Logo Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen
Logo Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen

Hauptmenü kleiner Screen

Inhalt

Aktuelle Information

Ganztag in aller Munde - Umfrage der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e.V. im Mai 2018

 

Die Umfrage ist beendet, so haben die Eltern der Mitgliedsgymnasien geantwortet!

Die mögliche Ausgestaltung des Ganztages- bzw. Nachmittagsangebotes wird durch die Aufhebung des verpflichtenden Nachmittagsunterrichtes derzeit intensiv diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die rund 170 Gymnasien im gebundenen Ganztag.

Daher hat die Landeselternschaft der Gymnasien um ein Meinungsbild gebeten, auf dessen Basis sie die Debatte sachlich und fundiert im Sinne der Mitglieder führen kann.

Über 500 Teilnehmer sind diesem Aufruf gefolgt und haben Auskunft über ihre aktuelle Situation gegeben und ihre Wünsche an den Ganztag formuliert. Auf der Basis dieses ersten Stimmungstests können wir uns als Landeselternschaft noch gezielter mit der Frage befassen, welche Konzepte Gymnasien zukünftig brauchen, um den Bedürfnissen ihrer Familien gerecht werden zu können.

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung der Schulpflegschaftsvorsitzenden unserer Mitgliedsschulen und das rege Interesse in der Elternschaft.

Damit sich trotzdem alle Interessierten einen Eindruck der Erhebung verschaffen konnten, haben wir Ihnen die Inhalte der Befragung an dieser Stelle zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Und das ist das Ergebnis:

1. Eine deutliche Mehrheit der Befragten möchte die Ausgestaltung des Nachmittages ihrer Kinder selbst bestimmen können.
So sprechen sich knapp 80% der Eltern gegen ein verpflichtendes Ganztagsangebot aus. (vgl. Frage 3)

2. Viele Eltern benötigen dennoch Unterstützung bei der Nachmittagsbetreuung.
Knapp die Hälfte aller Befragten (49.3%) spricht sich für ein offenes Ganztagsangebot aus, weitere 22.1% wünschen ein gebundenes Ganztagsangebot. Dem gegenüber benötigen 28.6% kein Ganztagsangebot. (vgl. Frage 3)

3. Die Eltern, die sich für ein Nachmittagsangebot entscheiden, wünschen sich insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe zuverlässige Betreuung am Nachmittag.
Ein gutes Drittel der Befragten wünscht eine Betreuung am Nachmittag für Schülerinnen und Schüler der Unterstufe (Kl.6 = 9.2% und Kl.7 = 27.7%). Rund 46% befürworten Betreuung am Nachmittag auch in der Mittelstufe (Kl.8 = 27.1% und Kl.9 = 19.1%). Selbst für Klasse 10 sprachen sich noch 16.9% für eine Betreuung am Nachmittag aus. (vgl. Frage 18)

4. Zwischen gewünschtem und tatsächlichem Angebot bestehen teilweise deutliche Diskrepanzen
Von den Eltern, deren Kinder aktuell ein Gymnasium mit gebundenem Ganztag besuchen, wünschen sich 44% kein verpflichtendes Nachmittagsangebot (32.5% offenen Ganztag, 11.5% keinen Ganztag). Eltern, deren Gymnasium aktuell ein offenes Ganztagsangebot anbietet wünschen dies auch zu 72.7%. Immerhin 18.6% würden auch hier ganz auf ein Ganztagsangebot verzichten, 8.6% würden gebundenen Ganztag bevorzugen. Von den Eltern, die aktuell gar kein Ganztagsangebot zur Verfügung haben, würden 45% gerne darauf zurückgreifen können: die Mehrheit (35.6%) als offenes Angebot, 9.6% auch als gebundenes Ganztagsangebot. (vgl. Frage 2 und 3)

5. Über 90% der Befragten, deren Kinder ein Ganztagsangebot besuchen, wünschen die Möglichkeit einer Hausaufgabenbetreuung.
43.6% wünschen die Hausaufgabenbetreuung generell, weitere 47% legen besonderen Wert auf die Betreuung durch Lehrkräfte. Mit 9.4% würde nur knapp 1/10 der Befragten auf die Hausaufgabenbetreuung in der Schule verzichten. (vgl. Frage 10)

6. Im direkten Vergleich steht den Eltern im offenen Ganztagsangebot an mehr Nachmittagen ein Betreuungsangebot zur Verfügung als im gebundenen Ganztag.
Von den Befragten im gebundenen Ganztag können 45.7% an den verbindlichen 3 Tagen auf ein Nachmittagsangebot zugreifen, 22.5% an 4 Tagen und 18.1% an 5 Tagen in der Woche. Im offenen Ganztag gaben 12.6% an, bis zu 2 Tage ein Nachmittagsangebot zu erhalten, 10.9% können an 3 Tagen darauf zugreifen, die Mehrheit mit jeweils 38.3% an 4 Tagen und an 5 Tagen in der Woche. (vgl. Frage 19)

7. Die Mehrheit der Eltern wünscht sich einen Schulschluss ihrer Kinder zwischen 14 und 15 Uhr. Dafür sprechen sich insgesamt über 80% der Befragten aus. Weitere 17.8% plädieren für das Ende des Schultags um 16 Uhr. (vgl. Frage 4)

8. Die Mehrheit der Eltern legt Wert auf ein qualitativ hochwertiges Angebot an Beschäftigungs-möglichkeiten jenseits des Pflichtunterrichts.
Dies bezieht sich insbesondere auf die Umsetzung durch qualifiziertes (wenn nötig externes) Fachpersonal, beziehungsweise durch die zuständigen Fachlehrer. Konkret antworten je nach Inhalt des Angebots 43% - 62% der Befragten mit „ja“, weitere 23% - 47% mit „ja, aber nur durch Lehrer o.ä.“. Grundsätzlich ablehnend äußerten sich nur vereinzelte Stimmen. Dieser Trend zeichnet sich vor allem im Bereich „Hausaufgaben“ und „individuelle Förderung“, aber auch für alle anderen Angebotsoptionen im künstlerisch/kreativen sowie sportlichen Bereich ab. (vgl. Frage 10 bis 15)

9. Die Eltern sind bereit, sich finanziell an der Durchführung des Ganztagsangebots zu beteiligen.
Insgesamt 75% der Eltern mit Ganztagsangebot signalisierten die Bereitschaft, sich an der Umsetzung des Ganztages finanziell zu beteiligen. Dabei ist die Bereitschaft im offenen Ganztag mit 84% etwas höher als im gebundenen Ganztag mit 64% der abgegebenen Stimmen. (vgl. Frage 17)

Eine detaillierte Aufstellung der Beantwortung aller Fragen haben wir nach der Anmeldung im geschützten Mitgliederbereich hier für Sie bereitgestellt.

 

 

 

 

nach oben

Meta Menü Bottom

Sitemap