Aktuelles - Archiv - 2006


19. 12. 2006

Stimmrecht von Elternvertretern in der Teilkonferenz

für Disziplinarmaßnahmen

Nach Erscheinen unseres neuen Sonderdrucks „Disziplinarmaßnahmen in der Schule“ am 11.11.2006 haben uns zahlreiche Anfragen zum Stimmrecht der Eltern- und Schülervertreter in der Teilkonferenz für Ordnungsmaß-nahmen erreicht. Wir möchten die Elternvertreter deshalb noch einmal aus-drücklich darüber informieren, dass Sie in dieser Konferenz nach dem gültigen Schulgesetz volles Stimmrecht haben.

Ist im Schulgesetz (SchulG) von einem Mitglied eines Gremiums die Rede, so ist damit immer das Stimmrecht impliziert, spricht das Gesetz dagegen lediglich von einer  Teilnahme in einem Gremium, so ist damit das Recht auf eine Mitwirkung mit beratender Stimme gemeint.

Die entsprechende Auskunft des Schulministeriums, die wir bereits im Schuljahr 2005/2006 eingeholt haben, und unsere Erläuterungen dazu, stehen hier für Sie zum Download bereit.

 

11. 11. 2006

Gabriela Custodis einstimmig als Vorsitzende bestätigt

Schulinspektion und Sponsoring waren die Themen des Tages. LE beschließt, die Mitgliedschaft im BER ruhen zu lassen.

Dr. Heinfried Habeck, Schulministerium NRW, informierte die 450 Teilnehmer umfassend über die geplanten Instrumente der Qualitätsanalyse in NRW.

"Schulsponsoring ja, kommerzielle Produktwerbung nein" war die Kernaussage des sehr abgewogenen Vortrages von OStD Helmut Schorlemmer über den "Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen im Spannungsfeld von Sponsoringaktivitäten". Roland Berger, Stiftung Partner für Schule NRW, zeigte Möglichkeiten der Kooperation von Unternehmen und Schulen auf. Unter dem Titel "Bildung braucht Unternehmergeist" schilderte Gaby Breidenbach, Prokuristin der FRT GmbH, mit Charme und Engagement Motivation und Frustration eines mittelständischen Unternehmens bei der Durchführung von zwei Schulprojekten.

Einstimmig wählten die Mitglieder Gabriela Custodis erneut zur Vorsitzenden der Landeselternschaft. Ebenso eindeutig wurden Christoph Koch, Schatzmeister, und Brigitte Czaja, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, in ihren Ämtern bestätigt.

Mit anhaltendem Beifall würdigten die Teilnehmer 17 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit von Prof. Dr. Reinhold Weiß, der nicht erneut kandidierte.  Im Jahr 2007 hätte Burkhard Korthauer, stellvertretender Vorsitzender, sein 10-jähriges Amtsjubiläum im Vorstand der LE gefeiert. Nach dem Abitur seines vierten Kindes in diesem Sommer entschloss sich der Jurist, der wegen einer Erkrankung nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen konnte, sich aus der Arbeit der LE zurückzuziehen. Berufliche Gründe veranlassten Susanne Altemeyer, Ausschuss Privatschulen, kurzfristig von ihrer Kandidatur zurückzutreten. Wir danken allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden der LE wurde Rechtsanwalt Henning Keil gewählt, der erst vor wenigen Wochen den Vorsitz im Ausschuss "Schulmitwirkung/Schulrecht" übernommen hat. Andreas Pfützenreuter, Mitglied im Ausschuss Privatschulen, wurde zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied gewählt.

Seit langem kritisiert der Vorstand der Landeselternschaft, dass sich die Arbeitsgemeinschaft BER entgegen den föderalen Strukturen und der eigenen Satzung als Dachorganisation aller Eltern versteht und fungiert. Wenn sich der Bundeselternrat zudem noch für eine Gemeinschaftsschule bis zur 10.Klasse ausspricht, lässt sich eine aktive  Mitarbeit der Landeselternschaft der Gymnasien in diesem Gremium nicht mehr vertreten.

Darüber hinaus hatte der Bundeselterrat über den von der Landeselternschaft der Gymnasien am 18. Juli 2006 fristgerecht gestellten Antrag auf eine Änderung der Stimmengewichtung im Bundelternrat nicht satzungsgemäß auf der Herbstplenartagung am 10. - 12. November abgestimmt. Es erfolgte eine Verweisung auf die Frühjahrsplenartagung, auf der weitere Satzungsänderungen anstehen. Die angestrebte Änderung der Stimmverhältnisse würde damit erst nach dieser Tagung wirksam. Die Mitglieder der Landeselternschaft entschieden daher mit nur einer Gegenstimme, die Mitgliedschaft im Bundeselternrat ruhen zu lassen und nach umfassender Information der Mitglieder das Thema im Frühjahr
noch einmal aufzugreifen.

 

08. 11. 2006

Landeselternrat Niedersachsen tritt aus dem BER aus

Der Landeselternrat Niedersachsen hat in seiner Sitzung am 3. November 2006  mit 36 Stimmen bei 7Gegenstimmen den Austritt aus dem Bundeselternrat (BER) beschlossen. Dieser Beschluss wird in der Presseerklärung des Landeselternrates vom 7. 11. 2006 mit der "mangelnden schulpolitischen Neutralität des BER", "der vom BER praktizierten Missachtung der föderalen Struktur im Bildungswesen und der bildungspolitische Betätigung außerhalb der eigenen Satzung" begründet.  Siehe hierzu auch Presseartikel aus Niedersachsen.

Das Elternbündnis NRW, das die Landeselternschaft im Jahr 2004 mit gegründet hat und dem die Landeselternvertretungen der Haupt- und Realschulen, der Förderschulen in NRW sowie der Elternverein NRW angehören, hat zu diesen Punkten bereits im Februar 2006 in der Geschäftsstelle der LE ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des BER Wilfried Steinert führt. Auch hier wurden von den anwesenden Mitgliedsverbänden NRW im BER vor allem eine satzungsgemäße Betätigung der Arbeitsgemeinschaft BER sowie die Veröffentlichung von Abstimmungsergebnissen im BER mit Nennung der Voten der jeweiligen Landesverbände eingefordert.

Darüber hinaus hat die Landeselternschaft der Gymnasien einen Antrag zur Satzungsänderung im Sommer diesen Jahres gestellt, der die Einführung des Länderproporzes bei Abstimmungen im BER entsprechend der Grundgesetzregelung für den Bundesrat enthält, damit den tatsächlichen Mehrheitsverhältnissen der Elternschaft in Deutschland in dieser Arbeitsgemeinschaft besser Rechnung getragen wird.

 

3. 11. 2006

Als Service für Sie

Eltern der Mitgliedsgymnasien können ab sofort die Verordnung zur Ausbildung und Prüfung in der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt) kostenlos in der Geschäftsstelle der LE bestellen. Sie enthält alle schul-rechtlichen Regelungen zum Zentralabitur und die bisher vorgenommenen Anpassungen an das novellierte Schulgesetz.

Änderungen, die sich aus der Schulzeitverkürzung am Gymnasium ergeben, zum Beispiel die neue Struktur der gymnasialen Oberstufe, sind noch nicht in der Verordnung sowie in unserer Schrift enthalten. Diese Neuregelungen werden nur für die Schüler des achtjährigen Gymnasiums gelten.

Wir haben Ihnen alle bisher vorgenommenen Änderungen der APO-GOSt kurz zusammengefasst. Weitere Informationen zum Zentralabitur sowie auch zu den Abschlussprüfungen in Klasse 10 finden Sie in unseren Mitteilungsblättern 185 und 184, auf dieser Homepage auf der Seiten "Vereinsarbeit/Stellungnahmen" und "Suchen" und auf der  Homepage des Schulministeriums .

Mit diesem Angebot kommen wir dem Wunsch zahlreicher Mitglieder nach.

 

29. 10. 2006

Kritik der Landeselternschaft findet Gehör

In ihrer Stellungnahme am 20. 10. 2006 zum Entwurf der Veränderungs-ordnung für die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sek. I wandte sich die Landeselternschaft u.a. gegen die Aufhebung der Mindeststundenvorgabe für die einzelnen Fächer des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs.

Sie befürchtete, diese Freigabe könne zu einer Ungleichgewichtung der Fächer des gesellschaftswissenschaftlichen Bereiches führen oder möglicherweise zum Wegfall eines dieser Fächer. Eine breite, gymnasial ausgerichtete Allgemeinbildung kann es aber aus Elternsicht ohne Unterricht in allen Fächern des gesellschaftswissenschaftlichen Bereiches nicht geben. Denn dieser prägt maßgeblich das Gesellschaftsbild und Staatsverständnis der Schüler.

Bereits am 26. 10. 2006 teilte Staatsekretär Winands der Landeselternschaft in einem Schreiben mit, dass es keine Aufhebung der Mindeststunden-vorgabe in diesen Fächern geben werde.

 

19. 10. 2006

Herbst- Mitgliederversammlung der Landeselternschaft

Die Herbst-Mitgliederversammlung der Landeselternschaft der Gymnasien findet am 11. November 2006 in Dortmund statt. Das Thema der Tagung ist  "Eigenverantwortliche Schule — Sicherung der Qualität und Sponsoring".

Referieren werden Dr. Heinfried Habeck vom Schulministerium, OStD Helmut Schorlemmer, Pestalozzi-Gymnasium Unna, Roland Berger, Stiftung Partner für Schule NRW, und Gaby Breidenbach von der FRT GmbH.

Die Einladungen an die Mitglieder und Schulleitungen der Gymnasien sind ab Montag, 16. Oktober 2006, versandt worden.

 

16. 10. 2006

Mitteilungsblatt 185 ist noch vor den Herbstferien in den Gymnasien eingetroffen

Unser Mitteilungsblatt 185 dokumentiert die Jubiläumsfeier der LE vom 13. Mai 2006. Die Landeselternschaft hat hier erstmalig sechs Gymnasien mit einem Schulpreis ausgezeichnet. Die Dokumentation des Wettbewerbs wird zur Herbst-Mitgliederversammlung erscheinen.

Das Mitteilungsblatt enthält außerdem den Festvortrag von Josef Kraus, "Gymnasium — Zugpferd des Bildungssystems", sowie Termine, Informa-tionen und Positionen zu den zentralen Prüfungen, der Elternmitwirkung im novellierten Schulgesetz, zur Schulzeitverkürzung und zum Zugang zum Gymnasium.

Das Mitteilungsblatt 185 ist noch vor den Herbstferien in den Gymnasien eingetroffen. Bitte fragen Sie nach, ob es verteilt wurde.

 

27. 09. 2006

Klarstellung zur Einladung der LEK vom 15.09.2006

Nachdem uns in den letzten Tagen zahlreiche Fragen von verunsicherten Elternvertretern des Gymnasiums erreichten, in denen um Aufklärung zu einer kürzlich verteilten Einladung der Landeselternkonferenz (LEK) zu deren Mitgliederversammlung gebeten wurde, sahen wir uns heute in einem Schreiben an alle Mitglieder zur Klarstellung über die Unterschiede in der Zielsetzung, der  Mitgliedschaft und der Rechtsform von LEK und der Landeselternschaft veranlasst.

Wir wenden uns vor allen gegen den unzutreffenden Eindruck als würde die Einladung zur Mitgliederversammlung der LEK u.a. auch im Sinne der LE Gymnasien ausgesprochen. Zwischen der LEK und der Landeselternschaft der Gymnasien besteht keine Kooperation.

Auch an dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass unsere Mitgliederver-sammlung  - wie bereits seit langem angekündigt - am 11. November 2006 an unserem traditionellen Tagungsort im Kongress-Zentrum Westfalenhallen in Dortmund stattfindet.

Schreiben gleichen Inhaltes werden derzeit auch von anderen schulformbezogenen Elternverbänden an ihre Mitglieder verteilt.

 

26. 08. 2006

Auch der Landeselternschaft der Gymnasien passiert mal ein Fehler

In der jüngsten Auflage unseres Sonderdruckes „Infos für Sextanereltern 2006“ ist uns ein bedauerlicher Fehler unterlaufen. Im Kasten zur Stundentafel der Jahrgangsstufen 5 und 6 ist durch eine Korrektur in der letzten Layoutfassung die Zeile mit den Angaben zum Fach Religion herausgefallen. Das Fach Religion wird in diesen beiden Jahrgangstufen insgesamt mit einem Stundenvolumen von 4 Wochenstunden unterrichtet.

Wir danken den Religionslehrern, die uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht haben und insbesondere Dr. Paul Rulands für seine rasche Unterstützung, Irritationen auszuräumen.

Schon der an der entsprechenden Stelle in der Schrift angegebene Wochenstundenrahmen pro Jahrgangsstufe, der sich rechnerisch aus den Angaben zur Stundentafel nicht ergeben kann, macht deutlich, dass sich hier ein Fehler eingeschlichen haben muss. Die vereinzelt geäußerte Vermutung, es könne sich hier um eine „absichtliche Fehlinformation“ handeln, ist uns jedoch aufgrund des 50jährigen Eintretens unseres Verbandes für eine christliche Wertevermittlung am Gymnasium unverständlich. Nicht zuletzt aufgrund der heftigen Intervention der Landeselternschaft der Gymnasien ist der Art. 7 der Landesverfassung wieder explizit in § 2 des Schulgesetzes NRW aufgenommen worden.

Wir bedauern den Fehler in unserer Broschüre. Die Versendung dieser Schrift, die zu Beginn eines jeden Jahres neu aufgelegt wird, ist bereits in der letzten Woche der Sommerferien erfolgt. Bei Nachbestellungen werden wir selbstverständlich diesen Fehler korrigieren und die richtigen Angaben zur Stundentafel machen. In der nächsten Ausgabe unseres Mitteilungsblattes, das alle Klassenpflegschaftsvorsitzenden und deren Stellvertreter unserer Mitgliedsgymnasien – also auch die Elternvertreter der 5. Jahrgangstufe – erhalten und noch vor den Herbstferien erscheint, werden wir die Eltern über die korrekte Stundentafel informieren.

 

22.08.2006

Landeselternschaft erhebt Daten zu den Probeklausuren und informiert über Veränderungen in der Elternmitwirkung

In einem Rundschreiben informiert der Vorstand die Schulpflegschaftsvorsitzenden der Mitgliedsgymnasien vor den Sitzungen dieser Gremien über wesentliche Veränderungen sowie Wahl- und Verfahrensregelungen in der Elternmitwirkung, über die Durchführung der zentralen Prüfungen im Abitur und am Ende der Klasse 10  sowie weitere Neuigkeiten aus der Verbandsarbeit (Liste der Anlagen).

Zu den Probeklausuren bittet der Vorstand seine Mitglieder um eine Bewertung dieses Probelaufes aus Schüler- und  Elternsicht. Ein entsprechender Fragenbogen wurde dem Schreiben beigefügt mit der Bitte um Rückmeldung bis zum 4. September, damit die Ergebnisse dieser Umfrage noch in die gemeinsame Sitzung des Ausschusses „Gymnasiale Bildung“ und des Ausschusses  „Privatschulen“ am 8. September mit der zuständigen Referatsleiterin Frau Marietrud Schreven einfließen können.

 

22.08.2006

Antrag der Landeselternschaft auf Satzungsänderung des BER

Als Konsequenz der Bundestags- und Bundesratsentscheidung zur Föderalismusreform und als Konsequenz zur Debatte über die Abschaffung der Hauptschulen in diesem Frühjahr hat sich der Vorstand der Landeselternschaft entschlossen, im Bundeselternrat einen Antrag zur Einführung eines Länderproporzes bei Abstimmungen zu stellen, damit den tatsächlichen Mehrheitsverhältnissen der Elternschaft in dieser Arbeitsgemeinschaft besser Rechnung getragen werden kann. Dieser Antrag wird u. a. von dem Landeselternbeirat in Baden-Württemberg unterstützt.

Der Antrag musste fristgerecht am 20. Juli – also in den nordrhein- westfälischen Schulferien – eingereicht werden. Der Vorstand informiert seine Mitglieder ebenfalls in seinem ersten Rundschreiben im Schuljahr 2006/2007 am 22. 8. 2006 über diesen Antrag des Verbandes.

 

13.08.2006

Ministerin und Staatssekretär informieren auch Eltern über das neue Schulgesetz

Schulleitern, Vertretern der Schulpflegschaften und der Lehrerräte sowie Schülervertretungen und Vertretern der Schulträger will das Schulministerium gemeinsam mit den Bezirksregierungen in landesweit 25 Info-Veranstaltungen die Inhalte des neuen Schulgesetzes noch vor den Herbstferien erläutern.

Die Auftaktveranstaltung am 28. August 06 in Essen sowie zwei weitere Termine wird Ministerin Sommer persönlich wahrnehmen. Staatsekretär Günter Winands und die fünf Regierungspräsidenten werden 22 weitere zweistündige Veranstaltungen durchführen. Über die Termine und die Veranstaltungsorte können Sie sich hier informieren. Wir bitten Sie, weitere Einzelheiten zu den Info-Veranstaltungen in Ihren Schulen oder bei den Bezirksregierungen zu erfragen.

 

22.06.2006

Landtag verabschiedet neues Schulgesetz für NRW

In dritter Lesung hat der Landtag mit den Stimmen von CDU und FDP die Novellierung des Schulgesetzes beschlossen, das zum 01.08.2006 in Kraft treten wird. Kopfnoten, mehr Förder- und Disziplinarmaßnahmen, freie Grundschulwahl und Abitur nach zwölf Jahren sowie Sprachtests vor der Einschulung sollen schon im nächsten Schuljahr Standard werden. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und im Bildungsportal NRW. Ministerpräsident und Schulministerin haben sich darüber hinaus mit einem Elternbrief an die Schulpflegschaftsvorsitzenden in NRW gewandt. Den neuen Gesetzestext finden Sie hier.

 

07.06.2006

Ministerin Sommer ignoriert Positionspapier

In der Landespressekonferenz haben Gabriela Custodis, die Vorsitzende der Landeselternschaft, und Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologenverbandes, erneut die von CDU und FDP geplanten Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 für das Gymnasium abgelehnt. Stattdessen ist - auch im Einvernehmen mit den im Aktionsbündnis Schule zusammengeschlossenen Verbänden und Direktorenvereinigungen - eine rein gymnasiale Leistungsüberprüfung allein durch zentral gestellte Klassenarbeiten gefordert worden. Das neben Zentralabitur und Lernstandserhebungen zusätzlich geplante vorzeitige "kleine Abitur" wird zu Lasten der Schüler vermeidbaren Unterrichtsausfall verursachen.

Schulministerin Sommer zeigte sich gegenüber den Forderungen aus der Praxis gänzlich unbeeindruckt. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch die Abgeordneten des NRW-Landtages über diese Forderung und weitere kritische Anmerkungen der Experten zum Schulgesetz in der Landtagsanhörung (z.B. zur teilweisen Verfassungswidrigkeit geplanter Änderungen) in der endgültigen Abstimmung am 21./22.06.2006 hinwegsetzen und voraussehbarem Unterrichtsausfall am Gymnasium Vorschub leisten werden.
 

24.05.2006

Landtagsanhörung zur Schulgesetznovelle

Im Landtag hat die große Anhörung zur Novellierung des Schulgesetzes (2. Änderungsgesetz) stattgefunden, die zum 01.08.2006 in Kraft treten soll. Die Landeselternschaft der Gymnasien hat erneut die in ihrem Positionspapier dargestellte ablehnende Haltung zur Durchführung der geplanten Zwischenprüfungen in dieser Form am Ende der Klasse 10 des Gymnasiums vorgetragen, die zu völlig unnötigem Unterrichtsausfall führen werden.

In der Stellungnahme der Landeselternschaft sind neben der Darstellung der zu begrüßenden Regelungen der Novelle auch das Votum der letzten Mitgliederversammlung zur Beibehaltung der Drittelparität und weitere kritische Anmerkungen enthalten. Auf deutliche Kritik sind im Rahmen der Anhörung die Vorstellungen zur künftigen Ausgestaltung der Schulleiterwahl gestoßen, die auch Gegenstand eines verfassungsrechtlichen Gutachtens von Prof. Dr. Matthias Pechstein (Universität Frankfurt/Oder) sind.

Die 2. Lesung des 1. Änderungsgesetzes mit Beratung und Abstimmung wird am 31.05.2006 im Landtag stattfinden. Das 2. Änderungsgesetz und die Ergebnisse der Anhörung vom 24.05.2006 sollen am 14.06.2006 im Landtagsausschuss für Schule und Weiterbildung erneut beraten werden. Für den 21./22.06.2006 sind die 2. Lesung und die Beschlussfassung im Landtag angesetzt.

 

13.05.2006

Landeselternschaft der Gymnasien in NRW feiert ihr 50-jähriges Bestehen

Der Schulpreis der Landeselternschaft der Gymnasien zum 50-jährigen Jubiläum ist anlässlich der Mitgliederversammlung am 13.05.2006 im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers durch Ministerin Barbara Sommer im Rahmen eines feierlichen Festaktes verliehen worden.

Die Jury hat aus 34 eingegangenen sämtlich preiswürdigen Bewerbungen insgesamt 6 Preisträger in drei Kategorien ausgewählt, Die fesselnde, humorvolle und rhetorisch brillante Laudatio hat der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Rainer Dollase, Universität Bielefeld, gehalten. Näheres ergibt sich auch aus der heutigen Presseerklärung.

Ausgezeichnet wurden folgende Gymnasien:

Schulisches Gesamtkonzept
Graf-Adolf-Gymnasium Tecklenburg und Stadtgymnasium Köln-Porz

Fachdidaktisches Konzept
Gymnasium Leopoldinum Detmold und Steinbart-Gymnasium Duisburg

Soziales Lernen
Marie-Curie-Gymnasium Neuss und Alfred-Krupp-Schule Essen

Die Ausschreibung des Wettbewerbes zeigt: Gymnasien in NRW sind innovativ und leisten selbst unter den schwierigen Rahmenbedingungen der letzten Jahre hervorragende Arbeit.  Eine Veröffentlichung aller eingereichten Beiträge wird bereits geplant.

 

Mit einer Festschrift aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums und der Verleihung eines Schulpreises hat sich die Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen auf ihrer heutigen Mitgliederversammlung in Dortmund im Goldsaal des Kongresszentrums Westfalenhallen ihren Mitgliedern, ihren Gästen und der Öffentlichkeit präsentiert. Den musikalischen Rahmen der Feier hat die Musikschule Neuss in ganz hervorragender Weise gestaltet. Oberstudiendirektor Josef Kraus aus dem Landkreis Landshut, Präsident des deutschen Lehrerverbandes und Diplompsychologe, hielt den Festvortrag: "Gymnasium - Zugpferd des Bildungssystems".

Als weiterer Service für unsere Mitglieder ist zur Jubiläumsveranstaltung der neue Ratgeber "Mobbing - Erkennen und Verhindern" erschienen.

Mit ganz überwältigender Mehrheit bei einer (!) Gegenstimme haben die anwesenden Mitglieder für das Positionspapier des Vorstandes und gegen die vom Schulministerium geplante und in dieser Form nachdrücklich abgelehnte Prüfung am Ende der Klassen 10 des Gymnasiums votiert. In einer zweiten Abstimmung haben sich die anwesenden Mitglieder mehrheitlich für die Beibehaltung der Drittelparität ausgesprochen.

 

11.05.2006

Aktionsbündnis Schule hält die Wegweisung "Einheitsschule" für einen bildungspolitischen Irrweg

Die Wegweisung "Einheitsschule" ist eine ideologische Sackgasse. Im Schulwesen werden entsprechend der heutigen Pressemitteilung des Sprechers des aus 16 Elternvereinigungen, Lehrerverbänden, Direktorenvereinigungen und schul- und hochschulpolitischen Organisationen bestehenden Aktionsbündnisses Schule, Peter Silbernagel, gut ausgebaute Landstraßen, nutzbare Schnellstraßen, abwechslungsreiche Feldwege und kreativ konstruierte, belastbare Brücken benötigt. Was nicht gebraucht wird, sind überfüllte Einbahnstraßen, Holzwege mit gefährlichen Schlaglöchern und unsinnige Denkstaus

Es gibt weder einen Nährwert noch einen Mehrwert für ein Schulsystem, das die Freiheit der Schulwahl für Eltern und Schüler beschneiden würde.

 

07.04.2006

Ratgeber "Suchtprävention in der Schule" steht wieder zur Verfügung

Der im November 2005 in einer Auflage von 5000 Stück erschienene und schnell vergriffene Ratgeber steht inzwischen in einer Neuauflage wieder zur Verfügung.

 

05.04.2006

Aktuelle Stunden im Bundestag und im Landtag NRW zur Hauptschule und Einbringung der NRW-Schulgesetznovelle

Das Elternbündnis NRW begrüßt in seiner heutigen Pressemitteilung die klaren Signale in Berlin und Düsseldorf zur Stärkung und Verbesserung des mehrgliedrigen Schulsystems und seiner Durchlässigkeit. Forderungen nach Abschaffung der Hauptschule entbehren jeder sachlichen Grundlage. Polemische Überschriften in den Medien, die geeignet sein könnten, eine ganze Schulform und ihre Anstrengungen zu diffamieren, sind in hohem Maß kontraproduktiv.

Die Verhältnisse in Berlin haben klar belegt: Ein konkreter Fall kann nicht Anlass geben, in eine bundesweite Schulstrukturdebatte einzutreten. Hier ist es vielmehr an der Zeit, aufgestaute Versäumnisse schnellstens zu beseitigen und Schülern und Lehrern wieder die ihnen zustehenden notwendigen Perspektiven zu geben.

Sinnvolle Maßnahmen wären

  • Vernetzungen mit der örtlichen Wirtschaft, die dazu dienen, Vorurteile abzubauen und berufliche Perspektiven zu eröffnen,

  • frühzeitige und obligatorische Einbindung von Eltern und Schülern, z.B. in Form von Erziehungsvereinbarungen,

  • grundsätzliche Verbesserungen der Lehrerversorgung und Ergänzung durch nicht lehrendes Personal verschiedener Professionen sowie

  • spezielle Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte.

Die heutige Einbringung der Novelle zum Schulgesetz NRW im Düsseldorfer Landtag ist ein konstruktiver Schritt zur Verbesserung des Bildungssystems in NRW. Zu beklagende Mängel liegen in keinem Bundesland an der Schulform, sondern an der Art, wie wir mit ihr umgehen.

 

03.04.2006

Landeselternschaft der Gymnasien distanziert sich vom Bundeselternrat

Die Landeselternschaft der Gymnasien weist im Einvernehmen mit den im
Elternbündnis NRW zusammengeschlossenen Verbänden die durch die Presse aktuell berichtete Forderung des Bundeselternrates (BER) nach Abschaffung der Hauptschule zugunsten eines anderen Schulsystems entschieden zurück und hat dies in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekräftigt.

Diese Forderung des BER befremdet umso mehr, als dessen Vorsitzender, Wilfried Steinert, anlässlich eines auf Einladung des Elternbündnisses NRW erst am 16.02.2006 erfolgten Gespräches zugesagt hat, künftig bei Verlautbarungen des Bundeselternrates angemessener auf divergierende Meinungen der in der Arbeitsgemeinschaft BER vertretenen Verbände Rücksicht zu nehmen.

Das Elternbündnis mahnt auch angesichts unhaltbarer Zustände an zumindest einer Berliner Schule weiterhin eine sachliche ausgewogene Diskussion und die unverzügliche Beseitigung konkreter Versäumnisse durch gezielte Maßnahmen an. Der wiederholte Versuch der Wiederbelebung einer unfruchtbaren Schulstrukturdebatte durch den BER ist wenig hilfreich.

Wir lehnen nicht nur die Forderung nach Abschaffung der Hauptschulen
ausdrücklich ab. Im Gegenteil – wir fordern die Stärkung der Hauptschulen zu einer von Schülern und Eltern akzeptierten Schulform, die die ihr
anvertrauten Schüler zu anerkannten Abschlüssen führt und damit berufliche
Perspektiven ermöglicht.

 

29.03.2006

Schulministerin Barbara Sommer stellt im Landtag NRW Regierungsentwurf zur Änderung des Schulgesetzes vor

Die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW begrüßt, dass als Ergebnis der inzwischen vorgenommenen Überarbeitung des Referentenentwurfs zur Novellierung des Schulgesetzes den im Rahmen von Stellungnahmen und persönlichen Gesprächen seitens unseres Verbandes gemachten Vorschlägen und Anregungen in mehrfacher Hinsicht Rechnung getragen werden konnte.

Die Landeselternschaft der Gymnasien begrüßt in diesem Zusammenhang vor allem die deutlich erkennbare Absicht der Landesregierung, künftig die Förderung aller Schüler in den Mittelpunkt zu stellen. Ausdrücklich positiv beurteilen wir die vorgenommene Stärkung der Haupt- und Realschulen und ihrer Abschlüsse. Die deutliche Stärkung und Profilierung der einzelnen Schulformen in ihren Bildungsgängen und Abschlüssen bilden den notwendigen Rahmen für qualifizierten Unterricht.

Einzelheiten zur Bewertung der Schulgesetznovellierung finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Im Landtag hat die Landeselternschaft der Gymnasien heute ihre Stellungnahme zur Reform der Oberstufe abgegeben.

 

08.03.2006

Landeselternschaft der Gymnasien äußert sich zur geplanten größeren Verbindlichkeit der Grundschulgutachten

In der heutigen Landtagsanhörung hat die Landeselternschaft der Gymnasien ihre Stellungnahme zur geplanten größeren Verbindlichkeit der Grundschulgutachten vorgetragen und weiter begründet. Die geplante Maßnahme wird insbesondere vor dem Hintergrund der Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf 8 Jahre grundsätzlich begrüßt. Die Landeselternschaft weist darauf hin, dass das Verfahren ausschließlich bei offensichtlich ungeeigneten Schülern zum Tragen kommen soll. Im Hinblick auf die Zweifel, ob ein dreitägiger Prognoseunterricht, dessen Einzelheiten bislang noch nicht geregelt sind, ausreichend erscheint, hat die Landeselternschaft vorgeschlagen, abgewiesenen Schülern den Wechsel zur angestrebten weiterführenden Schule bereits bei guten Leistungen auf dem nächsten Halbjahreszeugnis zu ermöglichen.

Die Vorgaben für das Grundschulgutachten sollten unter besonderer Berücksichtigung der in Betracht kommenden Schulformen mit für alle Grundschulen verbindlichen Standards noch konkreter und klarer gefasst werden. Außerdem sollte eine weitere Verbesserung der Diagnosekompetenz der Grundschullehrer angestrebt werden.

Die Landeselternschaft unterstützt nachdrücklich die jüngsten auf der 313. Plenarsitzung vom 02. und 03.03.2006 in Berlin endlich getroffenen KMK-Vereinbarungen zur wissenschaftlichen Erhebung entsprechender Daten zum Übergang von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen, die in NRW von der früheren Landesregierung leider nicht erhoben worden sind.

Eine Einzeluntersuchung des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen, die 2458 Schüler aus den Jahren 1962 bis 1993 umfasst, haben wir im gerade erschienenen Mitteilungsblatt Nr.184 veröffentlicht: „Grundschulurteil – besser als sein Ruf“.

 

24.02.2006

Landeselternschaft der Gymnasien bezieht Stellung zum Referentenentwurf des Schulministeriums

Die Landeselternschaft der Gymnasien hat nach Beratung in ihren Gremien und unter Beteiligung ihrer Mitglieder dem Schulministerium die Stellungnahme zur von unserem Verband wiederholt geforderten Novellierung des Schulgesetzes fristgerecht vorgelegt. In weiten Bereichen finden die beabsichtigten Änderungen Zustimmung, zum Teil sind Positionierungen allerdings infolge gleichgewichtiger Zustimmung bzw. Ablehnung nicht möglich.

Auf ganz entschiedenen Widerstand stoßen die geplanten Regelungen zu schriftlichen und mündlichen Prüfungen am Ende der Klasse 10 im Gymnasium in der vorgesehenen Form, die weiteren völlig unnötigen Unterrichtsausfall zur Folge haben werden. Parallelarbeiten, Lernstandserhebungen, schriftliches und mündliches Abitur sind unverzichtbar. Aber dabei muss es im Interesse eines kontinuierlichen Unterrichts auch bleiben. Durchaus befürwortete Qualitätskontrollen lassen sich am Gymnasium auf andere Weise erreichen.

Mit einer überwältigend großen Unterstützung seiner Mitglieder und seiner Ausschüsse sieht der Vorstand die Ablehnung einer zusätzlichen faktischen Abschlussprüfung weiter gestärkt. Der Philologenverband und die NRW-Direktorenvereinigungen haben sich ebenfalls klar gegen eine solche Prüfung ausgesprochen.

 

22.02.2006

Mitteilungsblatt 184: AG-Rechtskunde am Gymnasium

Seit Anfang der 50er-Jahre wird an den allgemein bildenden Schulen in der Form freiwilliger Arbeitsgemeinschaften Rechtskundeunterricht angeboten. Die Arbeitsgemeinschaft umfasst 12 Doppelstunden, die in der Regel im ersten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 10 von Richtern, Staatsanwälten, Rechtsanwälten und Lehrern mit entsprechender Lehrbefähigung erteilt werden.

Vermittelt wird ein Einblick in das Zivilrecht, das Strafrecht und das Öffentliche Recht.

Jährlich finden in NRW etwa 1000 Arbeitsgemeinschaften statt, ca. 50 % davon an Gymnasien. Die Arbeitsgemeinschaften erfolgen unentgeltlich zu Lasten des Justizfiskus und stellen aus der Sicht der Landeselternschaft eine sinnvolle und sehr zu empfehlende Bereicherung des Unterrichtsangebotes der Gymnasien dar. Weitere Informationen sind hier und im Internet zu finden unter: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/index.php.

 

20.02.2006

LE-Stellungnahme zur Schulgesetznovelle

Herzlichen Dank unseren Mitgliedern für die vielen bislang eingegangenen Statements zum vorgelegten Referentenentwurf, die uns in unseren Ausschüssen (s.o. z. B. im Ausschuss Privatschulen) sowie in der Geschäftsstelle erreicht haben. Ihre Meinung können Sie uns bis zur mündlichen Landtagsanhörung auch weiterhin gerne zukommen lassen. Die vom Schulministerium bis zum 24.02.2006 erbetene Stellungnahme der Landeselternschaft der Gymnasien wird in unserer bevorstehenden Vorstandssitzung unter Berücksichtigung Ihrer Meinungsäußerungen noch einmal beraten.

Unterstützen Sie bitte die in unserem Positionspapier zur derzeit geplanten Leistungsüberprüfung am Ende der Klasse 10 des Gymnasiums zum Ausdruck gebrachte und bereits nachhaltig bestätigte völlige Ablehnung dieser Maßnahme in dieser Form. Sie würde am Gymnasium für den Fall einer Verabschiedung im Landtag zwangsläufig durch das Nebeneinander von Parallelarbeiten, Lernstandserhebungen und "kleinem" und "großem" Abitur durch zusätzlichen Termin- und Korrekturaufwand sowie durch zusätzliche mündliche Prüfungen völlig unnötigen weiteren Unterrichtsausfall zum Nachteil unserer Kinder zur Folge haben, der in keinem Verhältnis zum angeblichen Nutzen steht. Dies wird auch von Lehrerverbänden und Direktorenvereinigungen so gesehen.

Auf unserer Homepage finden Sie auch schon unseren aktuellen bereits im Postversand befindlichen Rundbrief, auf vielfachen Wunsch von Mitgliedern mit der Möglichkeit einer Rückantwort. Bitte machen Sie davon im Interesse unserer Kinder regen Gebrauch..
 

02.02.2006

Schulministerium legt Synopse zum Referentenentwurf zur Novellierung des Schulgesetzes vor

Zur besseren Vergleichbarkeit des nur noch bis zum Ende des laufenden Schuljahres geltenden Schulgesetzes der früheren Landesregierung mit dem vom Kabinett verabschiedeten neuen Referentenentwurf hat das Schulministerium heute die bereits angekündigte Synopse vorgelegt. Eine weitere mehrteilige Gegenüberstellung finden Sie auf der Homepage der Landeselternschaft der Realschulen.

Im Rahmen eines Verbändegesprächs bestand am 01.02.2006 im Schulministerium Gelegenheit zur Information über den aktuellen Stand der Vorbereitungen der geplanten Zentralprüfungen. Darüber hinaus ist unter Beteiligung der Verbände noch ein Workshop des Ministeriums zu den Entwürfen für die Unterrichtsvorgaben für die Fächer Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik vorgesehen. Die SPD-Fraktion hat am 31.01.2006 einen Landtags-Talk mit einer kritischen Betrachtung der schulpolitischen Vorstellungen der neuen Landesregierung durchgeführt, an dem auch die Landeselternschaft der Gymnasien teilgenommen hat.

24.01.2006

Landeskabinett beschließt Referentenentwurf zur Novellierung des Schulgesetzes

Auf der Grundlage der Koalitionsvereinbarung vom 20.06.2005 und des bereits vorgestellten Eckpunktepapiers hat die Landesregierung heute den Referentenentwurf zur Novellierung des von der früheren Landesregierung noch kurz vor der Landtagswahl verabschiedeten Schulgesetzes beschlossen. Es erfolgt nun die vorgeschriebene Verbändeanhörung. Die Landeselternschaft der Gymnasien wird den vorgelegten Entwurf alsbald in ihren Gremien und Ausschüssen eingehend beraten und eine Stellungnahme erarbeiten.

 

23.01.2006

Ministerin Sommer und Staatssekretär Winands beantworten Fragen der Landeselternschaft

In einem 17-seitigen ausführlich begründeten Papier sind heute die am 19.12.2005 im Schulministerium übergebenen Fragen unserer Mitglieder umfassend beantwortet worden, die auf der letzten Mitgliederversammlung am 12.11.2005 in Dortmund anlässlich des Besuchs von Ministerin Sommer aus Termingründen nicht mehr entgegengenommen und direkt beantwortet werden konnten.

Die Landeselternschaft hat mit Befriedigung die auch aus den substantiierten Antworten deutlich werdenden Anstrengungen des Ministeriums zur grundlegenden Verbesserung der Situation an unseren Gymnasien zur Kenntnis genommen.

Die Landeselternschaft der Gymnasien wird sich bemühen, zumindest die Kernaussagen des Ministeriums noch in ihrem im Februar erscheinenden nächsten Mitteilungsblatt, desen Produktion bereits angelaufen ist, zu veröffentlichen. Den vollständigen Text der vorab per Mail übermittelten Antworten des Schulministeriums einschließlich der Fragen finden Sie hier.

12.01.2006

Landeselternschaft der Gymnasien vergibt Schulpreis zum 50-jährigen Bestehen - Ministerpräsident Dr. Rüttgers übernimmt die Schirmherrschaft

Im Frühjahr 2006 blickt die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. Der Verband will dieses Ereignis feiern – aber nicht mit einer aufwendigen Jubiläumsfeier, sondern erstmalig einen Schulpreis für qualifizierte Unterrichtskonzepte ausloben.

Wer kann sich bewerben? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Wer wird ausgezeichnet? Wer sitzt in der Jury? Bis wann müssen die Bewerbungen eingegangen sein? Wo wird der Preis übergeben? Antworten auf diese Fragen finden Sie hier und im bereits versandfertigen Rundbrief. Der Vorstand wünscht sich eine rege Beteiligung und den Teilnehmern viel Erfolg.

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