03.03.2010
Eltern wollen G 8
beibehalten
Presseerklärung der
LE anlässlich des Vorstoßes einer Elterninitiative, G9 und G8
wahlweise einzuführen
Soll G8
bleiben? Wollen die Eltern der Gymnasiasten die Rückkehr zu neun
Schuljahren am Gymnasium? Sollen die Schulen selbst entscheiden
können, in welcher Zeit sie ihre Schüler zum Abitur führen? Diese
entscheidenden Fragen, haben die Elternschaften der Gymnasien, die
sich in der Landeselternschaft zusammengeschlossen haben, bereits
auf der mit 450 Teilnehmern besuchten Mitgliederversammlung im Mai
2009 ausgiebig und ein Jahr vor der Landtagswahl diskutiert.
Überzeugende Mehrheit
für Beibehaltung des G8
Nach Berichten aus der Schulpraxis, engagiert vorgetragenen Anträgen
zum Erhalt und zur Abschaffung des G8 und zur Einführung der
Wahlfreiheit und ausführlichen Diskussionen über die Vor- und
Nachteile der Schulzeitverkürzung stimmten drei Viertel der
anwesenden Eltern in Dortmund für die Beibehaltung der
Schulzeitverkürzung.
Das Votum auf der Mitgliederversammlung entspricht unserer im
Vorfeld der Versammlung durchgeführten Meinungsumfrage unter unseren
Mitgliedern. Auch hier waren 73,5 % der Pflegschaftsvorsitzenden aus
200 Gymnasien in NRW, die sich an der Umfrage beteiligt hatten, für
die Beibehaltung der Schulzeitverkürzung und lehnten auch die
Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 ab. Diese Eltern setzen sich nicht
für ihr eigenes Kind ein, kennen die Diskussionen in den Gymnasien,
sind teilweise selbst von G8 betroffen und übernehmen Verantwortung
für die schulische Bildung aller Schüler des Gymnasiums, das sie
vertreten. Die Landeselternschaft der Gymnasien vertritt 85 % der
Schulpflegschaften der Gymnasien in NRW.
Die Stimmung auf der Frühjahrs-Mitgliederversammlung des letzten
Jahres war getragen von einem positiven „Yes, we can!“. Schließlich
sind die Gymnasiasten in NRW ebenso klug und so leistungsfähig wie
die Schüler aller anderen Bundesländer und des europäischen
Auslands. Hier ist ein Abitur nach 12 Jahren längst Standard.
Übereilter und
schlechter Start des G8
Trotz des überwältigenden Votums für die Beibehaltung der
Schulzeitverkürzung wurden auch der Unmut der Eltern über die
übereilte Einführung des achtjährigen Gymnasiums und die sich daraus
ergebenden Schwierigkeiten bei der Umsetzung vorgetragen.
Unverkennbar aber ist, dass viele Probleme, mit denen der erste
Schülerjahrgang des G 8 noch zu kämpfen hatte, nicht zuletzt auch
durch den Einsatz der Landeselternschaft der Gymnasien, gelöst
werden konnten. So ist die Anzahl der Nachmittage, an denen
Unterricht erlaubt ist,
ebenso drastisch begrenzt worden wie der Umfang der Hausaufgaben. Es
sind Musterlehrpläne bereitgestellt worden, sodass die Lehrer
Orientierungen erhielten, was sie beruhigt weglassen können. Denn es
ist völlig unsinnig anzunehmen, die Lehrer müssten den Stoff von
neun Schul-jahren nun in acht Jahren vermitteln. Auch eine
Kennzeichnung von Pflichtinhalten und Kür in den Lehrbüchern ist
erreicht worden.
Auch die Ganztagsoffensive des Landes hat entscheidend zur
Verbesserung der Lernbedingungen am Gymnasium geführt. Die Anzahl
der Ganztagsgymnasien, die in den Jahren von 1992 bis 2005 konstant
bei 4% (genau 27 Gymnasien) lag, ist auf 12 % im Schuljahr 2010/2011
ange-stiegen.
Das Ringen um
die beste Lösung
Diese Verbesserungen waren notwendig. Denn: „Es darf nicht sein,
dass Kinder mit Bauchschmerzen in die Schule gehen oder auf ihre
Freizeit verzichten müssen, um dem Unterricht folgen zu können.
Schule darf nicht krank machen. Wir sollten mit allen Kräften
gemeinsam Lösungen finden und sie auch mittragen, um unseren Kindern
ihre Schulzeit zu einem lohnenden und erfolgreichen Abschnitt ihres
Lebens zu machen“, so Gabriela Custodis, Vorsitzende der
Landeselternschaft.
Viele Eltern wissen aber immer noch nicht, dass die 10 bis 12
Unterrichtsstunden, die in der gesamten Sekundarstufe I im
achtjährigen Gymnasium zusätzlich erteilt werden, Förderstunden sind
– ohne Lernprogression und Hausaufgaben. Es ist ein Novum des G8,
dass hier Förderstunden am Gymnasium in der amtlichen Stundentafel
mit der entsprechenden Lehrerzuweisung zur individuellen Förderung
der Schüler ausgewiesen sind.
Votum für G8
mit Forderungen verbunden
Diese individuelle Förderung der Schüler muss weiter ausgebaut
werden. Deshalb ist das Votum der gymnasialen Elternschaft für G8
mit Forderungen an die Landesregierung verbunden. Hierzu gehören
insbesondere
- eine ausreichende Versorgung mit Fachlehrern und kleinere Klassen
- und die Demographiegewinne jetzt in den Schulen zu realisieren
(zu
den Forderungen der LE).
Gymnasium nach wie vor die beliebteste
Schulform
Entschieden wendet sich die Landeselternschaft der Gymnasien
dagegen, dass Gegner des G8 Ängste noch unerfahrener Eltern der
jüngsten Schüler des Gymnasiums schüren. Der Übergang von der
Grundschule zum Gymnasium war auch schon zu Zeiten des G9 für
Schüler und Eltern eine schwierige und belastende Zeit.
Gegen die Angstmacherei sprechen die Zahlen. Das Gymnasium ist nach
wie vor die beliebteste Schulform.
• Die Übergangsquote zum Gymnasium ist seit der Einführung der
Schulzeitverkürzung um über 2 % von 36,5 % im Schuljahr 2004/2005
auf 38,7 % im Schuljahr 2009/2010 gestiegen.
• 94 % der Schüler mit uneingeschränkter Gymnasialempfehlung und
58,2 % der Schüler mit eingeschränkter Gymnasialempfehlung gehen zum
Gymnasium.
• Die Sitzenbleiberquote am Gymnasium in der Sek. I ist erheblich
gesunken von 3,9 % im Schuljahr 2001/2002 auf 1,3 % zum Schuljahr
2009/2010.
Die Landeselternschaft hält
ein paralleles Angebot eines acht- und eines neunjährigen Gymnasiums
für nicht praktikabel. Es führt zu einem Abitur 1. und 2. Klasse.
Die Schüler würden aber ein zweitklassiges Abitur nicht wählen.
06.02.2010
Eltern und Lehrer
lehnen eine Verlängerung der Grundschulzeit in NRW ab
Keine neuen Versuche mit unseren Schülern! Endlich Kontinuität und
Ruhe in den Schulen!
Gemeinsame Presseerklärung der Landeselternschaft der Gymnasien und
des Philologenverbandes NW
Der Vorschlag einer Gruppe
von Grundschulleitern, die Grundschulzeit in Nordrhein-Westfalen zu
verlängern, wird von der Landeselternschaft der Gymnasien ebenso wie
vom Philologenverband und allen 16 Eltern- und Lehrerverbänden des
Aktionsbündnisses Schule rigoros abgelehnt. Die Eltern empfinden es
als äußert dreist und pädagogisch unverantwortbar, längere
gemeinsame Lernzeiten zu fordern und pauschal damit die
Bildungszeiten an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien massiv zu
beschneiden. Wir wehren uns gegen eine Grundschul-Zwangsbeglückung
„Die Grundschulleiter verschweigen ganz
bewusst, dass es keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, die
bei einer längeren Grundschulzeit auch eine bessere Förderung der
Schüler belegen kann. In Niedersachsen schaffte man die
Orientierungsstufe ab, in Berlin kämpfen die Eltern für mehr
Gymnasien, die ab Klasse 5 beginnen. In Hamburg lassen sich Eltern,
Schüler und Lehrer nicht gefallen, dass man ihnen das Wahlrecht auf
die gewünschte Schulform beschneidet“, erklärt Gabriela Custodis,
Vorsitzende der Landeselelternschaft für die Gymnasien.
Wenn jeder 10. Grundschulleiter den
Eindruck hat, zu wenig Zeit für die individuelle Förderung zu haben,
dann liegt die Lösung nicht in der Amputation der anderen
Schulformen, sondern in der Verbesserung der Grundschulstrukturen.
Die Verfechter des „Länger gemeinsamen
Lernens“ verfahren nach der Taktik: „Je öfter eine Dummheit
wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein einer Klugheit
(Voltaire).“ Die Verschiebung der Übertrittsentscheidung in die 6.
Klasse widerspricht nicht nur den Ergebnissen der Forschung sondern
auch den schulpraktischen Erfahrungen. Sie geht zu Lasten der
Schüler.
Haben die Verfechter einer längeren
Grundschulzeit bedacht, dass der Schulformwechsel dann mit der
Pubertätsphase der Schüler zusammenfällt? Wie sollen die Kommunen
bei ihrer derzeit desaströsen Haushaltslage den Umbau des Systems
bezahlen?
Es sollte auch klar gesagt werden, dass
bei einem Übertritt der Schüler in die weiterführenden Schulen nach
der 6. Klasse die Schule über die weiterführende Schulform
entscheidet und nicht mehr die Eltern.
„Wer den Elternwillen und die
Entscheidung der Eltern für die weiterführende Schule – und sie soll
doch weiterführen – aushebeln will, riskiert den Widerstand der
Eltern in NRW“, mahnt Gabriela Custodis.
Eltern- und Lehrerverbände jedenfalls
werden keiner Verstümmelung der Hauptschulen, Realschulen und
Gymnasien zustimmen „Wer mit dem Feuer spielt, provoziert Hamburger
Verhältnisse in NRW“, so Peter Silbernagel, Vorsitzender des
Philologenverbandes NW.
17.11.09
Sonderdruck:
Die gymnasiale Oberstufe für den Doppeljahrgang
Gerade erst
erschienen und schon vergriffen
Sehr geehrte
Schulpflegschaftsvorsitzende,
die Nachfrage nach unserem zur Mitgliederversammlung am 14.11.2009
erschienenen Sonderdruck "Die gymnasiale Oberstufe" für den
doppelten Abiturientenjahrgang G9/G8 war so groß, dass er bereits
vergriffen ist. Weitere Bestellungen in einem Umfang von 11.000
Exemplaren liegen uns vor.
Wir möchten für die Schüler und Eltern unserer Mitgliedschulen diese
Schrift so schnell wie möglich nachdrucken, aber den Umfang der
Auflage auch bedarfsdeckend kalkulieren.
Wir bitten Sie daher, der Geschäftsstelle bis Montag, den
23.11.2009 mitzuteilen, wie viele Exemplare dieser Schrift Sie
für die Schüler benötigen, die im Schuljahr 20010/2011 in die
Oberstufe eintreten. Diese Schrift kann in der Schüleranzahl der
kommenden Einführungsphase kostenlos bestellt werden.
Bestellformular für Mitgliedsgymnasien
Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Bestellung:
Diese Schrift ist lediglich für die Schüler des letzten
G9-Jahrganges und für die des ersten G8-Jahrganges gedacht. Für die
nachfolgenden Schüler des achtjährigen Bildungsganges werden wir
rechtzeitig eine neue Schrift herausgeben.
Wir senden die bestellten Hefte in der
Regel an die Schulsekretariate. Sollen die Hefte an eine andere
Adresse geliefert werden, vermerken Sie diese ebenfalls auf Ihrer
Anmeldung.
Diese Information geht nachrichtlich
per Mail auch an die Schulleitungen aller Mitgliedsgymnasien. Bitte
stimmen Sie die Bestellung mit der Schulleitung ab.
Auch wenn Sie uns Ihre Vorbestellung bereits auf der
Mitgliederversammlung genannt haben, bitten wir Sie, uns Ihren
gesamten Bedarf noch einmal mitzuteilen. Viele der uns vorliegenden
Bestellungen sind unvollständig ausgefüllt. Sie ersparen uns damit
zeitaufwendige Nachfragen.
Damit wir Sie bei Aktionen dieser Art
in Zukunft schneller und kostengünstiger erreichen können, bitten
wir Sie erneut, uns eine Mailadresse mitzuteilen.
Wir danken
Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung.
21.08.09
Bessere Information –
bessere Akzeptanz
Schulministerium stellt G8-Broschüre vor
Die Information der Eltern
über die Regelungen des achtjährigen Gymnasiums war stets eine
Forderung der Landeselternschaft. Nach wie vor bereiteten die
Schulzeitverkürzung und die damit verbundenen Belastungen der
Schüler vielen Eltern Sorgen. Daher begrüßen wir die Herausgabe der
neuen Broschüre des Schulministeriums „Das achtjährige Gymnasium in
Nordrhein-Westfalen – Die Schulzeitverkürzung gelingt“. Viele
Unklarheiten lassen sich hierdurch im Vorfeld beseitigen. Darüber
hinaus gibt sie den Gymnasien Anregungen zur sinnvollen Umsetzung
der Schulzeitverkürzung einhergehend mit einer individuellen
Förderung der Schüler (siehe
auch Presseerklärung der LE,
Link zur Broschüre des Schulministeriums).
20.08.09
Wahlkalender für die Mitwirkungsgremien
Für die Elternarbeit an Ihrer
Schule wünschen wir Ihnen im beginnenden Schuljahr viel Erfolg und
möchten Sie ermuntern, sich zu engagieren und sich zum Wohl der
Schüler „einzumischen“. Als Hilfestellung können Sie auf unserer
Homepage nicht nur zahlreiche Schriften kostenlos bestellen, sondern
finden hier auch den
offiziellen Wahlkalender für die Wahlen in den
Schulmitwirkungsgremien, wie er in Schule NRW, dem Amtsblatts des
Schulministeriums veröffentlich wird.
19.08.09
Herzlich Willkommen!
Sehr herzlich begrüßen wir
Euch – die neuen Schüler der Gymnasien. Wir wünschen Euch einen
guten Start und viel Erfolg für Eure Schullaufbahn.
Die Umstellung von der Grundschule auf das Gymnasium ist für viele
Kinder nicht leicht: Ein längerer Schulweg, neue Mitschüler und neue
Unterrichtsfächer, für fast jedes Fach einen anderen Lehrer und
insgesamt mehr und höhere Lernanforderungen sind für die
Fünftklässler erstmal ungewohnt.
Aber auch für Sie, liebe Eltern der Sextaner, sind viele Regelungen
unbekannt und es ergeben sich zahlreiche Fragen. Unsere Schrift
„Infos für Sextaner-Eltern“ soll Ihnen und Ihrem Kind den Wechsel
auf das Gymnasium erleichtern und erste Fragen beantworten.
Diese Informationsschrift ist in der letzten Ferienwoche für alle
Eltern der neuen Fünftklässler an unsere Mitgliedsgymnasien gesandt
worden. Sollte Sie es nicht erhalten haben, fragen Sie in den
Schulen Ihrer Kinder nach.
09.06.09
Es sind noch Mittel frei - Eile ist geboten
Rund 10 Millionen Euro stellt das Land
noch in diesem Jahr für die Ausstattung von Ganztagsangeboten
Schulen zur Verfügung, auch Gymnasien! Jedes Gymnasium, das noch
keine Mittel aus dem IZBB-Fond (Investitionsprogramm "Zukunft
Bildung und Betreuung") erhalten hat, kann bis zu 50.000 Euro
bekommen. Berechtigt sind Gymnasien, die Ganztagsschulen sind oder
eine pädagogische Übermittagbetreuung im Rahmen des Programms „Geld
oder Stelle“ anbieten. Gefördert werden Investitionen zur
Ausstattung von Ganztagsangeboten. Darunter fallen Gegenstände, die
im Zuge von Ganztagsangeboten genutzt werden, insbesondere
Ausstattung von Mensen, Caféterien, Aufenthaltsräumen aber auch
Bücher, Materialen für naturwissenschaftliche Experimente, Sport-
und Spielgeräte, Hard- und Software und weiteres.
Alle Detailregelungen finden Sie
hier:
Anträge können ab sofort gestellt werden. Die Zuteilung der Mittel
erfolgt nach der Reihenfolge der Antragseingänge. Ein Anspruch auf
Förderung besteht nicht. Spätester Antragstermin ist der 13.
November 2009.
Für die geförderten Projekte ist vom Schulträger ein Eigenanteil von
10 % der Gesamtkosten zu erbringen! Dieser kann nicht durch
Elternbeiträge erbracht werden. Zudem kann der Eigenanteil auch
durch Mittel aus der Bildungspauschale/ Schulpauschale erbracht
werden.
Darüber hinaus verlängert das Land die Antragsfrist für die Nutzung
des Programms „Geld oder Stelle“ in gebundenen Ganztagsschulen bis
zum 30. Juni 2009.
18.05.09
G8 ist nicht unumstritten
Eltern diskutierten intensiv
über die Wertevermittlung in der Schule und die Schulzeitverkürzung
auf der Mitgliederversammlung der Landeselternschaft in Dortmund am
16. Mai 2009. Sie sprachen sich zum Wohle der Schüler für die
Fortsetzung von G8 aus und forderten zugleich Nachbesserungen von
der Landesregierung
Zwei aktuelle und brisante Themenbereiche standen auf der
Tagesordnung der Mitgliederversammlung. So war es nicht
verwunderlich, dass rund 450 Teilnehmer der Einladung des Vorstandes
des Verbandes gefolgt waren, der 85 % der Schulpflegschaften der
Gymnasien in NRW vertritt.
„Eine wertelose Schule ist wertlos“
Der erste Teil der Veranstaltung war dem Thema „Eine
wertelose Schule ist wertlos“ gewidmet. Durch die Finanzkrise, die
durch hemmungslose Profitgier ausgelöst wurde und den Verursachern
einen Mangel jeglicher Moral und Gewissens bescheinigte, rückte der
Ruf nach Ethik in der Wirtschaft und Wertevermittlung in der Schule
in den Focus der Öffentlichkeit. Ebenso intensivierten kriminelle
Exzesse wie in Winnenden die Diskussion in Politik, Medien und
Schule.
Dr. Heiner Koch, Weihbischof im Erzbistum Köln, unterstrich sein
philosophisches und facettenreiches Plädoyer für die Unabdingbarkeit
der Wertevermittlung in der Schule mit vier Thesen.
1. Bildung bedarf der Disziplin – sie ist immer ein Angehen gegen
die Trägheit
2. Bildung bedarf der Verantwortung – Der Mensch wir nur im Du zum
Ich
3. Bildung bedarf der Muße
4. Schüler müssen in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden
Die Eltern dankten Weihbischof Koch für seinen exzellenten Vortrag
mit minutenlangem Beifall. Den Vortrag im Wortlaut können Sie
hier nachlesen.
„G 8 kann gelingen“
„G 8 kann gelingen“ war das Motto des zweiten Teils der Frühjahrs-
Mitgliederversammlung der Landeselternschaft der Gymnasien. Soll G8
bleiben? Wollen die Eltern der Gymnasiasten die Rückkehr zu neun
Schuljahren am Gymnasium? Sollen die Schulen selbst entscheiden
können, in welcher Zeit sie ihre Schüler zum Abitur führen? Diese
entscheidenden Fragen standen zur Abstimmung auf der Tagesordnung
der Versammlung.
„Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Schulzeitverkürzung sind
nach wie vor groß, und es darf nicht sein, dass Kinder mit
Bauchschmerzen in die Schule gehen oder auf ihre Freizeit verzichten
müssen, um dem Unterricht folgen zu können. Schule darf nicht krank
machen. Wir sollten mit allen Kräften gemeinsam Lösungen finden und
sie auch mittragen, um unseren Kindern ihre Schulzeit zu einem
lohnenden und erfolgreichen Abschnitt ihres Lebens zu machen“,
appellierte die Vorsitzende Gabriela Custodis
(Eröffnungsrede).
„Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn“,
mahnte Custodis zu Beginn der Versammlung. Den Gewinn für die
Kinder, den die Abschaffung von G8 oder der wahlweise Rückkehr zu G9
bringt, konnte die Mehrheit der Elternvertreter der Gymnasien nicht
erkennen. Nach Berichten aus der Schulpraxis, engagiert
vorgetragenen Begründungen der Anträge, des Gegenantrages des
Vorstandes und Statements über die Vor- und Nachteile der
Schulzeitverkürzung stimmten drei Viertel
der anwesenden Eltern in Dortmund für die Beibehaltung der
Schulzeitverkürzung. Vor allem Bernhard Gödde,
Schulleiter des Gymnasiums Schloß Neuhaus Paderborn, sprach viele
Probleme des achtjährigen Bildungsganges in seinem Vortrag an,
zeigte aber mit einem mitreißenden „Yes, we can“, dass G8 nicht nur
gelingen kann, sondern auch viele Vorteile für die Schüler bringt.
Das Votum auf der Mitgliederversammlung entspricht unserer im
Vorfeld der Versammlung durchgeführten Meinungsumfrage unter unseren
Mitgliedern. Auch hier waren 73,5% der Pflegschaftsvorsitzenden aus
200 Gymnasien in NRW, die sich an der Umfrage beteiligt hatten, für
die Beibehaltung der Schulzeitverkürzung.
Das Votum für G8 – gemäß dem Antrag des
Vorstandes – ist verbunden mit Forderungen zur Nachbesserung bei der
Umsetzung der Schulzeitverkürzung an die Landesregierung:
- Insbesondere eine ausreichende Versorgung mit Fachlehrern und
kleinere Klassen sind die Hauptforderungen.
- Die Demographiegewinne müssen jetzt in den Schulen realisiert
werden.
Weitere Forderungen sind:
- die Unterstützung der Schulen durch die Bezirksregierungen bei der
Erstellung von schuleigenen Curricula,
- die Einhaltung des vorgeschriebenen Zeitrahmens für Hausaufgaben
von z. B. 90 Minuten in der Orientierungsstufe und 120 Minuten in
den anderen Stufen der Sekundarstufe I durch Zeitangaben der
Fachlehrer in den Klassenbüchern,
- die Dokumentation der Umsetzung der Schulzeitverkürzung in den
Schulen und deren Überprüfung durch die Schulaufsicht,
- insbesondere die Information der Eltern über die Verteilung und
inhaltliche Ausgestaltung der Ergänzungs- und Förderstunden,
- Veränderung des Englischlehrplans der Grundschule. Er muss
zukünftig ein klares Übergangsprofil im Fach Englisch beim Übergang
von der Grundschule auf das Gymnasium enthalten und ein Additum in
der vierten Grundschulklasse für die Schüler, die auf das Gymnasium
wechseln sollen.
- eine Anpassung der Lerninhalte der zweiten Fremdsprache -
insbesondere Französisch - an den Entwicklungstand der nun jüngeren
Schüler,
- nicht zuletzt die Sicherstellung von genügend Studienplätzen für
die steigende Zahl der Studienberechtigten – besonders im doppelten
Abiturjahrgang 2013.
27.03.2009
Hausaufgaben: Zeitgewinn durch Zeitvorgabe
Entlastung der Schüler durch bessere Abstimmung der Hausaufgaben
Immer noch gibt es viele
Klagen über die Belastung der Schüler am Gymnasium durch die
Schulzeitverkürzung. Häufig werden die erhöhte Anzahl an
Unterrichtsstunden und die dann noch zu erledigenden Hausaufgaben
verantwortlich gemacht für die fehlende Freizeit der Kinder.
Die Landeselternschaft der Gymnasien hat zur Handhabung der
Hausaufgaben einen Vorschlag in ihrem aktuellen Mitteilungsblatt 192
gemacht. Die Vorsitzende Gabriela Custodis führt in ihrem
Leitartikel aus:
„Wer lange lernt, lernt noch lange nicht mehr. Ziel von Hausaufgaben
ist nicht nur fertigmachen, üben, repetieren. Sie fördern im
Idealfall selbständiges und selbst reguliertes Lernen. Nur wenn
Schüler sorgfältig und motiviert ihre Hausaufgaben erledigen, sind
diese nach internationalen Studien mit besseren Lernleistungen
verbunden. Schüler empfinden Hausaufgaben als sinnvoll, wenn sie
überprüft und korrigiert werden oder wenn sie die nächste
Unterrichtsstunde vorbereiten. Vor allem muss die Arbeit der Schüler
auch anerkannt werden.
Schüler beklagen allerdings oft, dass Lehrer sich in der Quantität
der Aufgaben nicht abstimmen. Wie wäre es, wenn jeder Lehrer im
Klassenbuch eine Zeitangabe einträgt, die er für die zu bewältigende
Aufgabe für nötig hält? So könnte der Zeitrahmen von z. B. 90
Minuten in der Orientierungsstufe eingehalten und eine
gleichmäßigere Verteilung der Hausaufgaben erreicht werden. Wenn das
Zeitmaß angeben wird, erhalten Schüler und Eltern wichtige
Orientierungen über die Anforderungen der Aufgaben.“
Die Rückmeldungen der Schüler und der Eltern, ob dieser Zeitrahmen
tatsächlich von den Schülern eingehalten werden kann, geben Lehrern
wichtige Informationen, wie die Hausaufgaben umgesetzt werden und ob
sie Umfang und Anforderungen richtig eingeschätzt haben. „Die sich
hieraus ergebenen Diskussionen - auch der Lehrer untereinander -
können hilfreiche Anregungen für den Unterricht und das
Arbeitsverhalten der Schüler geben“, so die Vorsitzende des
Elternverbandes. „Dann klappt es auch mit der Bildung! Wir
befürworten diese Idee mit Überzeugung und halten sie für gut
umsetzbar mit wenig Aufwand.“
Dieses Mitteilungsblatt mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren wird
zurzeit an die Elternvertreter unserer Mitgliedsgymnasien versandt.
Die Landeselternschaft fordert das
Schulministerium eindringlich auf, diesen Vorschlag aufzugreifen und
für dessen Umsetzung und Einhaltung an den Gymnasien Sorge zu
tragen.
Das
Schulministerium unterstützt unsere Forderungen: "Diese Idee finde
ich hervorragend", so die Reaktion der Ministerin in der heutigen
Pressemitteilung des MSW.
"Ein Fachlehrer in der fünften oder sechsten Stunde sieht zudem, ob
er für sein Fach überhaupt noch Hausaufgaben aufgeben kann oder ob
das Zeitkontingent
schon ausgeschöpft ist."
Pressemitteilung der LE
Pressemitteilung des Schulministeriums
16.02.09
Eltern weiter am Ball
Genau ein Jahr nachdem
konkrete Absprachen zur Verbesserung der Schulzeitverkürung am
Gymnasium vereinbart worden waren, trafen sich die
Landeselternschaft der Gymnasien, der Philologen-Verband sowie die
Rheinische und die Westfälisch-Lippische Direktorenvereinigungen
erneut mit Staatssekretär Günter Winands. Wieder stand die Umsetzung
des achtjährigen Gymnasiums auf der Tagesordnung.
Wenn auch die Grundsatzentscheidung für die Schulzeitverkürzung am
Gymnasium von allen Beteiligten weiterhin bejaht wird, so müssen
doch auch nach der zügigen Umsetzung der Vereinbarung des letzten
Jahres immer noch Belastungssituationen für die Schüler angemerkt
werden. Hierzu gehören u.a.
- der Umfang der Hausaufgaben,
- der Englischunterricht an der Schnittstelle Grundschule Gymnasium,
- die Leistungsherausforderung für die Schüler durch das Einsetzen
der zweiten Fremdsprache.
Weitere Informationen über das Gespräch finden Sie in der
gemeinsamen
Pressemitteilung.
09.01.09
Eltern vertrauen ihren Vertretern in den Konferenzen
Zur strittigen Diskussion über den Erlass „Ganztägiger Konferenz-
und Beratungstag vor den Zeugnisterminen“ vom 9. Dezember 2008
Die Landeselternschaft der
Gymnasien weiß aus den vielen Rückmeldungen ihrer
Mitgliedsgymnasien, dass Lehrer, Eltern und Schüler mit der größeren
Eigenverantwortung der Schulen und der gemeinsamen Verantwortung für
die Bildung der Schüler sehr sorgfältig umgehen. Dazu gehört auch,
dass die Entscheidung über unterrichtsfreie Tage für
Zeugniskonferenzen bei Bedarf in den Schulkonferenzen gemeinsam
getroffen und den Eltern vorab bekannt gegeben wird, wie es der
Erlass vorsieht. Unterrichtsfrei ist danach nicht zwingend
vorgegeben, sondern stets von dem Beschluss der Schulkonferenz
abhängig.
Die letzten Mitgliederversammlungen – und insbesondere die dort
geführten Diskussionen über Leistungsbewertung und Kopfnoten - haben
deutlich gemacht, dass die Eltern großen Wert auf eine intensive
Beratung der Lehrer über die individuelle Lern- und
Leistungsentwicklung ihrer Kinder legen. Dafür ist es unserer
Meinung nach unumgänglich, dass die Lehrer auch im Rahmen von
Zeugniskonferenzen ausreichend Zeit auch für Beratung und Abstimmung
über individuelle Lern- und Förderempfehlungen haben, insbesondere
auch deshalb, weil ein Sitzenbleiben durch rechtzeitige Förderung
vermieden werden soll.
Wir gehen davon aus, dass bei ihrer nach dem Erlass gewährten
Entscheidungsmöglichkeit die Schulkonferenzen, das heißt Eltern,
Lehrer und Schüler, sehr sorgfältig abwägen zwischen dem Nutzen von
Unterricht und Beratung des Lehrerkollegiums über die einzelnen
Schülerleistungen. Sollte sich ein Gymnasium für einen ganztägigen
Konferenz- und Beratungstag entscheiden, hat die Schule vielfältige
Möglichkeiten, den eventuellen Unterrichtsausfall durch
eigenverantwortliche Aufgaben für die Schüler zu kompensieren.
Seit Erscheinen des Erlasses sind uns keine Beschwerden der Eltern
bekannt.
Runderlass des MSW "Ganztägiger Konferenz- und Beratungstag vor
den Zeugnisterminen" von 9. Dezember 2008
24.11.08
Den Schülern weiterhin verpflichtet -
Vorstandswahlen in der Landeselternschaft
Der auf der diesjährigen
Herbst-Mitgliederversammlung der Landeselternschaft der Gymnasien in
NRW e.V. am 15. November 2008 in Dortmund gewählte Vorstand tritt
weiterhin mit Nachdruck für eine Entlastung der Schüler des
achtjährigen Gymnasiums ein. Bereits im Februar 2008 hat die
Landeselternschaft gemeinsam mit Philologenverband und
Direktorenvereinigungen konkrete Absprachen mit dem Schulministerium
vereinbart, die aufgetretenen Mängeln bei der Umsetzung der
Schulzeitverkürzung entgegenwirken sollten. Diese Absprachen sind
inzwischen weitgehend in Erlassen geregelt.
Die Befürchtungen der Eltern, die Bildungschancen der Kinder, die ab
2013 das Gymnasium verlassen, könnten sich durch überfüllte
Hochschulen und gesättigten Ausbildungsmarkt aufgrund des doppelten
Abiturientenjahrganges erheblich verschlechtern, nimmt die
Landeselternschaft seit Beginn der Schulzeitverkürzung sehr ernst
und setzt sich vehement für Problemlösungen in diesem Bereich ein.
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Pinkwart erläuterte auf der
Mitgliederversammlung in Dortmund den anwesenden Gymnasialvertretern
die Maßnahmen der Landesregierung im Hochschulbereich. Er
garantierte jedem Studierwilligen in NRW einen Studienplatz in
unserem Bundesland. Die Landeselternschaft wird die Umsetzung der
Maßnahmen weiterhin kritisch begleiten.
Die Mitgliederversammlung wählte mit überwältigender Mehrheit erneut
Gabriela Custodis zur Vorsitzenden der Landeselternschaft der
Gymnasien in NRW. Sie leitet den Verband erfolgreich seit Herbst
2004 und ist seit diesem Zeitpunkt auch Vorsitzende des Ausschusses
„Gymnasiale Bildung“. Die Elternvertreter wählten Dr. Uwe Maerz,
Vorsitzender des Ausschusses Privatschulen, zum neuen
stellvertretenden Vorsitzenden und bestätigten Henning Keil,
Vorsitzender des Ausschusses Schulmitwirkung/Schulrecht in seinem
Amt als stellvertretender Vorsitzender.
10.11.08
Vorschläge aufgegriffen
Termine für die „Kleinen Ferien“ stehen fest
Die Landeselternschaft
kritisierte in ihrer Stellungnahme zum
Ferienkonzept für die
Schuljahre 2010/11 bis 2016/17 den späten Beginn der
Weihnachtsferien, der die Festvorbereitung und Reisen zu Verwandten
erschwert hätte. Wir freuen uns, dass dieser Kritik Rechnung
getragen wurde und der Beginn der Weihnachtsferien nun wesentlich
familienfreundlicher geregelt ist.
Ebenso begrüßen wir die Verlängerung des Zeitabstandes zwischen den
Sommer- und Herbstferien für die Schuljahre, in denen dieser Abstand
besonders kurz war.
Die festgelegten
Ferientermine für NRW für die Schuljahre 2009/2010 bis 2016/2017
und die
Sommerferienregelung für alle Bundesländer können Sie hier
einsehen.
09.10.08
Schulbücher weisen den Weg
„Die Bildungsstandards müssen mit der Tradition des Gymnasiums
zusammengebracht werden“, forderte Prof. Dr. Olaf Köller, Leiter des
Institutes zur Qualitätsentwicklung in Berlin (IQB) auf der
Pressekonferenz des Schulministerium zur Vorstellung der neuen
Schulbücher am 1.10.2008, die Gabriela Custodis und Frauke Ammann
für die Landeselternschaft der Gymnasien besucht haben.
„Als Elternvertreter freut es uns, dass Pflichtstoff und zusätzliche
Unterrichtsinhalte für das achtjährige Gymnasium nun jeweils
deutlich in den Schulbüchern gekennzeichnet werden“, unterstreicht
Gabriela Custodis die Position der LE. Die hatte sich gemeinsam mit
dem Philologenverband und den Direktorenvereinigungen NRW bereits im
Frühjahr 2008 für eine solche Kennzeichnung eingesetzt. Die Schüler
erheblich zu entlasten, war das Ziel dieser Forderung. Denn Lehrer,
Schüler und Eltern erhalten hierdurch wertvolle Hinweise darauf,
welcher Unterrichtsstoff auch bei der Schulzeitverkürzung
unverzichtbar bleibt und was reduziert werden kann.
„Im Moment ist NRW Primus bei der Umsetzung der Kerncurricula“,
lobte Prof. Köller die nordrhein-westfälischen Lehrpläne für das
achtjährige Gymnasium. Das IQB hatte für sieben Fächer festgestellt,
dass die Neufassungen den Maßgaben der bundesweit verbindlichen
Bildungsstandards in beispielhafter Weise gerecht werden. Diese
gelungenen Lehrpläne können aber nur „gelebt“ werden, wenn Lehrern,
Schülern und Eltern das Konzept der Bildungsstandards - ein
kompetenz- und outputgesteuerter Unterricht - vermittelt wird.
„Lehrpläne sind das Scharnier zwischen Bildungsstandards und
Schule“, so Prof. Köller Hierfür wiederum spielen standardgerechte
Lehrbücher eine wichtige Rolle.
Die Schulen müssen die neuen Schulbücher jedoch auch einführen. Hier
sind die Schulträger in der Pflicht, aber auch die Eltern in den
Schulen vor Ort, die die Anschaffung der Schulbücher in den Schulen
einfordern müssen.
10.09.09
Endlich im Gesetz
- nehmen Sie Ihre Rechte
wahr
Im letzten Jahr hat sich die
LE vehement für die Möglichkeit eingesetzt, dass neben den
Vertretern für die Schulkonferenz auch eine entsprechende Anzahl von
Abwesenheitsvertretern gewählt werden kann. Wir hatten für die
Gymnasien eine Musterwahlordnung erarbeitet, die u.a. die Wahl von
Abwesenheitsvertretern für die Schulkonferenz vorsah. Nach längerer
Diskussion hat Herr Staatssekretär Winands unsere Auslegung des
Schulgesetzes in diesem Punkt als rechtmäßig bestätigt.
Bisher war die Wahl von Abwesenheitsvertretern jedoch nur dann
möglich, wenn die Schulen dies in einer schuleigenen Wahlordnung
beschlossen hatten. Mit Beginn dieses Schuljahres sieht nun auch das
Schulgesetz durch die Änderung des
§ 64 Abs. 2 SchulG die Wahl von Ersatzmitgliedern vor.
11.08.08
Liebe Eltern - Wir sind wieder für Sie da
Wir wünschen Ihren Kindern
und Ihnen einen guten Start in das neue Schuljahr und begrüßen ganz
besonders herzlich die Eltern der neuen Sextaner.
Auch in diesem Schuljahr kommen einige Neuerungen auf die Schulform
Gymnasium zu, über die wir Sie wie immer zeitnah und zuverlässig
informieren werden.
Hinweisen möchten wir Sie heute auf die Antragsfristen zur Teilnahme
an den Programmen der Ganztagsoffensive:
-
30. 11. 2008: Antragstermin
für die Einrichtung eines gebundenen Ganztagsgymnasium in den
Jahren 2009 und 2010,
-
31. 10. 2008: Antragstermin
für das Programm „Geld oder Stelle“,
-
30. 11. 2008: Antragstermin
für das 1.000-Schulen-Programm.
Alle Erlasse mit Antragsformularen und
weiterführenden Hinweisen finden Sie auf der Homepage des
Schulministeriums
www.schulministerium.nrw.de.
Für die Elternarbeit an Ihrer Schule wünschen wir Ihnen viel
Erfolg und möchten Sie ermuntern, sich zu engagieren und sich zum
Wohl der Schüler „einzumischen“. Als Hilfestellung können Sie auf
unserer Homepage nicht nur zahlreiche Schriften kostenlos bestellen,
sondern finden hier auch den
Link zum offiziellen Wahlkalender für die Wahlen in den
Schulmitwirkungsgremien.
19.06.08
Mitteilungsblatt 190 erschienen

Die Umsetzung der Schulzeitverkürzung
und die damit verbundene Ganztagsoffensive des Landes sowie die
Forderungen der Landeselternschaft zum Verfahren bei der Vergabe von
Kopfnoten sind wesentliche Schwerpunkte dieses Heftes.
Daneben dokumentiert das Heft anschaulich die Bandbreite der
Themen, mit denen sich die Eltern in den Fachausschüssen der LE
befassen. Sie reicht
-
vom Beschwerde und Widerspruchsrecht
bei den Kopfnoten (Ausschuss Schulmitwirkung/Schulrecht)
-
über den Doppelten Abiturientenjahrgang,
Eignungsdiagnostik als Hilfe bei der Studienfach- und Berufswahl
und den Elternworkshop „Wie Eltern ihre Kinder bei der Studien-
und Berufswahl unterstützen können“ (Ausschuss Studium und
Beruf) bis hin
-
zum Exzellenzlabel für
mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen
(Ausschuss Gymnasiale Bildung) und
-
dem Nichtraucherschutzgesetz des
Landes und der Schulverpflegung (Ausschuss Gesundheit und
Jugendschutz).
Der Ausschuss "Privatschulen" hatte
außerdem zu dem Thema "Kopfnoten" getagt. Diese Sitzung konnte aber
in diesem Heft nicht mehr dokumentiert werden.
Das Heft ist inzwischen in allen
Mitgliedsschulen eingetroffen.
Wir wüschen Ihnen
viel Freude beim Lesen
16.06.08
Musterlehrpläne im Internet
Schulministerium setzt eine weitere Absprache mit Eltern, Lehrern
und Schulleitern um
Seit dem 3. Juni 2008 liegen
Musterlehrpläne für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch,
Französisch und Latein im achtjährigen Gymnasium vor und sind unter
dem Link
www.kernlehrplaene.nrw.de abrufbar.
Die „Muster-Curricula“ sind Beispiele aus der Praxis zur Umsetzung
der neuen Lehrpläne im verkürzten Bildungsgang. Sie wurden von
gymnasialen Fachkonferenzen entwickelt und wollen anderen Gymnasien
Anregungen und Orientierung bei der Entwicklung eigener,
schulinterner Lehrpläne geben. Eltern und Schülern wollen sie
zugleich aufzeigen, dass es bei gleichwertigen Ergebnissen nicht
erforderlich ist, im achtjährigen Gymnasium dieselbe Stofffülle wie
bisher durchzunehmen.
Die Bereitstellung solcher Musterlehrpläne als Serviceleistungen für
die Gymnasien hatte die Landeselternschaft gemeinsam mit dem
Philologenverband und den Schulleitervereinigungen gefordert. Sie
waren auch Gegenstand der konkreten Absprachen, die im Februar 2008
zwischen Schulministerium und den genannten Verbänden getroffen
wurden.
Wir als Landeselternschaft der Gymnasien erhoffen uns von diesen
Informationen und Vorgaben die Versachlichung der Diskussion um die
achtjährige Schulzeit und die Verminderung unnötiger Belastungen für
unsere Kinder.
Die unterschiedlichen
Unterrichtskonzepte machen deutlich, dass die nach den Lehrplänen zu
erreichenden Kompetenzen auf ganz unterschiedlichen Wegen erworben
werden können. Die Modelle zeigen auch, mit welcher fachlichen
Vertiefung und in welchem Zeitraum die Obligatorik der Kernlehrpläne
umgesetzt werden kann, ohne auf ergänzende Angebote und
schulspezifische Schwerpunkte verzichten zu müssen.
Musterlehrpläne für die naturwissenschaftlichen Fächer sollen zu
Beginn des neuen Schuljahres unter derselben Adresse bereitgestellt
sein.
09.06.08
Spät, aber richtig
Für die Abiturienten 2008
kommt die Einsicht des Schulministeriums, dass es in der
Mathematikklausur offensichtlich mehr Probleme gegeben hat als
zunächst angenommen, gerade noch rechtzeitig. Bereits am 2. Mai
hatte die Landeselternschaft in einem offenen Brief Ministerin
Sommer darauf hingewiesen, dass sich die Klagen der Abiturienten
über die Aufgabenstellung und den erhöhten Schwierigkeitsgrad im
Zentralabitur 2008 - insbesondere im Fach Mathematik -häuften, und
unverzüglich eine landeseinheitliche Absenkung der
Bewertungsmaßstäbe gefordert.
Allen Schülern, die die umstrittene Oktaeder- oder Basketballaufgabe
bearbeitet haben, nun die Möglichkeit einzuräumen, die
Mathematikklausur neu zu schreiben, erfüllt zumindest unsere
Forderung nach einer landesweit einheitlichen Regelung und stellt
den Ruf des NRW-Zentralabitur nicht länger in Frage (s.
Pressemitteilung des Schulministeriums,
Stichprobe,
Hintergrundinfos und
Schulmail).
Das Ergebnis der Stichprobe spiegelt das Bild wider, das sich auch
durch zahlreiche Anrufe in der Geschäftsstelle in den letzten Tagen
und Wochen abzeichnete. Es gibt viele gute Schüler in NRW, die auch
diese Aufgaben mit Bravour gemeistert haben. Ihnen gratulieren wir
als Eltern sehr herzlich.
Es gibt aber auch ganze Leistungs- und Grundkurse, die diesen
Aufgaben in einer Prüfungssituation nicht gewachsen waren. Die
Gründe hierfür gilt es auch aus Elternsicht in einer umfassenden
Abiturevaluation zu klären. Eine reine Beschreibung des
Sachverhaltes seitens des Ministeriums, bereits vor den zentralen
Prüfungen habe es erheblich höhere Abweichungen im Fach Mathematik
gegeben, ist nicht akzeptabel. Sie wirft eher die Frage auf, warum
hier nicht schon früher Ursachenforschung betrieben wurde, denn auch
damals galt schon der Grundsatz: Kein Schüler darf im Abitur – ob
nun zentral oder dezentral – unter Problemen leiden, die er nicht zu
verantworten hat.
Die heutige schnelle und unbürokratische Lösung des
Schulministeriums findet unsere Unterstützung. Ein anderer
Lösungsweg ist nun - nach vollzogener Erst- und Zweitkorrektur -
kaum noch möglich. Wir hoffen, dass unbürokratische Lösungen
zukünftig schneller gefunden werden.
„Ein schöner Rückzug ist ebenso viel wert wie ein kühner Angriff.“
(Schopenhauer)
23.05.08
Versetzung am Gymnasium
Wie stets in den letzten
Wochen eines Schuljahres erreichen uns zahlreiche Anfragen der
Eltern zu den Versetzungsbestimmungen am Gymnasium.
Als Service für Sie haben wir den
§ 26 der APO-SI, der die Versetzung am Gymnasium in der
Sekundarstufe I regelt, im Wortlaut und
Erläuterungen des Schulministeriums hierzu auf unserer Homepage
eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Seite
"Wichtige Themen" unter dem Stichwort
"Versetzung".
16.05.08
Sonderregelung zum erhöhten Eigenanteil der Eltern bei der
Lernmittelfreiheit muss planmäßig auslaufen
Zur
gemeinsamen Pressemitteilung des Städtetages, Landkreistages
sowie des Städte- und Gemeindebundes in NRW zum Eigenanteil der
Eltern für Schulbücher vom 10.04.2008.
Als gymnasialer Elternverband wenden wir uns entschieden gegen die
Initiative der kommunalen Spitzenverbände in NRW, den Eigenanteil
für Eltern im Rahmen der Lernmittelfreiheit nicht wie vorgesehen mit
Beginn des Schuljahres 2008/ 2009 auf 33 % zurückzuführen, sondern
bei 49 % zu belassen. Die Begründung hierfür ist, mit den so für die
Kommunen verbleibenden Mitteln könnten SGB II-Empfänger von
Zuzahlungen für Lernmittel befreit werden.
Wir wenden uns als Landeselternschaft der Gymnasien keinesfalls
dagegen, dass SGB II-Empfänger von Zuzahlungen für Lernmittel
befreit werden. Wenn eine solche Entscheidung jedoch getroffen wird,
dürfte sie nicht durch die Beibehaltung des derzeitig erhöhten
Elternanteils für Schulbücher finanziert werden. Vielmehr müssten
die finanziellen Auswirkungen der Befreiung dieses Personenkreises
durch die Solidargemeinschaft aller Bürger aufgefangen werden.
Allein Eltern von schulpflichtigen Kindern hierfür in die Pflicht zu
nehmen, halten wir für falsch. Es ist bereits Gang und Gebe, dass
Eltern solidarisch über die Fördervereine ihrer Schulen
finanzschwächere Eltern direkt unterstützen, indem die Vereine z. B.
die Kosten für Klassenfahrten für diese Eltern übernehmen.
Keinesfalls für tragfähig halten wir die Begründung der kommunalen
Spitzenverbände, alle Eltern, die mit ihrem Einkommen über SGB II-
Niveau liegen, als „finanziell besser gestellt“ einzustufen. Die
Initiative der kommunalen Spitzenverbände zur Beibehaltung des
erhöhten Eigenanteils würde auch Eltern belasten, deren Einkommen
nur geringfügig über dem SGB II-Niveau liegt und die zudem mehrere
Kinder haben.
Die Elternverbände haben trotz ihrer damaligen Bedenken, gerade im
Hinblick auf finanziell weniger gut gestellte Eltern, seit fünf
Jahren den erhöhten Anteil von 49 % getragen und damit zur
finanziellen Entlastung der Kommunen beigetragen. Die Zustimmung für
diese Regelung haben die Elternverbände in NRW nur im Hinblick auf
die zeitliche Befristung gegeben.
Wir sprechen uns daher dafür aus, dass die derzeitige
Eigenanteilsregelung wie geplant zu Beginn des nächsten Schuljahres
ausläuft und der Eigenanteil für Eltern auf die ursprünglichen 33 %
gesenkt wird.
14.05.08
Zentralabitur:
Vorgehen des Schulministeriums erneut unbefriedigend
Hinweis auf die bestehenden Bewertungsspielräume löst die beim
Zentralabitur 2008 aufgetretenen Probleme nicht
Bereits in ihrem offenen
Schreiben an Ministerin Sommer vom 2. Mai 2008 forderte die
Landeselternschaft der Gymnasien, die Bewertungsmaßstäbe für die
Abiturarbeiten 2008 umgehend und einheitlich zu ändern. Der erhöhte
Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und die umfangreichere
Aufgabenstellung sollte hierdurch ausgeglichen werden.
Die Schulen erneut aufzufordern (s.
Pressemitteilung des MSW vom 13.
Mai 2008), die Bewertungsspielräume der Abiturverfügung
auszuschöpfen, ersetzt keine zentralen Vorgaben für alle Lehrkräfte
im Land und bewirkt Einzelfallentscheidungen und Ungerechtigkeiten.
Probleme, die durch die Aufgabenstellung verursacht werden, dürfen
jedoch keinesfalls zu Lasten der Schüler gehen. „Uns Eltern ist es
daher völlig unverständlich, dass das Ministerium hier nicht
unbürokratisch und flexibel reagiert. Schließlich ist das
Abiturzeugnis nicht irgendein Leistungsnachweis, sondern ist für den
beruflichen Werdegang der Abiturienten lebenslang entscheidend“,
unterstreicht Gabriela Custodis die Forderungen der Eltern.
Ein Ausschöpfen der Bewertungsmaßstäbe ist auch deshalb nicht
hilfreich, weil für die überwiegende Anzahl der Schüler die
Bearbeitungszeit nicht ausreichte. Was nicht in einer Klausur steht,
kann nicht wohlwollend bewertet werden. Viele Schüler berichteten
außerdem, dass sie nicht mehr genügend Zeit gehabt hätten, ihre
Klausuren durchzulesen, um Schreibfehler oder strukturelle Mängel zu
korrigieren. Im Fach Geschichte sieht der Bewertungsschüssel vor,
dass allein für die sprachlich korrekte und strukturierte
Darstellung 20% der vorgesehenen Punkte vergeben werden. Die
Abiturienten 2008 müssen also befürchten, dass sie in ihrer
Abiturprüfung Noten erhalten, die sie in der zweijährigen
Qualifikationsphase nie erhalten haben und bei weitem nicht ihr
Leistungsvermögen widerspiegeln. Die mündliche Nachprüfung vermag
nur begrenzt einen Ausgleich herbeizuführen. Die erzielten Vornoten
sind hierdurch in der Regel nicht mehr erreichbar.
Die Landeselternschaft fordert erneut, eine landesweit einheitliche
Änderung der Bewertungsmaßstäbe.
02.05.08
LE setzt sich für Abiturienten ein
Offener Brief vom 2. Mai 2008
Sehr geehrte Frau Ministerin Sommer,
bei uns in der Geschäftsstelle der LE häufen sich die Klagen über
die Aufgabenstellung und den erhöhten Schwierigkeitsgrad beim
diesjährigen Zentralabitur. Dabei bestätigte sich, dass nicht nur in
einzelnen Gymnasien, sondern flächendeckend in NRW die
Mathematikaufgabe aus der Analytischen Geometrie für normal begabte
Schüler kaum lösbar und die Aufgabenstellungen in allen Fächern zu
umfangreich waren. Im Fach Biologie mussten sogar 18 Seiten (!) Text
gelesen werden. Im Vergleich zum Vorjahr war für die längeren Texte
und zusätzlichen Informationen ein Mehr an Bearbeitungszeit
erforderlich, sodass die Schüler in einer Prüfungssituation mit der
ihnen zu Verfügung stehenden Zeit nicht auskamen.
Sie führen selbst in Ihrer Presseerklärung vom 30. April 2008 aus,
dass es Erhöhungen in Geschichte, Biologie und Physik gegeben habe.
Aus Elternsicht vertreten wir die Auffassung, dass
Aufgabenstellungen - gerade im Abitur - verständlich, kurz und
präzise sein müssen. Umfangreiche Erläuterungen und
Zusatzinformationen zur Aufgabenstellung zeugen nicht von einer
verständlichen und eindeutigen Aufgabenstellung.
Wir fordern daher geänderte Bewertungsmaßstäbe für alle Arbeiten
dieses Abiturjahrganges, die den Schulen schnellstmöglich bekannt
gegeben werden müssen. Einzelne Einsprüche und Notenbeschwerden von
Schülern und Eltern können wir als Lösungen nicht akzeptieren. Nur
wenige Eltern und Schüler werden diesen Weg beschreiten, da auch
Ihnen bekannt sein dürfte, dass an Schulen Beschwerden und
Einsprüche nicht gern gesehen sind. Vor allem steht bei dieser
Vorgehensweise die schlechte Note erst einmal auf dem Zeugnis.
Wir fordern daher eine umgehende einheitliche Regelung, damit die
Mängel bei der Aufgabenstellung schon bei der Erstkorrektur nicht zu
Lasten der Schüler gehen. Ein Ausgleich durch den Zweitkorrektor ist
nur begrenzt möglich. Abweichungsprüfungen, die ohne eine
eingreifende sofortige Korrektur des Schulministeriums im großen
Umfang nötig und vom Philologenverband befürchtet werden, sind nicht
nur eine Belastung für die Lehrer, sondern vor allem für die
Abiturienten.
Ihren Appell in Ihrer Presserklärung an die Lehrer, „die im
Bewertungssystem vorgesehenen Beurteilungsspielräume wahrzunehmen“,
lehnen wir aus Gründen der Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit ab, da
die Lehrer diese Spielräume nicht einheitlich ausschöpfen können.
Gerade ein Zentralabitur sollte jedoch Vergleichbarkeit und
Gerechtigkeit bei der Notengebung herstellen.
Wir teilen Ihre Auffassung: „Ganz klar ist eins: Kein Schüler, keine
Schülerin darf darunter leiden, wenn etwas schief gelaufen ist“
(WAZ-Interview vom 28. 4. 2008). Wir bitten Sie eindringlich, sich
im Interesse der betroffenen Schüler für eine schnelle, und
zufriedenstellende Lösung einzusetzen und für eine einheitliche und
gerechte Bewertung zu sorgen.
Gabriela Custodis
- Vorsitzende -
29.04.08
Ein deutliches Ja zu Kopfnoten - ein deutliches Nein zum Verfahren
Mitgliederversammlung der LE am 26. April 2008
Auf der Frühjahrstagung in
Dortmund sprachen sich die Elternvertreter klar für eine Benotung
des Arbeits- und Sozialverhaltens der Schüler aus. Sie machten aber
ihren Unmut über das zurzeit bestehende Verfahren sehr deutlich. Die
Tagesordnung war erweitert worden, da wenige Tage zuvor ein
Gymnasium den Antrag auf Abschaffung oder hilfsweise Aussetzung
dieser Noten an die Versammlung gestellt hat. Dieser Antrag fand
keine Mehrheit. Gebilligt wurde der
Antrag des Vorstandes, der den Mitgliedern als Alternative an
diesem Tag vorgelegt wurde.
Das Votum der Versammlung ist als ein klares Votum der
Elternvertreter des Gymnasiums für die Erziehungspartnerschaft von
Schule und Elternhaus zu werten. Die Regelungen zur Vergabe der
Kopfnoten ist den Eltern ein wichtiges Anliegen, da die Kopfnoten
unmittelbar entscheidend bei den Bewerbungen ihrer Kinder und
entscheidend für deren Zukunft sind.
Die Erfahrungsberichte der Schulpflegschaftsvorsitzenden zeigten
jedoch eine ungeheure Bandbreite der Verfahren, die an einzelnen
Schulen angewandt werden. Einigkeit unter den Eltern herrschte daher
über die Notwendigkeit, schnellstmögliche Änderung des Verfahrens
vom Schulministerium einzufordern. Keinesfalls dürfen die zurzeit
bestehenden Ungerechtigkeiten bei den Benotungen einem weiteren
Schülerjahrgang zugemutet werden. Anderenfalls wird das Thema erneut
auf der Tagesordnung der Versammlung stehen. Die uneinheitliche
Notenvergabe kann insbesondere auf Abschlusszeugnissen nicht
akzeptiert werden. Falls aber im Einklang mit der
Eigenverantwortlichkeit der Schulen alle jetzt praktizierten Modelle
zugelassen bleiben, dürfen die Kopfnoten aus Elternsicht – dies
zeigte die Diskussion - nicht weiter auf den Abschlusszeugnissen
erscheinen.
Das Thema „Achtjähriges Gymnasium“ wurde auf Antrag des Vorstandes
auf die nächste Mitgliederversammlung vertagt. Gabriela Custodis
begründete diese Vorgehensweise damit, dass die Landesregierung mit
ihrer Ganztagsoffensive bereits in den letzten Tagen einen Teil der
Forderungen der gymnasialen Elternschaft erfüllt habe. Darüber
hinaus wolle die LE sehr genau die Umsetzung der im Februar dieses
Jahres getroffenen Absprachen verfolgen, um dann Bilanz zu ziehen
und sich erneut zu Wort zu melden.
18.04.08
Pflicht und Kür in
Schulbüchern gekennzeichnet
Wir sehen es als weiteren
Erfolg unserer Arbeit an, dass Pflichtstoff und Zusatzmaterial in
den Schulbüchern nun deutlicher gekennzeichnet werden. Dies teilte
heute das Schulministerium mit (s.
Pressemitteilung). Lehrern, Schülern und Eltern wird damit ein
Wegweiser an die Hand gegeben, welche Unterrichtsinhalte
obligatorisch sind und wo sich den Schulen individuelle Lernwege
eröffnen.
Das Maßnahmenpaket zur verbesserten Umsetzung des achtjährigen
Gymnasiums, das die Westfälisch-Lippische und die Rheinische
Direktorenvereinigung, die Landeselternschaft der Gymnasien und der
Philologen-Verband NW, mit dem Schulministerium am 09. Februar 2008
vereinbart haben, forderte, dass in Absprache mit den
Schulbuchverlagen deutlicher als bisher die verpflichtenden
Unterrichtsinhalte hervorgehoben werden müssen.
Als besonderen Service werden die Schulbuchverlage zusätzliche
methodische und didaktische Hinweise in gedruckter Form oder im
Internet veröffentlichen. Dadurch erhalten die Lehrer
Planungssicherheit, wie sie die Lehrbuchinhalte den verfügbaren
Schulwochen zuordnen können, insbesondere bei bereits erschienenen
Werken.
Die Landeselternschaft sieht in der jetzt vereinbarten neuen
Kennzeichnung einen entscheidenden Ansatz, dass die Belastung der
Schüler und der Lehrer durch die Verkürzung der gymnasialen
Schulzeit wesentlich reduziert wird.
15.04.08
Ganztagsoffensive des Landes - klarer Vorrang für Bildung
Aussetzen der Oberstufenreform sinnvoll
Unsere Kritik aus den
praktischen Erfahrungen der Schulzeitverkürzung hat gewirkt.
Mehrfach haben wir in den letzten Wochen auf die erheblichen
Belastungen der Schüler und der Gymnasien hingewiesen und die
Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen für die
Schulzeitverkürzung gefordert. Zuletzt auch in unserer für die
Frühjahrs-Mitgliederversammlung geplanten
Resolution, die wir auch dem Schulministerium zur Kenntnis
gebracht haben.
Die finanzielle Kraftanstrengung der Landesregierung mit einem
Gesamtvolumen von 175 Millionen Euro, die insbesondere den Gymnasien
und Realschulen zugute kommt, mindert den Stress für unsere Schüler.
Als klare Schwerpunktsetzung für Bildung und für die Gymnasien in
NRW wertet die Landeselternschaft der Gymnasien die
Ganztagsoffensive der Landesregierung (s.
Presseinformation und
weitere Erläuterungen).
Durch die Zuweisung eines Budgets von 25.000 Euro pro Gymnasium im
Rahmen des neuen Programms „Geld oder Stellen“ kann eine sinnvolle
Rhythmisierung der langen Schultage an den Gymnasien erfolgen. Die
Landeselternschaft begrüßt ausdrücklich, dass die Schulen diese
Mittel flexibel sowohl für die Übermittagsbetreuung als auch für
ergänzende Arbeitsgemeinschaften einsetzen und somit ihr Schulprofil
stärken können.
Auch die Ausgestaltung des Investitionsprogramms, das vorrangig die
Gymnasien mit jeweils bis zu 100.000 Euro beim Ausbau von Mensen und
Aufenthaltsräumen unterstützt, ist aus Elternsicht gut durchdacht,
da selbst die Kommunen, die unter dem Haushaltssicherungsgesetz
stehen, die hierfür erforderliche Kofinanzierung aus der Schul- und
Bildungspauschale leisten können. Nach Aussagen des Ministeriums
haben die Ergebnisse der Umfrage der Landeselternschaft zur
Schulverpflegung unter ihren Mitgliedsgymnasien maßgeblich zur
Ausweitung des Investitionsvolumens des Landes beigetragen.
Wir begrüßen es auch ausdrücklich, dass die Wahlmöglichkeit der
Eltern zwischen Halb-tags- und Ganztagsgymnasien erheblich
ausgeweitet und gestärkt wird. Gibt es zurzeit landesweit nur 27
Gymnasien und 22 Realschulen im Ganztag, so sollen jeweils in den
Schuljahren 2009/2010 und 2010/2011 in jedem der 54 Kreise in NRW je
ein Gymnasium und eine Realschule zu einer Ganztagsschule ausgebaut
werden. Insgesamt sieht dieses Programm die Schaffung von 216 neuen
Ganztagsschulen in NRW vor.
Zum Gelingen der Schulzeitverkürzung sind mit dieser
Ganztagsoffensive wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Darüber
hinaus ist die konkrete Umsetzung der am 9. Februar vereinbarten
Absprachen in den Schulen aus Elternsicht dringend erforderlich.
Hierzu gehören insbesondere die Erstellung von Musterlehrplänen
sowie die Erteilung und Ausweisung von Förderstunden.
Die Aussetzung der geplanten grundlegenden Oberstufenreform - bis
die Bildungsstandards der KMK für die gymnasiale Oberstufe vorliegen
- halten wir für sinnvoll. Dies erspart den Gymnasien zwei Reformen
in kurzer Zeit. Darüber hinaus sind die Gymnasien zurzeit noch mit
der curricularen Umsetzung der Schulzeitverkürzung sehr belastet.
Die inhaltliche Umsetzung der weitreichenden Oberstufenreform, mit
der jetzt bereits in den
Schulen begonnen werden müsste, ist weder Schülern noch Lehrern
zusätzlich zu den bereits vorhandenen Belastungen zuzumuten.
Die Erfahrungen in anderen Bundesländern wie im
Saarland und in
Sachsen-Anhalt haben gezeigt, dass weder die Schüler des
neunjährigen noch des achtjährigen Gymnasiums in gemeinsamen Kursen
in der Oberstufe und durch die gemeinsame Abiturprüfung
benachteiligt werden. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister in
Sachsen-Anhalt, hob auf der Fachtagung zum doppelten Abiturjahrgang
in Berlin ausdrücklich hervor, dass „die ausgesprochen konstruktive
Zusammenarbeit mit den Eltern“ entscheidend für die „unspektakuläre
Bewältigung des doppelten Abiturientenjahrganges“ gewesen sei. Der
Ausgleich fehlender Unterrichtszeit für Schüler des achtjährigen
Gymnasiums in der Oberstufe ist für uns eine weitere zwingende
Voraussetzung für das Gelingen.
01.04.08
Aufruf an die Schulleitungen und Lehrer der Gymnasien
Erstmalig wird heute an den
Gymnasien über die Kopfnoten für die Zeugnisse der Abiturienten
entschieden. Die Entwicklung der unterschiedlichen
Beurteilungspraxis an den Gymnasien bei der Vergabe der
Zwischenzeugnisse war nicht abzusehen und gibt den einzelnen Schulen
jetzt wenig Zeit, auf schuldemokratischem Weg in angemessener Weise
mit erneuter Diskussion und Beschlussfassung in allen Gremien
rechtzeitig zu reagieren, um den Abiturienten vergleichbare und
damit gerechte Kopfnoten zu erteilen. Auch aus weiteren Gründen
(s. unser Schreiben an Staatssekretär Günter Winands) sehen wir
als Eltern daher eine besondere Benachteiligung des
Abiturientenjahrganges 2008.
Wir möchten in dieser Ausnahmesituation an die Fürsorge der
Schulleitungen und Lehrer für ihre Schüler und ihre Verantwortung
für die Zukunft der Abiturienten appellieren. Sie schicken die
Schüler in ihre persönlichen Laufbahnen und Karrieren hinaus und
beeinflussen maßgeblich deren Lebenschancen, auch mit der
Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens.
Wir als Eltern bitten Sie eindringlich, heute für den jetzigen
Abiturientenjahrgang eine Benotung des Arbeits- und Sozialverhaltens
sehr großzügig und wohlwollend vorzunehmen.
19.03.08
Erste bundesweite von Elternvertretern initiierte G8-Fachtagung
Die Schulzeitverkürzung ist
zurzeit ein zentrales Thema in der Bildungsdebatte. Das Elternforum
Bildung lädt gemeinsam mit der Landeselternschaft der Gymnasien in
NRW und dem Philologenverband NW am 3. April 2008 zur ganztägigen
G8-Fachtagung zum Thema „Wie gestaltet man die Schulzeitverkürzungen
erfolgreich?“ nach Bad Honnef ein. Die Tagung dient dazu,
Informationen und Erfahrungen in den einzelnen Bundesländern
auszutauschen.
Als Hauptreferenten der Tagung konnten Bundesbildungsministerin Dr.
Annette Schavan und Prof. Dr. Manfred Prenzel, Universität zu Kiel,
Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der
Naturwissenschaften, gewonnen werden. Die Titel der Vorträge lauten:
„Die pädagogische Verfassung des Gymnasiums“
Ministerin Dr. Annette Schavan, BMBF
„Bildungsqualität und Lernzeit“
Prof. Dr. Manfred Prenzel, Projektmanager PISA 2003 und 2006,
Deutschland
Die sich anschließenden Workshops zu den inhaltlichen und zeitlichen
Erfordernissen der Schulzeitverkürzung werden geleitet von:
Brunhild Kurth, Direktorin Sächsische Bildungsagentur
Barbara Loos, Vorsitzende Bundes-Direktoren-Konferenz (angefragt)
Wilfried Hegen, Referatsleiter Abteilung 3, Kultusministerium
Thüringen
Dr. Horst Günther Klitzing, stv. Vorsitzender des Deutschen
Philologenverbandes.
Zu der Veranstaltung werden schriftlich eingeladen die
Landeselternräte und Landeselternverbände, Direktorenvereinigungen,
Philologenverbände, Realschullehrerverbände und Hauptabteilungen
Schule/Gymnasien der Kultus- und Schulministerien. Bitte haben Sie
Verständnis dafür, dass die Teilnehmerzahl für jedes Bundesland auf
die eingeladenen Gäste beschränkt bleiben muss.
Die Mitgliederversammlung der Landeselternschaft findet wie geplant
am 26. April 2008 in Dortmund statt. Die Einladungen werden Anfang
April an unsere Mitglieder versandt.
07.03.08
Antragsfrist für „Dreizehn-Plus“ endet am 31. März
Das Programm „Dreizehn-Plus“
fördert Ganztagsangebote auch für Gymnasien in der Sekundarstufe I.
Voraussetzung hierfür ist ein Ganztagsangebot an mindestens vier
Wochentagen von insgesamt mindestens 10 Stunden. Es ist eine
Teilnahme von mindestens 15 Schülern erforderlich. „Dreizehn-Plus“
kann für ergänzende Förderangebote, zum Beispiel
Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung und für sportliche kulturelle
Aktivitäten (z.B. eine Theater-AG) verwendet werden. In Kombination
mit diesen Angeboten kann „Dreizehn-Plus“ auch für eine
Übermittagbetreuung genutzt werden.
Die Gymnasien müssen sich, wenn sie dieses Programm nutzen wollen,
an den Schulträger wenden. Dieser stellt dann die entsprechenden
Anträge. Eigenanteile des Schulträgers sind nicht erforderlich. Der
Schulträger muss die Anträge bis zum 31. März 2008 für das Schuljahr
2008/2009 bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht haben.
Rechtliche Grundlagen, weitergehende Fördervoraussetzungen und
Antragsformulare finden Sie
hier.
29.02.08
Mitteilungsblatt 189 - der Versand hat begonnen
Schwerpunktthema Schulzeitverkürzung

Alle Artikel dieser Ausgabe greifen das
Thema Schulzeitverkürzung am Gymnasium auf.
Die Vorsitzende der LE Gabriela Custodis fordert in ihrem
Leitartikel "Bildung als Belastung?" die Eltern der Schüler in der
schon immer schwierigen und mit viel Sensibilität zu meisternden
Erprobungsstufe auf:
"Unsere vordringlichste und entscheidende Aufgabe als Eltern und
Familien sollte sein, die persönliche Situation des Kindes richtig
einzuschätzen, ihm Rückhalt zu geben, ihm aber auch Motivation,
Leistung und Erfolg zuzutrauen und seine Begabungen und Fähigkeiten
nicht zu unterschätzen."
Das Heft enthält zudem nicht nur unsere gemeinsame Presseerklärung
mit dem Philologenverband NW und den Direktorenvereinigungen zu den
konkreten Absprachen mit dem Schulministerium zur Umsetzung der
Schulzeitverkürzung. Sondern es gibt auch Hintergrundinformationen
zur Stundentafel im achtjährigen Gymnasium sowie zu den geplanten
bzw. bereits eingeleiteten Maßnahmen zum doppelten
Abiturientenjahrgang 2013.
Darüber hinaus stellt es das Evangelische Gymnasium in Siegen vor,
das als erste Schule in Deutschland 60-Minuten-Unterrichtsstunden
eingeführt hat. Außerdem präsentiert es die Ergebnisse unserer
Umfrage zur Schulverpflegung an den Gymnasien im Sommer 2007.
Nicht zuletzt zieht Staatssekretär Günter Winands eine Bilanz nach
zweijähriger Verantwortung seiner Partei für die Bildungs- und
Schulpolitik. Die ebenfalls dokumentierte Diskussion der Mitglieder
der LE mit dem Staatssekretär auf unserer Mitgliederversammlung im
November 2007 enthält für Eltern zahlreiche weitere Informationen.
Der Versand dieser Ausgabe an unsere Mitgliedsgymnasien hat bereits
begonnen. Ende nächster Woche sollte das Heft in allen
Mitgliedsschulen eingetroffen sein.
09.02.08
Konkrete Absprachen erzielt
Zur Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums –
Musterlehrpläne als Serviceleistungen für die Gymnasien
Die Landeselternschaft der Gymnasien, der Philologen-Verband sowie
die Rheinische und die Westfälisch-Lippische Direktorenvereinigungen
verständigten sich in einem Gespräch mit Staatssekretär Günter
Winands und weiteren Vertretern des Schulministeriums Ende Januar
auf konkrete Absprachen zur Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums in
NRW. Die Erfahrungen mit der Umsetzung der Schulzeitverkürzung waren
Anlass für ein Gespräch, zu dem die vier genannten Verbände
eingeladen hatten.
Die Eltern-, Lehrer- Schulleitervertreter stellen die Verkürzung der
Schulzeit am Gymnasium nicht grundsätzlich in Frage und befürworten
das Stundenvolumen von 265 Wochenstunden bis zum Abitur. Die Klagen
vieler Schüler und Eltern über die zeitliche Belastung und die
zunehmende Stofffülle machen jedoch Veränderungen in der
Ausgestaltung aus Eltern- und Lehrersicht zwingend notwendig.
Im Gespräch wurden Absprachen getroffen
-
zum Nachmittagsunterricht und den Hausaufgaben an diesen Tagen
-
zur Information der Schüler und Eltern über die Erteilung von
Fach- und Ergänzungsstunden
-
zur
Pausenregelung
-
zur Verdeutlichung, welche Unterrichtsinhalte im achtjährigen
Gymnasium verzichtbar sind, einschl. Musterlehrplänen als
Serviceleistung für die Gymnasien.
Darüber hinaus wird eine verbesserte Abstimmung im Fach Englisch
zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen als erforderlich
angesehen.
Das Schulministerium sagt zu, sich für eine Ausweitung der
Ganztagsschulangebote in den Gymnasien einzusetzen. Auch ist eine
weitere Aufstockung von „13 plus“-Mittel für die Gymnasien
vorgesehen. Eltern und Lehrer haben außerdem die Erwartung, dass die
kommunalen Schulträger die um 80 Mill. € aufgestockte jährliche
Schulpauschale auch für Investitionen in den Gymnasien einsetzen.
Weitere Informationen können Sie der gemeinsamen
Pressemitteilung entnehmen.
24.01.08
Elternseminar wurde begeistert angenommen
Rund 50 Eltern von
Gymnasiasten aus ganz NRW nahmen am Samstag, dem 19. Januar 2008, in
der Akademie Mont Cenis in Herne an einem Workshop für Eltern teil,
deren Kinder sich in der beruflichen Orientierungsphase befinden.
Die Landeselternschaft der Gymnasien hatte in Kooperation mit
Einstieg Abi zu diesem Seminar geladen. Durch Impulsvorträge und
praktische Übungen bekamen die Eltern wichtige Hinweise, wie sie
ihre Kinder in dieser ebenso schwierigen wie für den beruflichen
Werdegang bedeutsamen Entscheidungsfindung unterstützen und beraten
können.
„Ich bin durchweg positiv beeindruckt“, so die Resonanz eines Vaters
nach der Veranstaltung, „durch den Vortragsstil der Referentinnen,
das „Werkzeug“, das uns an die Hand gegeben wurde, und nicht zuletzt
durch die eröffneten Perspektiven können wir unseren Kindern
wirklich eine Unterstützung bei der Berufswahl sein.“
Wir danken herzlich den Referentinnen Sabine Schmitz, Steffi
Adam-Bott und Sybille Noack für die gelungene Veranstaltung.
Wir werden in unserem nächsten Mitteilungsblatt ausführlich über
dieses Seminar berichten.
17.01.08
Kopfnoten werden vergeben
Morgen werden mit den
Halbjahreszeugnissen auch die sog. Kopfnoten, wie sie das
Schulgesetz NRW vorsieht, vergeben. Seit der Veröffentlichung der
Handreichung zu diesem Bewertungsbereich Ende Mai 2007 wird eine -
bisweilen auch sehr emotionale - Debatte über die Bewertung des
Arbeits- und Sozialverhaltens der Schüler geführt. Die
Landeselternschaft der Gymnasien hatte ihre Position bereits in
ihrer Presseerklärung vom März 2007 dargelegt, die wir
hier für Sie erneut einstellen.
Bereits vor Weihnachten haben die Abiturienten 2008 mit ihren
Zeugnissen Kopfnoten erhalten. Beschwerden über eine ungerechte
Beurteilung, wie sie stets zur Zeugnisvergabe über die Fachnoten an
die Geschäftsstelle der Landeselternschaft gerichtet werden, blieben
bisher jedoch aus. Auch um die derzeitige Diskussion zu
versachlichen, empfiehlt es sich aus Sicht der Landeselternschaft
daher, die erste Vergabe der Kopfnoten, Erfahrungen der Eltern und
Schüler hiermit und die Rückmeldungen aus den Schulen abzuwarten, um
dann dem Schulministerium konkrete Änderungsvorschläge zu
unterbreiten.
Bericht über die Diskussion zu diesem Bewertungsbereich auf der
Frühjahrs-Mitgliederversammlung der LE
10.01.08
Es sind Plätze frei geworden
Seminar der LE in Kooperation mit Einstieg Abi am 19. Januar 2008:
Wie Eltern ihre Kinder bei der Studien- und Berufswahl unterstützen
können
Im August des vergangenen
Jahres unterrichteten wir unsere Mitglieder über das Angebot eines
kostenlosen Seminars für Eltern aus unseren Mitgliedsgymnasien,
deren Kinder sich in der beruflichen Orientierungsphase befinden.
Das Seminar will Hinweise geben, wie Eltern ihre Kinder in dieser
Phase unterstützen und bis zu einer tragfähigen Entscheidung
begleiten können.
Schnell waren die Plätze vergeben. Da in den Tagen nach den
Weihnachtsferien aber einige Eltern absagen mussten, möchten wir nun
diese frei geworden Plätze nicht ungenutzt lassen. Wenn Sie an
diesem Seminar teilnehmen möchten, dann rufen Sie uns in der
Geschäftstelle unter 0211-1711883 an oder senden eine Mail an info@le-gymnasien-nrw.de.
13.12.07
Unterricht macht Unterschied
Zu den Ergebnissen der PISA-Studie
2006
Schule hat den Auftrag, durch
Bildung und Erziehung jedes einzelne Kind zu befähigen, seinen
Begabungen und Neigungen entsprechend einen Ausbildungs- oder
Studienplatz zu erhalten und seinen Platz in unserer Gesellschaft
einzunehmen. „Für die Kompetenzentwicklung der Kinder ist die Frage
der Schulstruktur zweitrangig“, so Prof. Dr. Wilfried Bos, Leiter
der IGLU-Studie. „Seit Jahren ist bekannt, dass die Hauptprobleme
des deutschen Schulwesens in der Qualität des Unterrichts
insbesondere in der Sekundarstufe I zu finden sind.“ (www.ad-hoc-news.de,
25.8.2007)
Mehrere Bundesländer – auch NRW – haben in den letzten Jahren
grundlegende Reformen des Bildungswesens eingeleitet. Sie reichen
von der Verständigung auf gemeinsame Bildungsstandards bis hin zur
Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Schulen bei gleichzeitiger
Einführung zentraler Prüfungen und Schulinspektionen.
Die Ergebnisse der PISA-Studie 2006 zeigen, dass diese Reformen zu
greifen beginnen und die Lernleistungen der deutschen Schüler sich
signifikant verbessert haben und nun erstmals deutlich über dem
OECD-Durchschnitt liegen. Dabei ist hervorzuheben, dass die
Förderung gerade der Schüler im unteren Leistungsbereich Wirkung
zeigt, die Koppelung zwischen sozialer Herkunft und Kompetenterwerb
stark abgenommen hat und integrierte Schulsysteme sich gleichzeitig
signifikant verschlechtert haben, wie z. B. Schweden. Die
Schulformdebatte sollte durch eine Qualitätsdebatte beendet werden.
14.09.07
Samstagsunterricht - Entscheidung muss jedem Gymnasium offen stehen
Stellungnahme der LE zum Fünf-Tage-Erlass
Ein besonderes Anliegen der Landeselternschaft war es stets, dass es
der einzelnen Schule freigestellt bleibt, ob sie sich für Unterricht
am Samstag oder am Nachmittag entscheidet. Wir vertrauen den
Gymnasien und ihren Schulkonferenzen, dass sie zum Wohl der Schüler
die richtige Entscheidung für ihre Schulgemeinschaft treffen
Die
Landeselternschaft der Gymnasien begrüßt die größere Flexibilität,
die die Änderung des Bezugserlasses für die Schulen mit sich bringt.
Viele Elternvertreter der Gymnasien hatten vor dem Entwurf bei uns
angerufen und um diese erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten gebeten.
Grundsätzlich spricht sich die Landeselternschaft dafür aus, dass
den Schülern der 5. und 6. Jahrgangsstufen nicht mehr als 30
Unterrichtswochenstunden erteilt werden. Sollte an Gymnasien der
Nachmittagsunterricht unvermeidbar sein und die betreffenden Schulen
sich gegen Samstagsunterricht entscheiden, dürfen diese Schulen mit
der organisatorischen Durchführung einer sinnvoll gestalteten
Mittagspause nicht allein gelassen werden. Die hierfür
erforderlichen finanziellen Mittel sollten für die Schulen
bereitgestellt werden.
mehr
03.09.07
Gemeinschaftsschule: sachlich verfehlt
Mit ihrem Parteitagsbeschluss
vom 25. August 2007 flächendeckend und verbindlich - auch im
Privatschulbereich - die Gemeinschaftsschule in Falle der
Regierungsübernahme einzuführen, entfacht
die SPD in NRW erneut die Schulstrukturdebatte. „Wir haben die
besseren Argumente“, schreibt SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft
an alle Parteimitglieder, „und außerdem steigt die Zahl der
Befürworter.“
Doch hier irrt die SPD. Es gibt keine eindeutigen, wissenschaftlich
fundierten Aussagen für eine bessere schulische Förderung der Schüler
durch integrative Systeme. Und auch im Jahr 2007 entspricht die
verbindliche Gemeinschaftsschule nicht dem Elternwillen in NRW. Die
Landeselternschaft der Gymnasien und mit ihr das „Aktionsbündnis
Schule“, in dem 16 Organisationen aus dem Schul- und
Hochschulbereich zusammenarbeiten, werden sich vehement gegen die
Abschaffung der erfolgreichsten Schulform wehren.
Die Pressemitteilung
der Landeselternschaft
vom 17. August 2007 und des "Aktionsbündnis
Schule" vom 30. August 2007 können Sie hier nachlesen. Darüber
hinaus thematisieren der Leitartikel und der Artikel "Gemeinschafts-schule
- sachlich verfehlt" unseres Mitteilungsblattes 188 die
Schulstrukturfrage. Das Mitteilungsblatt wird noch vor den
Herbstferien in den Mitgliedsgymnasien eintreffen.
Die Gemeinschaftsschule der SPD
“Bis zur zehnten Klasse sollen künftig alle Kinder in einer Schule
von einem Lehrerkollegium unterrichtet werden. In den Klassen 5 und
6 soll der gemeinsame Unterricht verbindlich sein“, so stellt die
SPD selbst ihre Beschlüsse auf ihre Website dar. „Bei der Reform des
Bildungssystems darf es nicht mehr um das „Ob“, sondern es muss um
das „Wie“ einer Verlängerung der gemeinsamen Lernzeit in der
Sekundarstufe I gehen, um anschließend den Weg in die gymnasiale
Oberstufe oder auf das Berufskolleg oder in die berufliche
Ausbildung zu eröffnen. Deshalb strebt die NRWSPD in der Perspektive
ein vollständig integratives System an, das bis zum ersten
qualifizierenden Abschluss am Ende der Sekundarstufe I führt.“
(SPD-Bildungsparteitag: Die wichtigsten bildungspolitischen
Forderungen in der Übersicht, www.spdnrw.de).
21. 08.07
Ergebnisse der Lernstandserhebungen liegen vor
Leistungen der Gymnasiasten liegen deutlich über dem
Landesdurchschnitt - Vorstoß in Richtung Gemeinschaftsschule ist
unverständlich
Das Schulministerium
veröffentlichte heute die Ergebnisse der Lernstandserhebungen. Es
ist erfreulich, aber nicht überraschend, dass die Schülerleistungen
an den Gymnasien weit über dem Landesdurchschnitt ausfallen. Die
Ergebnisse der Lernstanderhebungen bestätigen damit alle nationalen
und internationalen Vergleichsstudien, in denen die Gymnasiasten
durchgängig vorne lagen.
Auch die negativen Ergebnisse der Gesamtschulen bestätigen sich erneut. Die
Schüler der Gesamtschul-Erweitungskurse, in denen auch Schüler mit
gymnasialer Eignung sind, erzielen im Durchschnitt in
allen untersuchten Bereichen lediglich die Ergebnisse der
Realschüler. Allerdings sind die Realschüler in Mathe und Englisch
etwas besser. Erheblich unter dem Landesdurchschnitt liegen die Leistungen der Schüler
in den Grundkursen der Gesamtschule.
Das auf dem Landesparteitag der SPD am
Samstag zum wiederholten Male angestrebte Votum für eine flächendeckende und verpflichtende Gemeinschaftsschule, ist auch im Hinblick auf die Ergebnisse der
Lernstandserhebungen unverständlich. Integrierte Systeme führen
nicht per se zu besseren Schülerleistungen. Entscheidend sind die
Qualität des Unterrichtes und die individuelle Förderung der
Schüler. (Siehe Pressemitteilung der LE vom 17. 8. 2007 unter
Verbandsarbeit/ Pressemitteilungen)
Alle Gymnasien können ab heute ihre Ergebnisse abrufen.
10.08.07
Wahl von Stellvertretern für die Mitglieder der Schulkonferenz
Ergänzung zum Eintrag vom 29.06.07
Aufgrund der
zahlreichen Anfragen aus unseren Mitgliedsgymnasien und noch immer
anderslautender Auskünfte einer Bezirksregierung stellen wir das
Schreiben des Staatssekretärs von 20. Juni 2007 für die
Elternvertreter und Schulleitungen hier bereit. Es stellt
unmissverständlich klar, dass die Wahl von Stellvertretern für die
Mitglieder der Schulkonferenz in der Schulpflegschaft möglich ist
(s. Eintag vom 29. Juni 2007).
10.08.07
Informationen für Eltern zur Studienfinanzierung
Die Verbraucherzentrale NRW startet zu
Schuljahresbeginn eine
Informationsoffensive
zur Studienfinanzierung an NRW-Schulen.
Sie bietet sowohl kostenlose eigenständige
Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler der
Jahrgangsstufen 11 und 12 an, als auch die Beteiligung an bereits
feststehenden Veranstaltung im Schuljahr 2007/2008 an den Schulen in
NRW. Das Angebot ist vorerst auf 100 Schulen begrenzt.
29.06.07
Wichtig – Wichtig – Wichtig
Einsatz der LE von Erfolg gekrönt
Mustergeschäfts-
und Wahlordnung der LE durch Schulministerium bestätigt
Das neue Schulgesetz sieht
Stellvertreter für die Mitglieder der Schulkonferenz nicht
ausdrücklich vor. Ohne eine Abwesenheitsvertretung – insbesondere
für die Eltern in der Schulkonferenz – sah die LE eine wirk-same
Interessenvertretung der Eltern im wichtigsten
Schulmitwirkungsgre-mium nicht mehr gegeben.
Die Landeselternschaft empfiehlt daher ihren Mitgliedsgymnasien die
Öffnungsklausel des § 64 Absatz 5 zu nutzen und im Rahmen einer
eigenen Wahlordnung die Wahl von Stellvertretern für die Mitglieder
der Schulkonfe-renz zu beschließen. Der Ausschuss
Schulmitwirkung/Schulrecht erarbeitete eine entsprechende
Mustergeschäfts- und Wahlordnung, die im Mitteilungsblatt 187
abgedruckt ist.
Bezirksregierungen hielten jedoch die Empfehlung der LE für
unzulässig und untersagten den Schulen ausdrücklich Wahlen für
Abwesenheitsvertreter. Nach dem Wegfall der Drittelparität wollte
der Vorstand der LE diese weitere Schwächung der Elternmitwirkung
nicht hinnehmen und insistierte nach-drücklich beim
Schulministerium.
Aufgrund der von der LE vorgetragenen Argumente bestätigte nun das
Schulministerium in seinen
Schreiben vom 12. und 20. Juni die
Empfehlung der LE ausdrücklich. Es führt sogar weitergehend aus,
dass bereits in der ersten Schulpflegschaftssitzung im kommenden
Schuljahr Abwesenheits-vertreter für die Elternvertreter in der
Schulkonferenz gewählt werden können, obwohl über eine Änderung der
Wahlordnung erst in der zeitlich nachgelagerten Schulkonferenz
beschlossen werden kann. „Mitglieder der Schulkonferenz können sich
dann in den Sitzungen nach Änderung der Wahlordnung vertreten
lassen“, so das Schulministerium.
Das Schulministerium hat versprochen, bei der nächsten sich
bietenden Gelegenheit eine ausdrückliche Regelung für die
Abwesenheitsvertretung in das Schulgesetz aufzunehmen.
08.06.07
Die Ausschüsse –
Herzstück unserer Arbeit
Das Mitteilungsblatt
187 ist in den Gymnasien
Einblicke in die Arbeit unserer fünf Fachausschüsse gewährt das
druckfrische Mitteilungsblatt 187. Der Versand des Heftes an die
Gymnasien ist bereits abgeschlossen.
Alle Ausschüsse haben im Frühjahr 2007 getagt und wesentliche Themen
der nordrhein-westfälischen Schulpolitik aufgegriffen. Hierzu
gehören nicht nur Fragen zur veränderten Elternmitwirkung, sondern
auch Themen wie der doppelte Abiturientenjahrgang 2013, die
Erarbeitung eines neuen Ratgebers zur Schulverpflegung, die
Diskussion zur Reform der Gymnasialen Oberstufe und die Umsetzung
der neuen Stundentafel an den privaten Gymnasien.
Das Blatt enthält somit ein breit gefächertes Spektrum an
Informationen für Sie bereit. Nicht ganz uneigennützig. Denn
vielleicht haben auch Sie nach der Lektüre des Mitteilungsblattes
187 Lust, in einem Ausschuss mitzuwirken. Wir freuen uns auf Sie.
Das nächste Mitteilungsblatt erscheint nach den Sommerferien und
wird die Frühjahrs-Mitgliederversammlung dokumentieren.
06.06.07
Kopfnoten
Handreichung des Schulministeriums liegt nun vor
Ab dem Schuljahr 2007/2008
enthalten die Zeugnisse neben den Fachnoten auch Noten für das
Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler, die sog. Kopfnoten. Das
Schulministerium hat in dieser Woche nun eine „Handreichung zur
Dokumentation des Arbeits- und Sozialverhaltens“ veröffentlicht. Die
dort enthaltenen Informationen bringen auch für Eltern mehr Klarheit
über diesen Beurteilungsbereich. Die
Handreichung steht daher hier für Sie zum Download bereit.
Wir freuen uns über Ihre Kritik und Ihre Anregungen aus Elternsicht
zu dieser Handreichung und geben diese gern an das Schulministerium
weiter.
04. 05. 07
Wie ist es um die Schulverpflegung an den Gymnasien bestellt?
Bitte beteiligen auch Sie sich an der Umfrage der LE
Die Landeselternschaft plant
einen Ratgeber zur Schulverpflegung. Er soll für Sie Informationen
und Anregungen rund um das (gesunde) Essensangebot in der Schule
zusammenfassen. Neben den rechtlichen und ökonomischen Aspekten
eines Essensangebotes an den Schulen sollen unterschiedliche
Verpflegungskonzepte dargestellt und deren Vor- und Nachteile sowie
deren praktische Umsetzbarkeit erörtert werden. Basis für unseren
Ratgeber soll das Ergebnis einer Mitgliederbefragung sein.
Der Fachausschuss „Gesundheit und Jugendschutz“ hat einen Fragebogen
zur Schulverpflegung konzipiert. Dieser wurde bereits auf der
Mitgliederversammlung am 28. April 2007 verteilt. Um allen
Mitgliedsgymnasien die Möglichkeit zu geben, sich an unserer
Befragung zu beteiligen, sind die Fragen auch in unserem
Mitteilungsblatt 187 abgedruckt, das zurzeit an die Schulen versandt
wird, und stehen außerdem
hier für Sie zum Download bereit.
Auch wenn die Verpflegung der Schüler an Ihre Schule vielleicht noch
ein ungelöstes Problem ist, hilft uns jeder zurückgesandte Bogen
weiter
- zur Dokumentation des Ist-Zustandes
- für die Erarbeitung unseres Ratgeber zur Schulverpflegung und
Weitergabe praxiserprobter Modelle und
- zur Vorbereitung unserer Herbst-Mitgliederversammlung, auf der wir
dieses Thema aufgreifen möchten.
Wir bitten Sie: Füllen Sie diesen
Fragebogen unbedingt aus und senden Sie diesen bis zum 10. August
2007 an die Geschäftsstelle!
26. 05. 2007
Infos für Sextaner-Eltern
Der Versand unseres
Sonderdruckes hat kurz vor Pfingsten begonnen
Auf Wunsch vieler Schulen haben wir unsere Informationsschrift für
die Eltern der jüngsten Gymnasiasten in diesem Jahr bereits vor den
Sommerferien allen Mitgliedsgymnasien zugesandt.
Wir haben in die Schrift die veränderten Bestimmungen der
Erprobungsstufe, wie sie Schulgesetz sowie Ausbildungs- und
Prüfungsordnung für die Sek. I ab dem 1. August 2007 vorschreiben,
eingearbeitet. Neu sind insbesondere die Aussagen zu den Kern- und
Ergänzungsstunden, Kopfnoten und Fehlzeiten auf den Zeugnissen, zur
individuellen Förderung und zum sog. "Fünf-Tage-Erlass".
Bitte fragen Sie in den Gymnasien Ihren Kinder nach, ob der
Sonderdruck eingetroffen ist.
Wir wünschen den Sextanern des Schuljahres 2007/2008 eine
erfolgreiche Schullaufbahn am Gymnasium und freuen uns auf die
Zusammenarbeit mit ihren Eltern.
16. 05. 2007
Landeselternschaft wird gehört
Anhörung im Landtag
zur Stundentafel und zur Größe der Eingangsklassen am Gymnasium
"Als Elternvertreter befürworten wir mit
Nachdruck die Erhöhung des Stundenvolumens für alle Schulformen",
führte Gabriela Custodis in ihrem mündlichen Statement während der
Anhörung im Landtagsausschuss
für Schule und Weiterbildung aus. "Über viele Jahre haben wir uns
für mehr Unterrichtsstunden und für die tatsächliche Erteilung
dieser Unterrichtsstunden und gegen den massiven Unterrichtsausfall
eingesetzt. Jetzt könnte mit der Erhöhung der Stundenzahl und mit
erheblich mehr Lehrern an allen weiterführenden Schulen individuelle
Förderung ermöglicht werden, die besonders leistungsschwächere
Schüler benötigen".
"Dennoch erreichen uns Klagen, fuhr die Vorsitzende fort, "dass die Erhöhung der Stundenzahl im
Rahmen der Kontingentstundentafel in vielen Schulen nach Beschluss
der Schulkonferenz nicht sinnvoll verteilt wird, sondern schon in
den Klassen 5 und 6 bis zu 33 Stunden erteilt werden - und das ohne
ausreichende Pause und ohne Verpflegung. Lösungen könnten die
Wiedereinführung des Unterrichts am Samstag sein oder die als Modell
schon praktizierte Flexibilisierung der Lehrerarbeitszeit oder die
Aufsicht durch andere Personen.
Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll, dass eine Wochenstundenzahl von
30 Unterrichtsstunden für die Schüler der Erprobungsstufe ohne eine
andere Rhythmisierung des Tages nicht wesentlich überschritten wird.
Die Landeselternschaft begrüßt außerdem,
dass die Bandbreite in den Klassen 5 des Gymnasiums in der Regel nur
noch um bis zu zwei Schüler überschritten werden darf. Klassengrößen
von 35 Schülern in den Eingangsklassen des Gymnasiums sind vor allem
im Hinblick auf die Einführung der achtjährigen Gymnasialschulzeit
und den damit einhergehenden erhöhten Anforderungen nicht
vertretbar."
12. 05. 2007
Eltern überreichen Resolution und Unterschriften zum doppelten
Abiturjahrgang Ministerin Sommer
Das Jahr 2013 kommt schneller
als man denkt. Dies ist das Jahr, in dem in NRW zwei
Abiturientenjahrgänge auf Hochschulen und Ausbildungsmarkt drängen.
Bereits heute müssen die Weichen gestellt werden, damit dem
Abiturientenhoch auch später ein Absolventenhoch folgt. Dies ist die
Kernforderung unserer Resolution, die einstimmig auf unserer
Mitgliederversammlung am 28. April in Dortmund verabschiedet wurde.
Damit wird die
Resolution von den Elternschaften von 570 Gymnasien getragen.
Dahinter stehen also mehr als 600.000 Eltern. Gabriela Custodis
übergab Ministerin Sommer persönlich am 9. Mai 2007die Forderungen
der Eltern.
Darüber
hinaus hatten viele Mitgliedsgymnasien Unterschriften gesammelt, um
auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Darunter waren u. a. die
Initiative des St. Ursula Gymnasiums Brühl, die
Stadtschulpflegschaft Neuss, das Geschwister-Scholl-Gymnasium
Pullheim, das ev. Gymnasium Meinerzhagen, das Aggertal-Gymnasium
Engelskirchen. Auf Initiative der Landeselternschaft der Gymnasien
konnten ebenfalls am 9. Mai Eltervertreter aus diesen Gymnasien
Ministerin Sommer die insgesamt 30.000 Unterschriften persönlich
übergeben.
Am Montag, dem 21. Mai 2007, wird die Landeselternschaft die
Interessen
ihrer Mitglieder in einem gemeinsamen Gespräch mit den
Repräsentanten des Schul-, Wissenschafts- und Arbeitsministeriums
unmissverständlich vortragen.
Weitere Informa-tionen zum Doppelten Abitu-rientenjahrgang finden
auf dieser Seite unter dem Eintrag vom 28. April 2007 und auf der
Seite „Suchen“ unter dem Stichwort „Doppelter Abiturientenjahrgang“.
02. 05. 2007
Sonderdruck "Die gymnasiale Oberstufe" überarbeitet
Wir haben unseren Sonderdruck
"Die gymnasiale Oberstufe" überarbeitet. Neben Erklärungen zu den
zahlreichen ineinander greifenden Regelungen der Oberstufe und
Hinweisen auf wesentliche Bestimmungen sprechen wir hier auch
Empfehlungen aus Elternsicht aus. Diese sind deutlich von den
Sachinformationen abgehoben.
Der Sonderdruck ist zur Frühjahrs-Mitgliederversammlung erschienen
und kann ab sofort in der Geschäftsstelle von den Eltern unserer
Mitgliedsgymnasien kostenfrei bestellt werden.
28. 04. 2007
Doppelter Abiturientenjahrgang 2013 - Eltern drängen auf Lösungen
Landeselternschaft tritt aus dem Bundeselternrat aus
„Aufregende Tage und Wochen liegen hinter den jüngeren und älteren
Schülern“ begrüßte die Vorsitzende Gabriela Custodis in ihrer
Rede
die Eltern und Gäste der Frühjahrs-Mitgliederversammlung am letzten
Samstag im Kongress-Zentrum Westfalenhallen in Dortmund. „Wir als
Eltern begleiteten und unterstützten die Schüler zum 1. Mal bei den
Klausuren des Zentralabiturs und beim Prognoseunterricht. Im Mai
folgen für die mittleren Jahrgänge noch die Lernstandserhebungen und
die Prüfungen am Ende der Stufe 10. Letztere lehnen wir nach wie vor
ab.“
Mit
Blick auf die Terminierung der Versammlung war das Motto „Leistung
zwischen Lust und Last“ gewählt worden. Mit dem brillant
formulierten und kurzweilig vorgetragenen Referat von Prof. Dr.
Volker Ladenthin über den Beitrag der „Leistungsmessung im Hinblick
auf die Bildung“, dem Vortrag von Marietrud Schreven,
Schulministerium, zur Reform der gymnasialen Oberstufe sowie der
Eröffnungsrede der Vorsitzenden und der Abstimmung über Resolution,
Antrag und Wahlvorschlag bot diese Veranstaltung erneut eine
ausgewogene Mischung aus Anregungen aus der Wissenschaft,
bildungspolitischer Positionierung und Sachinformationen.
Der
Vorstand dankt herzlich den beiden Referenten, die maßgeblich zum
Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Resolution zum doppelten Abiturientenjahrgang 2013
Einstimmig verabschiedeten am 28. April 2007 die über 300 Teilnehmer
der Frühjahrs-Mitgliederversammlung in Dortmund eine
Resolution des
Verbandes zum doppelten Abiturientenjahrgang. „Dieses Thema
beunruhigt viele Eltern, dies zeigen die zahlreichen Anrufe bei
uns“, leitete Gabriela Custodis die Abstimmung ein. „Wir als
Landeselternschaft haben viele Gespräche geführt, um ein genaues
Bild der Sachlage zu erhalten und Eltern zu informieren. Viel wurde
auch von Eltern vor Ort unternommen, um auf dieses Thema aufmerksam
zu machen - insbesondere von der Initiative des Gymnasiums St.
Ursula Brühl mit rund 30.000 gesammelten Unterschriften.“
Die
Elternversammlung in Dortmund forderte u. a.:
-
Die
Bereitstellung einer soliden Datenbasis
-
Die
Ausweitung der Kapazitäten von Studien- und Ausbildungsplätzen
entsprechend dem Bedarf
-
Die
Fortschreibung des Hochschulpaktes bis 2020
-
Den
Ausgleich der finanziellen Aufwendungen der Eltern für ein
auswärtiges Studium durch Berücksichtigung beim BAföG, bei den
Studiengebühren und durch Steuererleichterungen
-
Eine
Konzertierte Aktion aller beteiligten Gruppen aus Politik und
Gesellschaft, wie Hochschulen, Kultusministerkonferenz,
Arbeitgebern, Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und
Industrieverbänden sowie Elternverbänden
Austritt aus dem Bundeselternrat
Nach einer kurzen Diskussion entschied die
Mitgliederversammlung mit 7 Gegenstimmen und 18 Enthaltungen den
Austritt aus dem Bundeselternrat (BER). „Nachdem im November 2006
die Elternschaften der Gymnasien in NRW beschlossen, die
Mitgliedschaft im BER ruhen zu lassen, lassen sich in der
Ausrichtung und der Arbeitsweise keine Änderungen erkennen“,
begründete Gabriela Custodis den Antrag des Vorstandes.
„Laut eigener Satzung ist der BER eine überparteiliche
Arbeitsgemeinschaft, deren einzige Aufgabe der Erfahrungs- und
Informationsaustausch der Elternvertretungen untereinander ist“, so
die Vorsitzende. „Zu seinen Aufgaben gehört nicht die
Alleinvertretung der Eltern in der Öffentlichkeit mit Resolutionen
und Pressemitteilungen - schon gar nicht mit solchen, die nicht von
allen Landesvertretungen getragen werden. Mindermeinungen wurden
grundsätzlich nicht erwähnt. Für unseren Verband sah dies in der
Öffentlichkeit so aus, als ob er bundesweit andere Bildungsziele
verfolge als in der Landespolitik. Wir können als
Gymnasialelternverband nicht Forderungen unterstützen, die unseren
Satzungszielen widersprechen. Außerdem bindet diese
Auseinandersetzung Kräfte, die wir dringender bei uns im Land zur
Vertretung der Interessen unserer Schüler brauchen.“
Weitere Gründe für den Austritt finden Sie auf der Startseite
unserer
Homepage unter Archiv 2006, Einträge von 8.
und 11. November 2006.
Vorstandswahlen
Andreas Pfützenreuter, Vorsitzender des Fachausschusses
„Privatschulen“ und bisheriges geschäftsführendes Vorstandsmitglied
wurde einstimmig bei drei Enthaltungen zum stellvertretenden
Vorsitzenden der Landeselternschaft gewählt.
6. 03. 2007
Fehlzeiten auf den Abi–Zeugnissen
Entwarnung für die Abiturienten 2007
Das Schulgesetz sieht grundsätzlich Aussagen über entschuldigte und
unentschuldigte Fehlzeiten auf allen Zeugnissen vor, lässt aber
abweichende Regelungen in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen zu.
Davon macht die Ministerin zugunsten der Abiturienten dieses Jahres
Gebrauch. Im Interesse des Vertrauensschutzes der bereits in der
Qualifikationsphase befindlichen Schüler wird auf Angaben zu
Fehlzeiten auf Abschluss- und Abgangszeugnissen verzichtet. Für alle
anderen ist mit Wirkung von 1. 8. 2007 in der zweijährigen
Qualifikationsphase die Aufnahme von Angaben zu unentschuldigten
Fehlzeiten in Abschluss- und Abgangszeugnissen vorgesehen, im Abitur
also erstmals 2008.
Die Landeselternschaft der Gymnasien hatte nicht geringen Anteil an
der Entschärfung dieser Regelung mit dem Vortragen des Argumentes,
dass man nicht rückwirkend Fehlverhalten dokumentieren sollte.
Spielregeln müssen vorher bekannt sein.
Wir möchten alle Schulleiter und Lehrer eindringlich bitten, die
Schüler - insbesondere den Abiturjahrgang 2008 - sobald wie möglich
über die Bestimmungen zu informieren.
Die Position der LE zur Wiedereinführung
der Kopfnoten gibt unsere
Pressemitteilung wieder.
1. 03. 2007
Mitteilungsblatt 186 erschienen
Ein breit gefächertes Spektrum an Informationen für Sie
Als besonderen Service enthält dieses Mittelungsblatt ein „Schulgesetz-ABC“,
das Ihnen einen einfachen Überblick über die veränderten Regelungen
des novellierten Schulgesetzes ermöglicht.
Das Heft gibt außerdem mit dem Abdruck des Vortrages von Dr. Habeck,
„Chefschulinspektor“ in NRW, Eltern umfassende Auskünfte über Ziele
und Ablauf der Qualitätsanalyse. Darüber hinaus informiert es, wie
Sponsoring sinnvoll mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag des
Gymnasiums verbunden werden kann und gibt Anregungen, wie Sponsoren
gewonnen werden können.
Mit der Rede der Vorsitzenden Gabriela Custodis auf der
Herbst-Mitgliederversammlung, der Veröffentlichung der
Stellungnahmen der LE sowie unseren Schlussfolgerungen zu den
Ergebnissen unserer Umfrage zum Probelauf des Zentralabiturs nimmt
auch in diesem Heft die Position der LE zu aktuellen bildungs- und
schulpolitischen Themen einen breiten Raum ein.
Der Text der vorletzten Seite des Heftes ist leider bei der
Drucklegung in ein Puzzle verwandelt worden. Dieses zu entwirren,
bereitet unserer Leserschaft sicher keine Probleme. Dennoch stellen
wir des Rätsels Lösung als
vollständige Seite für Sie auf unsere Homepage.
29. 01. 2007
Ceterum censeo
Da unsere Ablehnung zu den Abschlussprüfungen am Ende der Klasse 10
am Gymnasium noch immer nicht zur Abschaffung dieser überflüssigen
Prüfung nur für die nächsten drei Jahre geführt hat, wandte sich der
Vorstand der Landeselternschaft vor der Abstimmung des Landtages
über die Verordnung nochmals
an alle
Landtagsabgeordneten aller Fraktionen.
24. 01. 2007
Zwei Jahre Aktionsbündnis Schule: Zukunftsmodell einer
Bildungspartnerschaft
Das Aktionsbündnis Schule feiert sein 2-jähriges Bestehen. Am 25.
Januar 2005 schlossen sich 16 schul- und hochschulpolitische
Organisationen zusammen, darunter allein 5 Elternorganisationen
sowie 5 Lehrerverbände – eine gelungene Kooperation, die immer noch
mit erstaunlicher Geschlossenheit auftritt. Sie ist vielleicht so
etwas wie ein Zukunftsmodell einer gelebten Bildungspartnerschaft!
Der Unmut und die Verärgerung über die Absichten der damaligen
Landesregierung führten zu diesem Zusammenschluss. Alle Beteiligten
waren sich darin einig, nicht zuzulassen, dass die Schulformstruktur
ausgehöhlt wird und eine schulformübergreifend arbeitende
Schulaufsicht die Schulqualität in Nordrhein-Westfalen nachhaltig
beschädigt. Die derzeitigen Diskussionen in den heutigen
Oppositionsparteien machen deutlich, dass dieses Thema aktueller
denn je ist.
Der Einsatz hat sich gelohnt
Die Bilanz des Bündnisses ist beachtlich. Die Pläne der
Rot-Grünen-Landesregierung wurden vereitelt. Während des
Landtagswahlkampfes 2005 fanden ca. 50 Aktionen, Demonstrationen und
Podiumsdiskussionen unter Mitwirkung von Teilnehmern des
Aktionsbündnisses Schule statt. Eine Folge davon war, dass
Schulpolitik zu einem zentralen Wahlkampfthema wurde. Es war
beispielsweise bemerkenswert zu erleben, wie dank einer lebhaften
und intensiven Aufklärungsarbeit die Unterstützung für eine
schulformbezogene Schulaufsicht stetig zunahm.
Das Aktionsbündnis arbeitet deshalb so effektiv, weil alle
Teilnehmer Schulqualitätsfragen ins Zentrum ihrer schulpolitischen
Beurteilung stellen. Orientierung sämtlicher Veränderungen sind für
uns nicht ideologietheoretische Fragen, sondern schulpraktische
Antworten, die der Verbesserung der Schülerleistungen und damit dem
Wohl und den Zukunftschancen der Kinder dienen.
Wir streiten weiter für der Erhalt der Schulvielfalt
Es bleibt aber unsere Aufgabe, auch weiterhin darauf zu achten, dass
in der konkreten Umsetzung des Schulgesetzes Schulformvielfalt
gewährleistet bleibt. Reformaktionismus und ein „Kurzzeitgedächtnis“
führen in der Schulpolitik dazu, dass nichts automatisch auf Dauer
gesichert ist. Auch wenn die schulformbezogene Aufsicht im Gesetz
festgeschrieben ist, so droht der traditionellen Schulaufsicht nicht
zuletzt wegen der Umsetzung von Personal in die Qualitätsagenturen
eine personelle Ausdünnung. Zudem führen Aufgabenverlagerungen und –übertragungen
auf die Eigenverantwortliche Schule zu einem neuen Rollenverständnis
der originären Aufsicht.
Vor wenigen Wochen hat das Aktionsbündnis seine Erwartungen zur
Reform der Lehrerausbildung formuliert. Konstruktiv – kritisch
werden wir nach wie vor die Eckdaten der Schulpolitik beurteilen,
das Machbare herausstellen und uns für das Notwendige stark machen.
Die positiven Erfahrungen und konkreten Erfolge provozieren uns
geradezu, weiterhin für ein gutes Schulsystem zu streiten. Die
zurückliegenden zwei Jahre machen Mut. Aber sie verpflichten auch!
Für das Aktionsbündnis Schule
Peter Silbernagel
Vorsitzender des Philologenverbandes NRW
20. 01. 2007
Ergebnisse der Lernstandserhebungen 2005/2006
Ministerin Sommer zeichnete die erfolgreichsten Schulen aus
Alle neunten Klassen des Landes hatten an den Lernstandserhebungen
im November 2005 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik
verpflichtend teilgenommen. Beteiligt waren rund 200.000 Schüler in
rund 2100 Schulen. Die erfolgreichsten zwei Prozent jeder Schulform
wurden am 18. Januar 2007 in jedem der drei Fächer ausgezeichnet.
Mit dieser Auszeichnung würdigte Schulministerin Barbara Sommer
beachtenswerte Leistungen von Schülern und die engagierte Arbeit von
Lehrkräften
(Informationen zur Auszeichnung).
Die Liste der ausgezeichneten Gymnasien finden Sie
hier.
Weitere Informationen, Testaufgaben und die landesweiten Ergebnisse
der Lernstandserhebungen stehen auch unter:
www.learn-line.nrw.de/angebote/lernstand8/
>> Archiv 2006
>> Archiv 2005