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Rundbrief Juni 2026 Liebe Eltern, das Schuljahr 2025/2026 befindet sich auf der Zielgeraden. An vielen Gymnasien werden derzeit die letzten Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben, Projekte abgeschlossen und Zeugnisse vorbereitet. Gleichzeitig richten viele Schülerinnen und Schüler ihren Blick bereits voller Vorfreude auf die bevorstehenden Sommerferien. Für die letzten Schulwochen wünschen wir allen Kindern und Jugendlichen viel Erfolg, Ausdauer und natürlich auch die nötige Portion Gelassenheit für den Endspurt.
Auch bei der Landeselternschaft der Gymnasien NRW war in den vergangenen Wochen wieder viel los. Besonders gefreut haben wir uns über die große Resonanz auf unsere Online-Informationsveranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz als Lernpartner. Die spannenden Einblicke der Universität Siegen und der lebhafte Austausch mit den Teilnehmenden haben gezeigt, wie groß das Interesse an den Chancen und Herausforderungen der digitalen Bildung ist. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in diesem Rundbrief.
Ebenso beeindruckend war die Beteiligung an unserer Umfrage zum Thema spätere Schulanfangszeiten. Mehr als 21.000 Eltern haben ihre Erfahrungen und Einschätzungen eingebracht. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich viele Familien mehr Flexibilität und altersgerechte Lösungen wünschen – ein wichtiges Signal für die weitere bildungspolitische Diskussion.
Eine erfreuliche Nachricht gibt es zudem für viele Fördervereine und ehrenamtlich Engagierte: Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen unter bestimmten Voraussetzungen die GEMA-Gebühren für Vereinsfeste mit Musik. Gerade mit Blick auf die zahlreichen Sommerfeste an unseren Schulen ist dies eine willkommene Entlastung.
Außerdem möchten wir Sie herzlich auf unsere beiden kommenden Online-Elternabende aufmerksam machen. Am 22. Juni informiert der Psychologe Florian Buschmann über aktuelle Risiken digitaler Medien und gibt praktische Hilfestellungen für Familien. Am 6. Juli dreht sich alles um die Leseförderung und die Frage, wie Kinder gerade in den Sommerferien ihre Lesekompetenz stärken können. Beide Veranstaltungen bieten wertvolle Impulse für den Familienalltag und die Begleitung unserer Kinder.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieses Rundbriefs, eine erfolgreiche letzte Phase des Schuljahres und schon jetzt erholsame Sommerferien.
Herzliche Grüße Das Team der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e. V.
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Aktuelle Veranstaltungen
Vorabendserie: „Digitale Medien verändern sich rasant – und viele Kinder nutzen längst Apps, deren Risiken Eltern kaum noch überblicken können“ Datum: 22. Juni 2026 Uhrzeit: 19:00 – 20:30 Uhr Format: online (Zugangsdaten folgen)
In diesem Vortrag schauen wir uns aktuelle Plattformen wie Character.AI, Roblox, Brawl Stars, Snapchat und weitere beliebte Apps genauer an. Wir sprechen darüber, wie diese Angebote auf das Gehirn wirken, warum sie so fesselnd sind und welche Mechanismen wie Dark Patterns, Belohnungssysteme oder soziale Bestätigung dahinterstecken.
Gerade mit Blick auf die Sommerferien ist es wichtig, jetzt vorbereitet zu sein, damit die Mediennutzung nicht ausufert. Eltern erfahren, welche Risiken bei einzelnen Apps bestehen – von Kontakt zu Fremden über problematische Inhalte bis hin zu In-App-Käufen und Suchtpotenzial. Außerdem geht es um konkrete Schutz- und Sicherheitseinstellungen, die Familien kennen sollten. Wer Kinder heute gut begleiten möchte, muss verstehen, womit sie digital in Kontakt kommen. Dieser Vortrag hilft Eltern, sich fit zu machen, um klarer, sicherer und wirksamer zu handeln – bevor es zu Hause eskaliert.
Referent: Florian Buschmann ist Psychologe, Autor und Referent für Medien- und Computersucht. Aus eigener Erfahrung kennt er die Herausforderungen exzessiver Mediennutzung: Als Jugendlicher war er selbst von Computersucht betroffen und hat seinen Weg aus der Abhängigkeit später zum Beruf gemacht. Heute klärt er bundesweit Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie pädagogische Fachkräfte über die Risiken problematischer Mediennutzung auf und zeigt praxisnahe Wege zu einem gesunden Umgang mit digitalen Medien auf. Mit seinem Unternehmen „Offline-Helden“ führt er Workshops, Vorträge und Präventionsprojekte an Schulen durch.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie uns bitte Ihre Anmeldung per E-Mail an Veranstaltungen@le-gymnasien-nrw.de mit dem Betreff „Anmeldung VAS 22.06.2026“.
„Mehr Lesen in den Sommerferien – Wie Leseflüssigkeit Kinder beim Lernen unterstützt“
Datum: 6. Juli 2026 Uhrzeit: 19:00 – 20:15 Uhr Format: online (Zugangsdaten folgen)
Die Sommerferien bieten Kindern die Chance, zur Ruhe zu kommen, neue Geschichten zu entdecken und ihre Lesekompetenz ganz nebenbei zu stärken. Tatsächlich verbringen viele Schülerinnen und Schüler einen großen Teil ihrer Freizeit am Handy oder Tablet. Dabei ist gerade regelmäßiges Lesen ein entscheidender Schlüssel für schulischen Erfolg. In dieser Online-Veranstaltung geht es darum, warum Leseflüssigkeit die Grundlage für gutes Textverständnis ist und wie Schulen sowie Eltern Kinder dabei unterstützen können, wieder mehr Freude am Lesen zu entwickeln. Vorgestellt werden wissenschaftlich fundierte Methoden der Leseförderung – darunter Lautleseverfahren, chorisches Lesen und das Hamburger Modell „Lesen durch Hören“. Die Veranstaltung zeigt praxisnah: - warum flüssiges Lesen so wichtig ist, - wie Leseförderung im Schulalltag gelingen kann, - welche Ansätze besonders motivierend wirken, - und wie Eltern Kinder auch in den Ferien zum Lesen ermutigen können. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie uns bitte Ihre Anmeldung spätestens bis Donnerstag, den 2. Juli 2026, per E-Mail an Veranstaltungen@le-gymnasien-nrw.de mit dem Betreff „Anmeldung VAS 06.07.2026“.
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Aktuelles aus den Fachausschüssen Wenn Sie auf die Links zu den Fachausschussitzungen klicken, gelangen Sie direkt in die jeweilige Teams-Sitzung. Fachausschuss Digitale BildungDer Fachausschuss Digitale Bildung beschäftigt sich aktuell intensiv mit den Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI als Lernpartner sinnvoll eingesetzt werden kann, ohne die pädagogische Verantwortung von Lehrkräften zu ersetzen. Der Ausschuss entwickelt derzeit praxisnahe Materialien für Schulen, darunter eine Mindmap zum Einsatz von KI im Unterricht, ein KI-Glossar sowie Quizformate für den schulischen Einsatz. Darüber hinaus werden Beispiele gelungener digitaler Schulkonzepte gesammelt, um Schulen und Eltern konkrete Orientierung für eine moderne und verantwortungsvolle digitale Bildung zu bieten. Nächste Sitzung: 8. Juli 2026, 18:00-19:00 Uhr Fachausschuss Gesundheit und Jugendschutz
Der Ausschuss Gesundheit und Jugendschutz setzt seine Arbeit zu den Themen Gewaltprävention, Gesundheitsförderung und Aufklärung über aktuelle Risiken für Kinder und Jugendliche fort. Die Ergebnisse der Umfrage zur Gewalt an Schulen wurden unter anderem Innenminister Herbert Reul vorgestellt. Zudem werden die Ergebnisse der Toilettenumfrage genutzt, um Schulen bei Verbesserungen zu unterstützen. Aktuell beschäftigt sich der Ausschuss außerdem mit den Auswirkungen der Cannabis-Legalisierung, dem zunehmenden Konsum von Lachgas sowie Snus- und Nikotinbeuteln. Ziel ist es, Eltern verlässliche Informationen und niedrigschwellige Unterstützungsangebote zur Verfügung zu stellen. Nächste Sitzung: 1. Juli 2026, 19:00-20:00 Uhr
Fachausschuss Schulrecht und Schulmitwirkung Ein zentrales Thema des Ausschusses Schulrecht und Schulmitwirkung bleibt die Elternvertretung bei volljährigen Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam mit der Landeselternschaft der integrierten Schulen setzt sich der Ausschuss für eine Änderung des Schulgesetzes ein, damit Eltern auch nach Eintritt der Volljährigkeit ihrer Kinder weiterhin aktiv in Mitwirkungsgremien mitarbeiten können. Darüber hinaus befasst sich der Ausschuss mit schulrechtlichen Fragestellungen rund um das Schülerticket sowie mit den rechtlichen Auswirkungen des Einsatzes von KI bei Prüfungsleistungen. Parallel werden vereinsinterne Mediations- und Schlichtungsverfahren weiterentwickelt. Nächste Sitzung: 1. Juli 2026, 18:00-19:00 Uhr
(Thema: Prüfung der Einrichtung eines paritätisch besetzten Schlichtungsrats im LeGym) Weiterer Termin: 8. Juli 2026, 18:00-19:00 Uhr Fachausschuss Gymnasiale Bildung
Der Fachausschuss Gymnasiale Bildung beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Qualitätsentwicklung an Gymnasien. Dabei stehen die Weiterentwicklung von Lehrplänen, die Anpassung von Unterrichtsinhalten an gesellschaftliche und technischeEntwicklungen sowie die Förderung von Mediendigitalen Kompetenzen im Fokus. Gleichzeitig setzt sich der Ausschuss für eine Balance zwischen fachlicher Exzellenz und Persönlichkeitsbildung ein. Ziel ist ein Gymnasium, das Schülerinnen und Schüler nicht nur auf Prüfungen vorbereitet, sondern sie auch in ihrer Entwicklung zu lebenstüchtigen, sozialen und demokratischen Erwachsenen begleitet. Nächste Sitzung: 14. Juli 2026, 19:00 – 20:00 Uhr
Fachausschuss Studium und Beruf
Der Ausschuss Studium und Beruf unterstützt Eltern bei der Berufs- und Studienorientierung ihrer Kinder. Aktuell begleitet der Ausschuss die Einführung eines neuen Elternportals zur Berufsorientierung, das gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW entwickelt wurde. Darüber hinaus werden Online-Veranstaltungen zur Berufsorientierung vorbereitet, Informationen zu Auslandsaufenthalten zusammengestellt und Best-Practice-Beispiele aus Schulen gesammelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Eltern frühzeitig über Ausbildungs-, Studien- und Berufswege zu informieren und sie bei der Begleitung ihrer Kinder zu unterstützen. Nächste Sitzung: 9. Juli 2026, 19:00 – 20:00 Uhr
Fachausschuss Schulen in freier Trägerschaft
Der Ausschuss Schulen in freier Trägerschaft befasst sich mit den besonderen Herausforderungen freier Schulen in Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkte sind die Ersatzschulfinanzierung, die Auswirkungen steigender Pensionslasten sowie die finanzielle Belastung von Schulträgern und Eltern. Der Ausschuss setzt sich dafür ein, dass auch Kinder aus finanziell weniger privilegierten Familien Zugang zu Schulen in freier Trägerschaft erhalten. Dazu werden Gespräche mit Politik, Ministerien, Schulträgern und dem Verband der Privatschulen NRW vorbereitet und die Perspektive der betroffenen Eltern aktiv in die bildungspolitische Diskussion eingebracht. Die nächste Sitzung wird in Kürze festgelegt. Mitmachen erwünscht
Die Arbeit der Landeselternschaft lebt vom Engagement der Eltern. Alle Fachausschüsse freuen sich über neue Mitglieder und Interessierte, die ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven einbringen möchten. Eine Mitarbeit ist unabhängig von Vorkenntnissen möglich und bietet die Gelegenheit, die Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen aktiv mitzugestalten.
Weitere Informationen unter www.le-gymnasien-nrw.de veranstaltungen@le-gymnasien-nrw.de Telefon: 0211 – 1711883
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Informationsveranstaltung der LE Gym NRW
Am 13. Juni 2026 begrüßte die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW zahlreiche interessierte Eltern zu einer Online-Informationsveranstaltung. Zu Beginn stellte der Vorsitzende der LE Gym NRW, Dr. Oliver Ziehm, die aktuellen bildungspolitischen Schwerpunkte und Aktivitäten des Verbandes vor. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Forderungen nach einem kostenfreien regionalen Schülerticket, der kostenlosen Bereitstellung digitaler Endgeräte, die Ergebnisse der Umfrage zum späteren Schulbeginn sowie aktuelle Themen der Elternmitwirkung und Schulentwicklung. Anschließend referierten Prof. Dr. Torsten Steinhoff und Dr. Frederik Dilling von der Universität Siegen zum Thema „KI-Agenten als Lernpartner im Fachunterricht“. Im Mittelpunkt stand das vom Ministerium für Schule und Bildung NRW geförderte Forschungsprojekt KIMADU. Das Projekt entwickelt gemeinsam mit weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen KI-gestützte Lernpartner für den Mathematik- und Deutschunterricht und unterstützt Lehrkräfte beim professionellen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die vorgestellten KI-Agenten sollen Schülerinnen und Schüler beim Lernen begleiten, beispielsweise beim Arbeiten mit Brüchen, beim Lösen mathematischer Problemstellungen, beim Verstehen literarischer Texte oder bei der Vorbereitung von Referaten. Ziel ist es, Lernprozesse zu unterstützen und selbstständiges Denken, Argumentieren und Problemlösekompetenzen zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Rolle der Eltern beim Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Referenten ermutigten Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern KI-Anwendungen auszuprobieren, den verantwortungsvollen Umgang mit KI zu begleiten und Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. Dabei sollten Chancen und Risiken – etwa im Bereich Datenschutz – offen besprochen und verschiedene KI-Werkzeuge miteinander verglichen werden. Gleichzeitig wurde dafür geworben, der KI-Nutzung beim Lernen grundsätzlich offen gegenüberzustehen, sinnvolle Einsatzmöglichkeiten zu erkennen, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Transparenz bei der Nutzung von KI im schulischen Alltag sei dabei besonders wichtig.
Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu einer lebhaften Fragerunde. Dabei wurde insbesondere die Sorge vieler Eltern thematisiert, dass Jugendliche KI-Anwendungen häufig nutzen, um sich schnell Lösungen für Hausaufgaben oder schulische Aufgaben zu beschaffen. Die Referenten machten deutlich, dass nicht jede KI-Nutzung automatisch zu einem Verlust von Kompetenzen führt. Entscheidend sei vielmehr, KI so einzusetzen, dass sie Lernprozesse unterstützt und eigenständiges Denken fördert. Darüber hinaus wurde für einen konstruktiven und offenen Austausch über den Einsatz von KI innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft geworben.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten die Vorsitzenden der Fachausschüsse der LE Gym NRW ihre aktuellen Projekte und Arbeitsschwerpunkte vor. Präsentiert wurden unter anderem die Arbeit des Ausschusses Digitale Bildung zu Künstlicher Intelligenz und verantwortungsvoller Digitalisierung, die Aktivitäten des Ausschusses Gesundheit und Jugendschutz zu Gewaltprävention, Schultoiletten und aktuellen Risikotrends bei Jugendlichen sowie die Arbeit des Ausschusses Schulrecht und Schulmitwirkung zur Elternvertretung volljähriger Schülerinnen und Schüler. Weitere Themen waren die Qualitätsentwicklung gymnasialer Bildung, die Berufs- und Studienorientierung sowie die besonderen Herausforderungen von Schulen in freier Trägerschaft.
Die Ausschüsse arbeiten an konkreten bildungspolitischen Fragestellungen, entwickeln Positionen der Elternschaft und bringen diese in Gespräche mit Politik, Ministerien und anderen Bildungsakteuren ein. Gleichzeitig bieten sie interessierten Eltern die Möglichkeit, sich schulformübergreifend zu engagieren, Erfahrungen auszutauschen und eigene Themen einzubringen.
Alle Fachausschüsse freuen sich über weitere interessierte Eltern, die ihre Erfahrungen und Ideen einbringen möchten. Eine Mitarbeit ist unabhängig von Vorkenntnissen möglich und bietet die Gelegenheit, die bildungspolitische Arbeit der Landeselternschaft aktiv mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Projekt KIMADU finden sich unter www.kimadu.de
Alle Präsentationen und Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Website unter: https://www.le-gymnasien-nrw.de/mitgliederversammlung/
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Update zum 19. Schulrechtsänderungsgesetz
Das Ministerium hat einen geänderten Entwurf zum 19. Schulrechtsänderungsgesetz vorgelegt, der am 18.6. im Schulausschuss diskutiert wird. Dabei wurden teilweise auch unsere Änderungswünsche berücksichtigt. Die wichtigsten Änderungen: • NRW-Sportschulen: Der Schulträger kann bestimmten, dass in Sportklassen auch dann Kinder aus Nachbargemeinden aufgenommen werden können, wenn die Aufnahme eigentlich wegen Erschöpfung der Aufnahmekapazitäten ausgeschlossen ist. • Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen: Dauert ein Ausschluss vom Unterricht über den laufenden Unterrichtstag an, handelt es sich jetzt doch um eine Ordnungsmaßnahme. Wir hatten rechtliche Bedenken gegen die Einstufung als reine Erziehungsmaßnahme angebracht. Über den eigenen Unterricht der jeweiligen Lehrkraft hinausgehende Ausschlüsse sollen nun der Zustimmung der Schulleitung bedürfen. Ordnungsmaßnahmen müssen den Eltern nicht mehr schriftlich bekanntgegeben werden, was wir nicht gutheißen können. • „Gefahr in Verzug“(wenn die Schule vermutet, dass vom Schüler eine Gefahr ausgeht): Schüler sollen - wie von uns gefordert - doch nur zwei statt vier Wochen vom Schulbesuch ausgeschlossen werden können. • PRIMUS-Schulen: für die Neugründung werden höhere Kosten eingeplant. Eine von uns als besonders problematisch eingeschätzte Regelung ist im auch neuen Entwurf zu finden: • Die Ordnungsmaßnahme, Schüler für bis zu vier Wochen vom Unterricht ausschließen zu können
Uns fehlt nach wie vor: • eine Regelung zur vollwertigen digitalen Teilnahme von chronisch kranken Schülern • eine klare Regelung zur Mitwirkung von Eltern volljähriger Schüler
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Große Umfrage: Eltern sehen Chancen in flexibleren Schulzeiten
Mehr als 21.000 Eltern haben sich an der Umfrage der Landeselternschaft der Gymnasien NRW zum Thema „Spätere Schulanfangszeit“ beteiligt. Anlass war ein neuer Runderlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 30. März 2026. Dieser ermöglicht es Schulen der Sekundarstufen I und II, den Unterricht künftig flexibel zwischen 7:30 Uhr und 9:00 Uhr beginnen zu lassen. Die Ergebnisse zeigen: Die Elternschaft ist offen für Veränderungen – wünscht sich aber keine pauschalen Lösungen. Wer hat teilgenommen?
• Über 21.000 Eltern aus Nordrhein-Westfalen • Rund 94 Prozent der Teilnehmenden haben Kinder am Gymnasium. • Knapp die Hälfte der Kinder besucht die Mittelstufe. • Rund ein Drittel befindet sich in der Erprobungsstufe. • Etwa ein Fünftel besucht die Oberstufe. Familienalltag: Späterer Schulbeginn meist kein Problem
Die Umfrage zeigt, dass viele Familien bereits heute unterschiedliche Tagesabläufe haben: • Rund 40 Prozent der Familien frühstücken unter der Woche regelmäßig gemeinsam. • Fast zwei Drittel der Eltern geben an, dass ein späterer Unterrichtsbeginn ihre Frühstücksorganisation nicht beeinträchtigen würde. • Auch bei Eltern, die ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit zur Schule bringen, sieht die Mehrheit keine grundsätzlichen Probleme. • Gleichzeitig erwartet etwa ein Drittel der Familien organisatorische Herausforderungen. Gemeinsame Mahlzeiten bleiben wichtig
• Rund 40 Prozent der Familien essen unter der Woche gemeinsam zu Mittag. • Weitere 20 Prozent tun dies zumindest gelegentlich. Viele Eltern betonen jedoch, dass ein späterer Unterrichtsbeginn nicht dazu führen dürfe, dass sich Unterricht, Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten immer weiter in den Nachmittag und Abend verschieben. Was wünschen sich die Eltern?
Besonders deutlich wird der Wunsch nach mehr Flexibilität: • späterer Unterrichtsbeginn ab Mittel- oder Oberstufe, • flexible Anfangszeiten, • Gleitzeitmodelle, • ein „offener Anfang“ mit Lern- und Arbeitsphasen vor dem eigentlichen Unterricht, • stärkere Berücksichtigung des Schlaf- und Lebensrhythmus von Kindern und Jugendlichen. Die Eltern sprechen sich damit eher für individuelle und altersgerechte Lösungen aus als für starre Vorgaben. Welche Uhrzeit wird bevorzugt?
Auch bei der Frage nach der konkreten Anfangszeit zeigt sich ein differenziertes Bild: • Viele Eltern halten einen Unterrichtsbeginn zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr für sinnvoll. • In den Freitextantworten wurde besonders häufig 8:30 Uhr als guter Kompromiss genannt. • Deutlich kritischer bewertet wurden Unterrichtsbeginne um 9:00 Uhr oder später. Viele Eltern befürchten in diesem Fall: • spätere Unterrichtsenden, • weniger Zeit für Sportvereine und Musikschule, • Einschränkungen bei Freizeitaktivitäten, • Probleme bei der Vereinbarkeit von Schule, Familie und Beruf. Fazit
Die Umfrage zeigt: Die Elternschaft wünscht sich weder ein starres „Später für alle“ noch ein unverändertes Festhalten am Status quo. Stattdessen sprechen sich viele Eltern für • mehr Flexibilität, • altersgerechte Modelle, • die Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Schlafverhalten von Kindern und Jugendlichen, • sowie praktikable Lösungen für Familien, Schulen und Schulträger aus. Die Diskussion um den Schulbeginn sollte daher weniger um eine einzige Uhrzeit kreisen, sondern vielmehr um die Frage, wie Schulen den neuen Gestaltungsspielraum sinnvoll nutzen können, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden.
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Kultur entdecken, Medien gestalten, hinter die Kulissen blicken – „Triennale Teens Talk III“ sucht Jugendliche aus NRW
Wie entsteht eigentlich ein großes Kulturfestival? Welche Berufe stecken hinter Theater, Konzert oder Medienproduktion? Und wie arbeitet Kulturjournalismus heute? Mit dem Projekt „Triennale Teens Talk III“ bietet die Ruhrtriennale Jugendlichen eine besondere Möglichkeit, genau das herauszufinden – kostenlos und praxisnah. Das Angebot richtet sich an kulturinteressierte Jugendliche und alle, die neugierig darauf sind, einmal hinter die Kulissen eines großen Festivals zu schauen. Während einer Workshopphase lernen die Teilnehmenden Vertreter:innen verschiedener Medieninstitutionen kennen und erhalten Einblicke in die Arbeit des Kulturjournalismus. Mit dabei sind unter anderem das Magazin STROBO, die Jugendredaktion Salon 5 von CORRECTIV sowie ct das Uniradio Bochum. Anschließend können die Jugendlichen ihre neu gewonnenen Kenntnisse direkt bei der Ruhrtriennale anwenden: Sie besuchen Veranstaltungen, führen Interviews, erstellen eigene Beiträge und erhalten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Festivals. Begleitet wird das Projekt durch Medienpädagog:innen und die Theatervermittlung der Ruhrtriennale. Besonders spannend: Die Teilnehmenden lernen dabei ganz unterschiedliche Berufsfelder aus den Bereichen Kultur, Medien und Veranstaltungsorganisation kennen – von Redaktion und Journalismus über Dramaturgie und Theatervermittlung bis hin zu Technik und Produktion.Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: : https://www.ruhrtriennale.de/de/programm/triennale-teens-talk-iii/231
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Gute Nachricht für das Sommerfest des Fördervereins
Ab dem 1. Juli entfallen in NRW für Vereinsfeste mit Musik die GEMA-Gebühren. Das gilt für: • gemeinnützige, überwiegend ehrenamtlich arbeitende Vereine und Organisationen • maximal vier nicht kommerzielle Feste im Jahr • Musik, die live, als Streaming oder vom Tonträger gespielt wird Ausgeschlossen sind Veranstaltungen mit Eintritt. Spendensammlung und der Verkauf von Speisen und Getränken ohne kommerzielle Zwecke sind zulässig. Nicht abgedeckt sind andere Veranstaltungen wie Public Viewing, Konzert, Theater, Sportturnier. Achtung: Die Veranstaltung muss dennoch bei der GEMA angemeldet werden. Hier gibt es Informationen: NRW übernimmt GEMA Gebühren ehrenamtlicher Vereine |
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Bildungswende JETZT! braucht Ihre Hilfe!
Am 19. September 2026 ruft das Bündnis Bildungswende JETZT! - zu dem wir auch gehören - zum bundesweiten Bildungsprotesttag auf, mit Protestorten für NRW in Köln, Bielefeld und Bochum. Tausende Menschen werden für eine echte Bildungswende auf die Straße gehen. Damit der Tag groß, sichtbar und wirksam wird, braucht das Bündnis Ihre Unterstützung – auch finanziell. Konkret werden Bühne, Technik, Werbematerial und ein Bühnenprogramm mit Live-Musik, Moderation und Kinderprogramm finanziert. Hier geht's zur Spendenaktion: https://www.betterplace.org/de/projects/175521 Schon kleine Beträge helfen – und jede Spende sorgt für mehr Sichtbarkeit. Bitte machen Sie mit und teilen Sie diese Info, wenn Ihnen Bildungsgerechtigkeit wichtig ist. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter: https://www.bildungswende-jetzt.de/ueber-uns/appell/
#BildungswendeJetzt
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Erinnerung Mitgliedsbeitrag
Liebe Schulpflegschaftsvorsitzende, zunächst möchten wir uns herzlich bei allen Schulpflegschaften bedanken, die ihren Mitgliedsbeitrag bereits überwiesen haben. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie wesentlich dazu bei, die Elternvertretung an den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen zu stärken.
Für die Schulen, deren Beitrag noch aussteht, möchten wir an dieser Stelle freundlich an die Begleichung des Mitgliedsbeitrags erinnern.
Als Mitglied der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW profitieren Sie von zahlreichen Angeboten und Leistungen:
• Individuelle Beratung zu schulischen, rechtlichen und organisatorischen Fragen • Interessenvertretung der Gymnasial-Eltern gegenüber Schulministerium, Landtag, Parteien und weiteren Bildungspartnern • Kostenfreie Online-Elternabende und Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen wie Digitalisierung, KI, Mediennutzung, Gesundheit, Studien- und Berufsorientierung und vielen weiteren Bereichen • Aktuelle Informationen aus Bildungspolitik und Schulentwicklung • Möglichkeit zur aktiven Mitwirkung in unseren Fachausschüssen • Unterstützung bei Anliegen der Schulmitwirkung vor Ort • Vernetzung mit engagierten Eltern aus ganz Nordrhein-Westfalen
Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag ermöglichen Sie die Arbeit unserer Geschäftsstelle und schaffen die Grundlage dafür, dass wir die Interessen der Eltern an Gymnasien wirkungsvoll vertreten können.
Sollten Sie Fragen zur Beitragsrechnung oder zum Mitgliedsbeitrag haben, steht Ihnen unsere Geschäftsstelle gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihren Beitrag und danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.
Ihre Landeselternschaft der Gymnasien in NRW
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Haben Sie ein Anliegen?
Wir sind gerne für Sie da. Haben Sie Wünsche? Fragen? Probleme an der Schule? Wir kümmern uns um Ihr Anliegen und setzen uns auch politisch für alle Themen rund ums Gymnasium und die Elternarbeit ein. Rufen Sie uns einfach an unter 0211 – 11 17 883 oder schreiben Sie eine E-Mail an vorstand@le-gymnasien-nrw.de . Oder besuchen Sie unsere Internetseite www.le-gymnasien-nrw.de
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Impressum Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e.V. Steinstr. 30 40210 Düsseldorf E-Mail: info@le-gymnasien-nrw.de Telefon: 0211 - 1711883 Vorsitz: Dr. Oliver Ziehm Redaktion: Susanne Dreyer M.A. Abmelden vom Newsletter
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