ergänzten die Diskussionen am Stand in besonderer Weise.
Ebenso haben sich Simone Peppler und Marlena Ernst aus dem Ausschuss Gesundheit und Jugendschutz intensiv eingebracht und mit vielen Besucherinnen und Besuchern das Gespräch gesucht. Ihre Expertise und Gesprächsbereitschaft haben dazu beigetragen, auch zentrale Themen der Prävention und des Jugendschutzes sichtbar zu machen. Auch der Kassenprüfer der LE Gymnasien hat in Köln Präsenz gezeigt und stand für zahlreiche Gespräche zur Verfügung.
Der gemeinsame Einsatz aller Beteiligten hat den Messeauftritt der LE Gym NRW fachlich fundiert, lebendig und dialogorientiert gestaltet.
Nachhaltige Impulse für die weitere Verbandsarbeit
Die didacta 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Elternvertretungen, Bildungspolitik, Schulen und weiteren Akteuren der Bildungslandschaft ist. Die LE Gym NRW versteht sich dabei als konstruktive, verlässliche und engagierte Stimme der Gymnasialeltern in Nordrhein-Westfalen.
Neben zahlreichen fachlichen Impulsen haben wir auch viele wertvolle Anregungen für zukünftige Online-Elternabende mitgenommen. So können wir Eltern landesweit weiterhin fundiert und zeitnah über aktuelle Entwicklungen informieren – etwa in der Medienerziehung, zu Fragen von Radikalisierungstendenzen im Netz, zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie zu weiteren drängenden bildungspolitischen Themen.
Die zahlreichen Begegnungen und Gespräche dieser fünf Messetage wirken weit über die Veranstaltung hinaus. Sie bestärken uns in unserem Einsatz für eine zukunftsorientierte, leistungsstarke und chancengerechte Bildung an den Gymnasien unseres Landes.
Mit großer Dankbarkeit für das entgegengebrachte Vertrauen und mit neuer Motivation nehmen wir die gewonnenen Anregungen mit in unsere weitere Arbeit – im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und einer starken gymnasialen Bildung in Nordrhein-Westfalen.