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Ergebnisse der Umfrage „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) - Erfahrungen und Problemstellungen in der Praxis“ jetzt online!

Das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) wird seit dem Schuljahr 2016/2017 an allen öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in NRW umgesetzt.

Eines der zentralen Standardelemente zur Berufs- und Studienorientierung ist die Potentialanalyse, welche die Schulen verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 anbieten müssen. Ihr folgen eine Phase der Berufsfelderkundung sowie ein betriebliches Praktikum ab Klasse 9.

Gemeinsam sollen diese Einzelmaßnahmen die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse kontinuierlich bei der Berufs- und Studienorientierung, der Berufswahl und beim Übergang in Ausbildung oder Studium unterstützen. Die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e.V. hat die Umsetzung in den Schulen vor Ort von Anbeginn an verfolgt. Mit dieser Umfrage wollten wir uns nun über die individuellen Erfahrungen der Eltern informieren, um diese in unseren Dialog mit dem Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen einfließen lassen zu können.

Zentrale Aussagen der Ergebnisse

1. Fast der Hälfte der Befragten ist nicht bewusst, dass die Teilnahme an der Potentialanalyse freiwillig ist.
Knapp über 40% der Eltern gaben an, nicht darüber informiert worden zu sein, dass für die Teilnahme an der Potentialanalyse ihr Einverständnis nötig ist und ihrem Kind im Falle der Einverständnisverweigerung ein Alternativangebot zur Berufsorientierung zusteht.

2. Durchführung der Potentialanalyse erfolgt inzwischen fast flächendeckend.
95% der befragten Eltern gaben an, ihr Kind habe an der Potentialanalyse teilgenommen.

3. Die Mehrheit der befragten Eltern weiß nicht, was mit den erhobenen Daten geschieht.
Ca. 60% der Befragten gaben an, nicht zu wissen, wer Einsicht in die Ergebnisse der Potentialanalyse nehmen kann. Da die Unterlagen zu Hause aufbewahrt werden sollten, muss auf Grundlage dieses Ergebnisses die ordnungsgemäße Umsetzung des Datenschutzes hinterfragt werden.

4. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich einen späteren Zeitpunkt für die Durchführung der Potentialanalyse.
Nur 39% der Befragten finden den Zeitpunkt der Potentialanalyse richtig gewählt. Knapp 60% finden, sie sollte am Gymnasium zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. mit Beginn der EF, stattfinden.  

5. Fast die Hälfte der Befragten findet die Potentialanalyse habe ihrem Kind nicht genutzt.
45% der Befragten gaben an, die Potentialanalyse habe ihrem Kind nicht genutzt. Als Begründung gaben die Eltern hauptsächlich an, die Qualität der Analyse sei nicht überzeugend gewesen, der gewählte Zeitpunkt zu früh und die Auswertung insgesamt zu pauschal und zu oberflächlich.

6. Berufsfelderkundung und Praktika werden gut angenommen.
96% der befragten Eltern gaben an, dass ihr Kind zum vorgesehenen Zeitpunkt an den Tagen der Berufsfeldorientierung teilgenommen habe und 82% gaben an, ihr Kind habe zum vorgesehenen Zeitpunkt ein betriebliches Praktikum absolviert. Insgesamt gaben 87% der Befragten an, diese Erfahrung habe ihrem Kind einen guten Eindruck des Berufsfeldes vermitteln können.

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Für die Eltern unserer Mitgliedsschulen haben wir im geschützen Mitgliederbereich außerdem eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse sowie das Fragebogendesign zur Verfügung gestellt. Nach erfolgreicher Anmeldung können Sie diese Informationen dort einsehen.

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