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Sachregister
Das Sachregister befindet sich noch
im Aufbau. Wir stellen laufend neue Informationen für Sie hier ein.
Aktionsbündnis SchuleArbeits- und SozialverhaltenBerufs- und StudienwahlBundeselternrat (BER)Doppelter Abiturientenjahrgang Oberstufenreform für das achtjährige Gymnasium Schulpreis der Landeselternschaft Übergang Grundschule - Gymnasien Wahlkalender für die Mitwirkungsgremien AbschlussprüfungenZentrale Abiturprüfungen 2008
Vorgehen des
Schulministeriums erneut unbefriedigend
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Rund 50
Eltern von Gymnasiasten aus ganz NRW nahmen am Samstag, dem 19. Januar
2008, in der Akademie Mont Cenis in Herne an einem Workshop für Eltern
teil, deren Kinder sich in der beruflichen Orientierungsphase befinden.
Die Landeselternschaft der Gymnasien hatte in Kooperation mit Einstieg
Abi zu diesem Seminar geladen. Durch Impulsvorträge und praktische
Übungen bekamen die Eltern wichtige Hinweise, wie sie ihre Kinder in
dieser ebenso schwierigen wie für den beruflichen Werdegang bedeutsamen
Entscheidungsfindung unterstützen und beraten können.
„Ich bin durchweg positiv beeindruckt“, so die Resonanz eines Vaters
nach der Veranstaltung, „durch den Vortragsstil der Referentinnen, das
„Werkzeug“, das uns an die Hand gegeben wurde, und nicht zuletzt durch
die eröffneten Perspektiven können wir unseren Kindern wirklich eine
Unterstützung bei der Berufswahl sein.“
Wir danken herzlich den Referentinnen Sabine Schmitz, Steffi Adam-Bott
und Sybille Noack für die gelungene Veranstaltung.
Wir werden in unserem nächsten Mitteilungsblatt ausführlich über dieses
Seminar berichten.
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26. 04.07
Austritt der LE aus
dem Bundeselternrat
Nach einer kurzen Diskussion
entschied die Mitgliederversammlung mit 7 Gegenstimmen und 18
Enthaltungen den Austritt aus dem Bundeselternrat (BER). „Nachdem im
November 2006 die Elternschaften der Gymnasien in NRW beschlossen, die
Mitgliedschaft im BER ruhen zu lassen, lassen sich in der Ausrichtung
und der Arbeitsweise keine Änderungen erkennen“, begründete Gabriela
Custodis den Antrag des Vorstandes.
„Laut eigener Satzung ist der BER eine überparteiliche
Arbeitsgemeinschaft, deren einzige Aufgabe der Erfahrungs- und
Informationsaustausch der Elternvertretungen untereinander ist“, so die
Vorsitzende. „Zu seinen Aufgaben gehört nicht die Alleinvertretung der
Eltern in der Öffentlichkeit mit Resolutionen und Pressemitteilungen -
schon gar nicht mit solchen, die nicht von allen Landesvertretungen
getragen werden. Mindermeinungen wurden grundsätzlich nicht erwähnt. Für
unseren Verband sah dies in der Öffentlichkeit so aus, als ob er
bundesweit andere Bildungsziele verfolge als in der Landespolitik. Wir
können als Gymnasialelternverband nicht Forderungen unterstützen, die
unseren Satzungszielen widersprechen. Außerdem bindet diese
Auseinandersetzung Kräfte, die wir dringender bei uns im Land zur
Vertretung der Interessen unserer Schüler brauchen.“
Unser Schreiben an den BER zum Austritt
11.11.07
LE lässt Mitgliedschaft im BER ruhen
Seit langem kritisiert der Vorstand der
Landeselternschaft, dass sich die Arbeitsgemeinschaft BER entgegen den
föderalen Strukturen und der eigenen Satzung als Dachorganisation aller
Eltern versteht und fungiert. Wenn sich der Bundeselternrat zudem noch
für eine Gemeinschaftsschule bis zur 10.Klasse ausspricht, lässt sich
eine aktive Mitarbeit der Landeselternschaft der Gymnasien in diesem
Gremium nicht mehr vertreten.
Darüber hinaus hatte der Bundeselterrat über den von der
Landeselternschaft der Gymnasien am 18. Juli 2006 fristgerecht
gestellten
Antrag
auf eine Änderung der Stimmengewichtung im
Bundelternrat nicht satzungsgemäß auf der Herbstplenartagung am 10. -
12. November abgestimmt
(tatsächliche Mehrheitsverhältnisse der Elternschaft in Deutschland). Es erfolgte eine Verweisung auf die
Frühjahrsplenartagung, auf der weitere Satzungsänderungen anstehen. Die
angestrebte Änderung der Stimmverhältnisse würde damit erst nach dieser
Tagung wirksam. Die Mitglieder der Landeselternschaft entschieden daher
mit nur einer Gegenstimme, die Mitgliedschaft im Bundeselternrat ruhen
zu lassen und nach umfassender Information der Mitglieder das Thema im
Frühjahr
noch einmal aufzugreifen.
08. 11. 2006
Landeselternrat Niedersachsen tritt aus dem BER aus
Der Landeselternrat Niedersachsen hat in seiner Sitzung am 3. November
2006 mit 36 Stimmen bei 7Gegenstimmen den Austritt aus dem
Bundeselternrat (BER) beschlossen. Dieser Beschluss wird in der
Presseerklärung des Landeselternrates vom 7. 11. 2006 mit der
"mangelnden schulpolitischen Neutralität des BER", "der vom BER
praktizierten Missachtung der föderalen Struktur im Bildungswesen und
der bildungspolitische Betätigung außerhalb der eigenen Satzung"
begründet. Siehe hierzu auch Presseartikel aus Niedersachsen.
Das Elternbündnis NRW, das die Landeselternschaft im Jahr 2004 mit
gegründet hat und dem die Landeselternvertretungen der Haupt- und
Realschulen, der Förderschulen in NRW sowie der Elternverein NRW
angehören, hat zu diesen Punkten bereits im Februar 2006 in der
Geschäftsstelle der LE ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des BER
Wilfried Steinert führt. Auch hier wurden von den anwesenden
Mitgliedsverbänden NRW im BER vor allem eine satzungsgemäße Betätigung
der Arbeitsgemeinschaft BER sowie die Veröffentlichung von
Abstimmungsergebnissen im BER mit Nennung der Voten der jeweiligen
Landesverbände eingefordert.
Darüber hinaus hat die Landeselternschaft der Gymnasien einen Antrag zur
Satzungsänderung im Sommer diesen Jahres gestellt, der die Einführung
des Länderproporzes bei Abstimmungen im BER entsprechend der
Grundgesetzregelung für den Bundesrat enthält, damit den tatsächlichen
Mehrheitsverhältnissen der Elternschaft in Deutschland in dieser
Arbeitsgemeinschaft besser Rechnung getragen wird.
Alkopops
Begabtenförderung
Bewegungserziehung
Bildungs- und Erziehungsverträge/-partnerschaft
Informationen zu den Maßnahmen des Landes hat das Wissenschaftsministerium in seiner Broschüre "Masterplan Studium 2020" im Frühjahr 2010 zusammengefasst.
Sie können diese Broschüre beim Innovationsministerium anfordern. Sie steht auch hier zum Download für Sie bereit.
Broschüre "Masterplan Studium 2020"
November 2009
Dr. Christian Berthold, Geschäftsführer des CHE Consult (Centrum für Hochschulentwicklung) gibt eine Zwischen Bilanz zur Umsetzung des Hochschulpaktes (siehe auch Stand der Dinge und MB 195)
April 2009
Dr. Christian Berthold, Geschäftsführer des
CHE Consult (Centrum für Hochschulentwicklung) und Projektleiter
"demographischer Wandel", informiert die Eltern des Fachausschusses
"Studium und Beruf" der Landeselternschaft über die Einschätzung des CHE
zu den eingeleiteten Maßnahmen von Bund und Land
Stand der Dinge
November 2008
Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für
Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW
die Maßnahmen des Landes auf der Mitgliederversammlung der LE vor
Januar und Februar 2008
In Gesprächen der LE berichten die Verantwortlichen im Wissenschafts-, Arbeits- und Schulministerium über die eingeleiteten Maßnahmen. Der Inhalt dieser Gespräche ist im Mitteilungsblatt 189 (Februar 2008) veröffentlicht. Nach dem letzten Gespräch am 14. Februar 2008 übermitteln die Ministerien den Eltern das Informationspapier "Doppelter Abiturientenjahrgang 2012/2013 - Landesregierung hat reagiert" und Folien mit weiterem Zahlenmaterial.
Dezember 2007
Landeselternschaft der Gymnasien mahnt ein weiteres Treffen mit den zuständigen Landesministerien an.
21. Oktober 2007
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Auf Initiative des bundesweit tätigen
Elternforums Bildung, dessen Gründungsmitglied die ehemalige langjährige
Delegierte der LE im BER Marietta Omidi ist, findet erstmalig in der
Bundesrepublik ein länderübergreifendes Forum zu dieser Thematik statt.
An der Tagung beteiligen sich rund 100 Vertreter von Eltern-, Schüler-
und Lehrerorganisationen sowie Hochschulen, Ministerien,
Wirtschaftsverbänden, Arbeitsmarktinstituten und Parlamenten aus ganz
Deutschland sowie Vertreter der Bundeswehr und des Bundesamtes für den
Zivildienst. (s. Ausführungen auf der Startseite und Mitteilungsblatt
189).
15. August 2007
Das Bundesbildungsministerium antwortet auf das Schreiben und die Resolution der Landeselternschaft. Es teilt der LE die Änderungen des BAFöG mit. Künftig wird ein Studium im Ausland vom ersten Semester an gefördert. Auszüge aus dem Schreiben sind im Mitteilungsblatt 188 veröffentlicht.
9. Juli 2007
In einem erneuten Schreiben wendet sich die LE im Juli 2007 an Schul-, Wissenschafts- und Arbeitsministerium in NRW. Sie fasst in diesem Schreiben die offenen Fragen des Gesprächs am 21. Mai 2007 zusammen und bittet zur Vorbereitung auf anstehende Gespräche um zusätzliche Informationen und unterbreitet weitere Vorschläge. Dieses Schreiben ist im Mitteilungsblatt 188 (September 2007) veröffentlicht. Der Artikel enthält auch Zahlenmaterial zur Entwicklung des Studentenhochs, des doppelten Abiturientenjahrgangs und zum Hochschulpakt 2020.
21. Mai 2007
Auf Drängen der Landeselternschaft der Gymnasien findet ein erstes Gespräch zwischen den Elternverbänden in NRW und Vertretern des Schul-, Wissenschafts- und Arbeitsministerium statt. Informationen zu den Auswirkungen aus Sicht der Ministerien werden übermittelt, unterschiedliche Standpunkte ausgetauscht und Forderungen erhoben. Regelmäßige Treffen in dieser Runde werden vereinbart.
9. Mai 2007
Am 9. Mai 2007 steht dieser Problembereich auf Vorschlag der LE auf der Tagesordnung der einmal pro Schulhalbjahr stattfindenden Gesprächsrunde mit Ministerin Sommer und den Elternverbänden in NRW. Gabriela Custodis überreicht im Verlauf dieses Gesprächs die Resolution der Landeselternschaft der Gymnasien, die von 600.000 Eltern unterstützt wird.
Auf Initiative der Landeselternschaft der Gymnasien konnten ebenfalls am 9. Mai Eltervertreter aus Gymnasien Ministerin Sommer insgesamt 30.000 Unterschriften persönlich übergeben.
28. April 2007
Resolution zum doppelten
Abiturientenjahrgang 2013
Einstimmig verabschieden am 28. April 2007 die über 300 Teilnehmer der
Frühjahrs-Mitgliederversammlung in Dortmund eine
Resolution
des Verbandes zum doppelten Abiturientenjahrgang. „Dieses Thema
beunruhigt viele Eltern, dies zeigen die zahlreichen Anrufe bei uns“,
leitet Gabriela Custodis die Abstimmung ein. „Wir als Landeselternschaft
haben viele Gespräche geführt, um ein genaues Bild der Sachlage zu
erhalten und Eltern informieren zu können. Viel wurde auch von
Eltern vor Ort unternommen, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen -
insbesondere von der Initiative des Gymnasiums St. Ursula Brühl mit rund
30.000 gesammelten Unterschriften.“
Die Elternversammlung in Dortmund fordert u. a.:
Die Bereitstellung einer soliden Datenbasis
Die Ausweitung der Kapazitäten von Studien- und Ausbildungsplätzen entsprechend dem Bedarf
Die Fortschreibung des Hochschulpaktes bis 2020
Den Ausgleich der finanziellen Aufwendungen der Eltern für ein auswärtiges Studium durch Berücksichtigung beim BAföG, bei den Studiengebühren und durch Steuererleichterungen
Eine Konzertierte Aktion aller beteiligten Gruppen aus Politik und Gesellschaft, wie Hochschulen, Kultusministerkonferenz, Arbeitgebern, Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und Industrieverbänden sowie Elternverbänden
Diese Resolution sendet der Vorstand der LE an die zuständigen Landesministerien in NRW und an die Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan.
März 2007
Am 12. März 2007 befasst sich der Ausschuss "Studium und Berufe" mit dem Problem des Übergangs vom Gymnasium zur Hochschule und insbesondere mit den Auswirkungen des doppelten Abiturientenjahrgangs 2013. Das Impulsreferat für die Diskussion hält Dr. Ralph Angermund vom Wissenschaftsministerium. Diese Sitzung ist im Mitteilungsblatt 187 (Juni 2007) dokumentiert mit Zahlen und Statistiken zum Jahr 2013.
Frühjahr 2006 bis Frühjahr 2007
Frühzeitig macht der Vorstand der Landeselternschaft das Schulministerium und die Parteien auf die Probleme auf-merksam, die entstehen, wenn zwei Absolventenjahrgänge auf Hochschulen und Ausbildungsmarkt treffen.
Im Herbst 2006 sichert Frau Ministerin Sommer in einem Gespräch der Landeselternschaft zu, einen Beirat zu diesem Problem einzurichten, in dem auch die Landeselternschaft als Interessenvertretung der gymnasialen Schulpflegschaften gehört werden solle. Gabriela Custodis unterrichtet hierüber die Elternvertreter in Dortmund auf der Herbst-Mitgliederversammlung in ihrer Eröffnungsrede.
Seither hat der Vorstand in zahlreichen Gesprächen mit dem Schul- und dem Wissenschaftsministerium sowie den im Landtag vertretenen Parteien immer wieder die mit dem doppelten Abiturientenjahrgang verbundenen Probleme hingewiesen - so z.B. auf der Sitzung des "Aktionsbündnis Schule" am 13. Februar 2007 mit Staatssekretär Günter Winands.
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Weitere Informationen zum doppelten Abiturientenjahrgang erhalten Sie auf der Seite des Zentrums für Hochschul-entwicklung www.che.de.
Das Programm „Dreizehn-Plus“ fördert Ganztagsangebote auch für Gymnasien
in der Sekundarstufe I. Voraussetzung hierfür ist ein Ganztagsangebot an
mindestens vier Wochentagen von insgesamt mindestens 10 Stunden. Es ist
eine Teilnahme von mindestens 15 Schülern erforderlich. „Dreizehn-Plus“
kann für ergänzende Förderangebote, zum Beispiel Hausaufgabenbetreuung,
Sprachförderung und für sportliche kulturelle Aktivitäten (z.B. eine
Theater-AG) verwendet werden. In Kombination mit diesen Angeboten kann
„Dreizehn-Plus“ auch für eine Übermittagbetreuung genutzt werden.
Die Gymnasien müssen sich, wenn sie dieses Programm nutzen wollen, an
den Schulträger wenden. Dieser stellt dann die entsprechenden Anträge.
Eigenanteile des Schulträgers sind nicht erforderlich. Der
Schulträger muss die Anträge bis zum 31. März eines jeden Jahres für das
kommende Schuljahr bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht
haben.
Rechtliche Grundlagen, weitergehende Fördervoraussetzungen und
Antragsformulare finden Sie
hier.
EDV und Datenschutz
IT-Sicherheit
Sicheres Chatten
Schulhomepage
Fotos im Internet
Im
September 2004 haben die
nachfolgend genannten Verbände das Elternbündnis NRW gegründet,
um gemeinsamen Elterninteressen wahrnehmbarer Aufmerksamkeit zu
verschaffen:
Elternrat Hauptschulen NRW e.V.,
Elternverein
NRW e.V.,
Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e.V.,
Landeselternschaft der
Realschulen in NRW e.V.,
LERNEN
FÖRDERN NRW e.V.
Die Kooperationsvereinbarung dieser vom Schulministerium anerkannten
Elternverbände, die nähere Informationen und die Ziele dieses
Zusammenschlusses aufzeigt, können Sie auf der Homepage des Bündnisses
unter www.eb-nrw.de
einsehen.
Um Eltern über Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten
in der Schule zu informieren hat die LE im November 2007 den
umfangreichen Ratgeber "Elternmitwirkung - verständlich erklärt"
herausgegeben. Eltern unserer Mitgliedsgymnasien können diese Schrift
hier
kostenlos bestellen
Schulpflegschaft - Anwesenheit - Stimmberechtigung
Schulpflegschaft - Fachkonferenz
Bundeswettbewerb Fremdsprachen
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen will sprachinteressierte und -begabte Schüler ermuntern, sich innerhalb und außerhalb der Schule verstärkt mit Fremdsprachen zu befassen und prämiert herausragende Leistungen. Es können sich Gruppen oder auch einzelne Schüler beteiligt.
Der alljährliche Bundeswettbewerb ist teil des Begabtenförderungsprogramms der Bundesregierung und der Landesregierungen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Weitere Informationen, Preise sowie Anmeldungen unter: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de
Ganztagsoffensive der Landesregierung
Pressemitteilung der Staatskanzlei und des MSW
Ganztagschulen in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I / Neuer erweiterte Ganztagshaupt- und Ganztagsförderschule
Runderlass des Ministeriums vom 21.1.2006
(BASS 12-63 Nr. 2)
Gymnasium - Zugpferd des Bildungswesens - Festvortrag
zum
50-jährigen LE-Jubiläum von Josef
Kraus,
Präsident des Deutschen Lehrerverbandes
Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V. (Köln) hat eine Hotline zu allen Fragen rund um den Jugendschutz eingerichtet. Hier erhalten Eltern z. B. Antworten auf Fragen wie: "Welche Computerspiele sind für welches Alter geeignet?"
Sie können die Hotline erreichen unter:
Tel. 0221-921392-33
Mo.- Mi. von 9.00 - 17.00 Uhr
Do. von 9.00 - 19.00 Uhr
Fr. von 9.00 -
15.00 Uhr
Weitere Informationen unter
www.ajs.nrw.de.
Ab dem Schuljahr 2007/2008 enthalten die Zeugnisse neben den Fachnoten auch Noten für das Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler, die sog. Kopfnoten.
Erläuterungen zu den Kopfnoten finden Sie auch in unserem Mitteilungsblatt 186 im Schulgesetz-ABC.
Ein deutliches Ja
zu Kopfnoten - ein deutliches Nein zum Verfahren
Mitgliederversammlung
am 26.April 2008
Auf der Frühjahrstagung in Dortmund sprachen
sich die Elternvertreter klar für eine Benotung des Arbeits- und
Sozialverhaltens der Schüler aus. Sie machten aber ihren Unmut über das
zurzeit bestehende Verfahren sehr deutlich. Die Tagesordnung war
erweitert worden, da wenige Tage zuvor ein Gymnasium den Antrag auf
Abschaffung oder hilfsweise Aussetzung dieser Noten an die Versammlung
gestellt hat. Dieser Antrag fand keine Mehrheit. Gebilligt wurde der
Antrag des Vorstandes, der den Mitgliedern als Alternative an diesem
Tag vorgelegt wurde.
Das Votum der Versammlung ist als ein klares Votum der Elternvertreter
des Gymnasiums für die Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus
zu werten. Die Regelungen zur Vergabe der Kopfnoten ist den Eltern ein
wichtiges Anliegen, da die Kopfnoten unmittelbar entscheidend bei den
Bewerbungen ihrer Kinder und entscheidend für deren Zukunft sind.
Die Erfahrungsberichte der Schulpflegschaftsvorsitzenden zeigten jedoch
eine ungeheure Bandbreite der Verfahren, die an einzelnen Schulen
angewandt werden. Einigkeit unter den Eltern herrschte daher über die
Notwendigkeit, schnellstmögliche Änderung des Verfahrens vom
Schulministerium einzufordern. Keinesfalls dürfen die zurzeit
bestehenden Ungerechtigkeiten bei den Benotungen einem weiteren
Schülerjahrgang zugemutet werden. Anderenfalls wird das Thema erneut auf
der Tagesordnung der Versammlung stehen. Die uneinheitliche Notenvergabe
kann insbesondere auf Abschlusszeugnissen nicht akzeptiert werden. Falls
aber im Einklang mit der Eigenverantwortlichkeit der Schulen alle jetzt
praktizierten Modelle zugelassen bleiben, dürfen die Kopfnoten aus
Elternsicht – dies zeigte die Diskussion - nicht weiter auf den
Abschlusszeugnissen erscheinen.
Das Thema „Achtjähriges Gymnasium“ wurde auf Antrag des Vorstandes auf
die nächste Mitgliederversammlung vertagt. Gabriela Custodis begründete
diese Vorgehensweise damit, dass die Landesregierung mit ihrer
Ganztagsoffensive bereits in den letzten Tagen einen Teil der
Forderungen der gymnasialen Elternschaft erfüllt habe. Darüber hinaus
wolle die LE sehr genau die Umsetzung der im Februar dieses Jahres
getroffenen Absprachen verfolgen, um dann Bilanz zu ziehen und sich
erneut zu Wort zu melden.
Bericht über die Diskussion zu diesem Bewertungsbereich auf der Frühjahrs-Mitglieder-versammlung der LE 2007
Handreichung des Schulministeriums
Position der LE:
Stellungnahme vom 17. April 2007
(Veränderung der APO-GOSt)
Pressemitteilung vom 5. März 2007
Stellungnahme vom 20. Oktober 2006
(Veränderung der APO-SI)
Pressemitteilung der LE vom 16.Mai 2008:
Sonderregelung zum erhöhten Eigenanteil der Eltern bei der Lernmittelfreiheit muss planmäßig auslaufen
Zu den traditionellen Klassenarbeiten und den Parallelarbeiten sind seit Herbst 2004 landesweite Lernstandserhebungen hinzugetreten. Mit diesen sollen Lehrkräfte die Leistungen ihrer Klassen schulübergreifend einordnen und an ausgewiesenen Anforderungen und Standards messen können. Im Zeichen einer verstärkten Entwicklung zu mehr Selbstständigkeit der Einzelschule vollzieht sich ein Wandel von einer Input-Orientierung (u.a. durch Richtlinien, detaillierte Lehrpläne, Erlasse, Stundentafeln, Schulbuchzulassungen) zur Output-Orientierung, in der die Lernergebnisse der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit einen zentralen Stellenwert gewinnen.
Die Lernstandserhebungen an den Gymnasien werden in Klasse 8 durchgeführt.
Weitere Informationen unter
www.standardsicherung.nrw.de/lernstand8/
Der orientierungs-, Beratungs- und Aufklärungsbedarf von Eltern in Fragen der Medienerziehung ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Initiative Eltern+Medien der Landesanstalt für Medien in NRW (LFM) trägt diesem erhöhtem Bedarf nun Rechnung und unterstützt Schulen bei der Planung und Organisation von Informationsveranstaltungen zur Medienerziehung.
Über das Angebot der Initiative und über das
Anmeldeverfahren informiert der
Flyer der Initiative.
siehe Abschlussprüfungen
Oberstufenreform für das achtjährige Gymnasium
April 2008
Schulministerin Sommer kündigte an, die
grundlegende Neustrukturierung der gymnasialen Oberstufe in
Nordrhein-Westfalen zunächst auszusetzen.
Hintergrund: Nach Entscheidung der Kultusminister der Länder vom Herbst
des vergangenen Jahres sollen bis 2010/2011 nationale Bildungsstandards
nun auch für die gymnasiale Oberstufe und das Abitur in den Kernfächern
Deutsch, Mathematik, den Fremdsprachen und den Naturwissenschaften
erarbeitet werden. Mit solchen einheitlichen KMK-Bildungsstandards für
das Abitur werden sich neue Perspektiven ergeben für die Gestaltung der
gymnasialen Oberstufe und die Entwicklung von Lehrplänen. „Wir warten
die Vorlage der Bildungsstandards ab, um den Gymnasien in
Nordrhein-Westfalen keine zwei Reformen innerhalb von kurzer Zeit
zuzumuten“, sagte Sommer. Somit werden die Schulen in dieser Phase des
Übergangs zum Abitur nach zwölf Jahren nicht zusätzlich belastet durch
unterschiedliche Strukturen in parallelen Jahrgängen. (Auszug aus der
Presserklärung des MSW vom 15. April 2008)
Position der LE (Auszug aus der Presseerklärung der LE)
Die Aussetzung der geplanten grundlegenden
Oberstufenreform - bis die Bildungsstandards der KMK für die gymnasiale
Oberstufe vorliegen - halten wir für sinnvoll. Dies erspart den
Gymnasien zwei Reformen in kurzer Zeit. Darüber hinaus sind die
Gymnasien zurzeit noch mit der curricularen Umsetzung der
Schulzeitverkürzung sehr belastet. Die inhaltliche Umsetzung der
weitreichenden Oberstufenreform, mit der jetzt bereits in den
Schulen begonnen werden müsste, ist weder Schülern noch Lehrern
zusätzlich zu den bereits vorhandenen Belastungen zuzumuten.
Die Erfahrungen in anderen Bundesländern wie im
Saarland und in
Sachsen-Anhalt haben gezeigt, dass weder die Schüler des
neunjährigen noch des achtjährigen Gymnasiums in gemeinsamen Kursen in
der Oberstufe und durch die gemeinsame Abiturprüfung benachteiligt
werden. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister in Sachsen-Anhalt, hob auf
der Fachtagung zum doppelten Abiturjahrgang in Berlin ausdrücklich
hervor, dass „die ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit mit den
Eltern“ entscheidend für die „unspektakuläre Bewältigung des doppelten
Abiturientenjahrganges“ gewesen sei. Der Ausgleich fehlender
Unterrichtszeit für Schüler des achtjährigen Gymnasiums in der Oberstufe
ist für uns eine weitere zwingende Voraussetzung für das Gelingen.
April 2007
Auf der Mitgliederversammlung im April 2007 erläutert Marietrud Schreven, Leiterin der Gymnasialabteilung im Schulministerium, den Eltern ausführlich die Reform der Oberstufe für das achtjährige Gymnasium. Der Vortrag ist im Mitteilungsblatt 187der LE zusammengefasst. Eltern unserer Mitgliedsgymnasien können diesen Artikel mit seinen zahlreichen Graphiken sowie die Diskussion mit Frau Schreven als PDF-Datei in der Geschäftsstelle bestellen.
Statement der LE auf der Landtagsanhörung am 29. Mai 2006 zur Reform der Oberstufe
Die Reform der Obertstufe betrifft ausschließlich die Schüler im verkürzten Bildungsgang. Alle Schüler des neunjährigen Gymnasiums legen nach den derzeit gültigen Regelungen ihr Abitur ab.
Ökonomische Bildung in der Sekundarstufe ll
PISA
Praktische Philosophie
Rauchfreie Schule
Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I, in der gymnasialen Oberstufe, im Berufskolleg und im Weiterbildungskolleg
Runderlass des Ministeriums vom 23.9.1999
(BASS 12-21 Nr. 1)
Einstellungen von Lehrerinnen und Lehrern in den öffentlichen Schuldienst des Landes NRW
Runderlass des Ministeriums vom
(BASS 21-01 Nr. 16)
Fünf-Tage-Woche an Schulen
Der hier eingestellte Erlass berücksichtigt gegenüber der gedruckten Ausgabe der BASS Ausgabe 2008/2009 (Stichtag 1.7.2008) den Runderlass vom 31. 7. 2008 (ABI.NRW 8/08)
(BASS 12-62 Nr. 1)
Ganztagschulen in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I / Neuer erweiterte Ganztagshaupt- und Ganztagsförderschule
Der hier eingestellte Erlass berücksichtigt gegenüber der gedruckten Ausgabe der BASS Ausgabe 2008/2009 (Stichtag 1.7.2008) den Runderlass vom 31. 7. 2008 (ABI.NRW 8/08)
Runderlass des Ministeriums vom 25.1.2006
(BASS 12-63 Nr. 2)
Hausaufgaben für die Klassen 1 bis 10 aller Schulformen
(Hausaufgabenerlass)
Der hier eingestellte Erlass berücksichtigt gegenüber der gedruckten Ausgabe der BASS Ausgabe 2008/2009 (Stichtag 1.7.2008) den Runderlass vom 31. 7. 2008 (ABI.NRW 8/08)
Runderlass des Ministeriums vom 2. 3.1974
(BASS 12-31 Nr. 1)
Schulgesetz
Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen
vom 15.2.2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 27.Juni 2007
(Schulgesetz NRW - SchulG)
(BASS 1-1)
Wanderrichtlinien (Richtlinien für Schulwanderungen und Fahrten)
Runderlass des Ministeriums vom 19.3.1997
(BASS 14-12 Nr. 2)
Schulgesetz - Eckpunkte (Teil I, Teil II, Teil III)
Schulgesetz - Eckpunkte - Stellungnahme der Landeselternschaft
Schulgesetz - Referentenentwurf
Schulgesetz - Stellungnahme der Landeselternschaft
Schulgesetznovelle (Stellungnahme zum Referentenentwurf)
Schulgesetznovelle - Stellungnahme zur Landtagsanhörung am 24.05.2006
Schulpreis der Landeselternschaft
Schulpreis zum 50-jährigen Bestehen (Auslobung)
Schulpreis zum 50-jährigen Bestehen (Jury-Entscheid)
Schulstruktur
"Schulverpflegung darf keine Nebensächlichkeit sein, sondern muss zum kulturellen Leben der Schule gehören. Sie leistet einen wertvollen und entscheidenden Beitrag, unsere Kinder in der Schule konzentrierter, leistungsbereiter und fröhlicher zu machen!", mit diesen Worten schließt Dr. Ulla Wilke-Birkenhauer, Vorsitzende des Fachausschusses "Gesundheit und Jugendschutz" der LE ihren Vortrag auf der Mitgliederversammlung am 10.November 2007 in Dortmund.
Der Ausschuss hat im November 2007 den unfangreichen Ratgeber "Schulverpflegung - Zwischen Muss und Genuss" herausgegeben mit zahlreichen Tipps für Eltern. Eltern unserer Mitgliedsgymnasien können diese Schrift hier kostenlos bestellen.
Unter dem Link "www.schulverpflegung-nrw.de" finden Eltern vielfältige Informationen zu diesem Thema.
Pflicht und Kür in
Schulbüchern gekennzeichnet
Wir sehen es als weiteren Erfolg
unserer Arbeit an, dass Pflichtstoff und Zusatzmaterial in den
Schulbüchern nun deutlicher gekennzeichnet werden. Dies teilte heute das
Schulministerium mit (s.
Pressemitteilung). Lehrern, Schülern und Eltern wird damit ein
Wegweiser an die Hand gegeben, welche Unterrichtsinhalte obligatorisch
sind und wo sich den Schulen individuelle Lernwege eröffnen.
Das Maßnahmenpaket zur verbesserten Umsetzung des achtjährigen
Gymnasiums, das die Westfälisch-Lippische und die Rheinische
Direktorenvereinigung, die Landeselternschaft der Gymnasien und der
Philologen-Verband NW, mit dem Schulministerium am 09. Februar 2008
vereinbart haben, forderte, dass in Absprache mit den Schulbuchverlagen
deutlicher als bisher die verpflichtenden Unterrichtsinhalte
hervorgehoben werden müssen.
Als besonderen Service werden die Schulbuchverlage zusätzliche
methodische und didaktische Hinweise in gedruckter Form oder im Internet
veröffentlichen. Dadurch erhalten die Lehrer Planungssicherheit, wie sie
die Lehrbuchinhalte den verfügbaren Schulwochen zuordnen können,
insbesondere bei bereits erschienenen Werken.
Die Landeselternschaft sieht in der jetzt vereinbarten neuen
Kennzeichnung einen entscheidenden Ansatz, dass die Belastung der
Schüler und der Lehrer durch die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit
wesentlich reduziert wird.
Ganztagsoffensive des
Landes - klarer Vorrang für Bildung
Aussetzen der Oberstufenreform sinnvoll
Unsere Kritik aus den praktischen
Erfahrungen der Schulzeitverkürzung hat gewirkt. Mehrfach haben wir in
den letzten Wochen auf die erheblichen Belastungen der Schüler und der
Gymnasien hingewiesen und die Bereitstellung der erforderlichen
Ressourcen für die Schulzeitverkürzung gefordert. Zuletzt auch in
unserer für die Frühjahrs-Mitgliederversammlung geplanten
Resolution, die wir auch dem Schulministerium zur Kenntnis gebracht
haben.
Die finanzielle Kraftanstrengung der Landesregierung mit einem
Gesamtvolumen von 175 Millionen Euro, die insbesondere den Gymnasien und
Realschulen zugute kommt, mindert den Stress für unsere Schüler. Als
klare Schwerpunktsetzung für Bildung und für die Gymnasien in NRW wertet
die Landeselternschaft der Gymnasien die Ganztagsoffensive der
Landesregierung (s.
Presseinformation und
weitere Erläuterungen).
Durch die Zuweisung eines Budgets von 25.000 Euro pro Gymnasium im
Rahmen des neuen Programms „Geld oder Stellen“ kann eine sinnvolle
Rhythmisierung der langen Schultage an den Gymnasien erfolgen. Die
Landeselternschaft begrüßt ausdrücklich, dass die Schulen diese Mittel
flexibel sowohl für die Übermittagsbetreuung als auch für ergänzende
Arbeitsgemeinschaften einsetzen und somit ihr Schulprofil stärken
können.
Auch die Ausgestaltung des Investitionsprogramms, das vorrangig die
Gymnasien mit jeweils bis zu 100.000 Euro beim Ausbau von Mensen und
Aufenthaltsräumen unterstützt, ist aus Elternsicht gut durchdacht, da
selbst die Kommunen, die unter dem Haushaltssicherungsgesetz stehen, die
hierfür erforderliche Kofinanzierung aus der Schul- und
Bildungspauschale leisten können. Nach Aussagen des Ministeriums haben
die Ergebnisse der Umfrage der Landeselternschaft zur Schulverpflegung
unter ihren Mitgliedsgymnasien maßgeblich zur Ausweitung des
Investitionsvolumens des Landes beigetragen.
Wir begrüßen es auch ausdrücklich, dass die Wahlmöglichkeit der Eltern
zwischen Halb-tags- und Ganztagsgymnasien erheblich ausgeweitet und
gestärkt wird. Gibt es zurzeit landesweit nur 27 Gymnasien und 22
Realschulen im Ganztag, so sollen jeweils in den Schuljahren 2009/2010
und 2010/2011 in jedem der 54 Kreise in NRW je ein Gymnasium und eine
Realschule zu einer Ganztagsschule ausgebaut werden. Insgesamt sieht
dieses Programm die Schaffung von 216 neuen Ganztagsschulen in NRW vor.
Zum Gelingen der Schulzeitverkürzung sind mit dieser Ganztagsoffensive
wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Darüber hinaus ist die konkrete
Umsetzung der am 9. Februar vereinbarten Absprachen in den Schulen aus
Elternsicht dringend erforderlich. Hierzu gehören insbesondere die
Erstellung von Musterlehrplänen sowie die Erteilung und Ausweisung von
Förderstunden.
Die Aussetzung der geplanten grundlegenden Oberstufenreform - bis die
Bildungsstandards der KMK für die gymnasiale Oberstufe vorliegen -
halten wir für sinnvoll. Dies erspart den Gymnasien zwei Reformen in
kurzer Zeit. Darüber hinaus sind die Gymnasien zurzeit noch mit der
curricularen Umsetzung der Schulzeitverkürzung sehr belastet. Die
inhaltliche Umsetzung der weitreichenden Oberstufenreform, mit der jetzt
bereits in den
Schulen begonnen werden müsste, ist weder Schülern noch Lehrern
zusätzlich zu den bereits vorhandenen Belastungen zuzumuten.
Die Erfahrungen in anderen Bundesländern wie im
Saarland und in
Sachsen-Anhalt haben gezeigt, dass weder die Schüler des
neunjährigen noch des achtjährigen Gymnasiums in gemeinsamen Kursen in
der Oberstufe und durch die gemeinsame Abiturprüfung benachteiligt
werden. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister in Sachsen-Anhalt, hob auf
der Fachtagung zum doppelten Abiturjahrgang in Berlin ausdrücklich
hervor, dass „die ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit mit den
Eltern“ entscheidend für die „unspektakuläre Bewältigung des doppelten
Abiturientenjahrganges“ gewesen sei. Der Ausgleich fehlender
Unterrichtszeit für Schüler des achtjährigen Gymnasiums in der Oberstufe
ist für uns eine weitere zwingende Voraussetzung für das Gelingen.
Mitteilungsblatt 189
Februar 2008

Alle Artikel dieser Ausgabe greifen das
Thema Schulzeitverkürzung am Gymnasium auf.
Die Vorsitzende der LE Gabriela Custodis fordert in ihrem Leitartikel
"Bildung als Belastung?" die Eltern der Schüler in der schon immer
schwierigen und mit viel Sensibilität zu meisternden Erprobungsstufe
auf:
"Unsere vordringlichste und entscheidende Aufgabe als Eltern und
Familien sollte sein, die persönliche Situation des Kindes richtig
einzuschätzen, ihm Rückhalt zu geben, ihm aber auch Motivation, Leistung
und Erfolg zuzutrauen und seine Begabungen und Fähigkeiten nicht zu
unterschätzen."
Das Heft enthält zudem nicht nur unsere gemeinsame
Presseerklärung mit
dem Philologenverband NW und den Direktorenvereinigungen zu den
konkreten Absprachen mit dem Schulministerium zur Umsetzung der
Schulzeitverkürzung. Sondern es gibt auch Hintergrundinformationen zur
Stundentafel im achtjährigen Gymnasium sowie zu den geplanten bzw.
bereits eingeleiteten Maßnahmen zum doppelten Abiturientenjahrgang 2013.
Darüber hinaus stellt es das Evangelische Gymnasium in Siegen vor, das
als erste Schule in Deutschland 60-Minuten-Unterrichtsstunden eingeführt
hat. Außerdem präsentiert es die Ergebnisse unserer Umfrage zur
Schulverpflegung an den Gymnasien im Sommer 2007.
Nicht zuletzt zieht Staatssekretär Günter Winands eine Bilanz nach
zweijähriger Verantwortung seiner Partei für die Bildungs- und
Schulpolitik. Die ebenfalls dokumentierte Diskussion der Mitglieder der
LE mit dem Staatssekretär auf unserer Mitgliederversammlung im November
2007 enthält für Eltern zahlreiche weitere Informationen
Sexualerziehung
Stadtschulpflegschaft - Mustersatzung
Siehe auch:
Berufs- und Studienwahl
Doppelter Abiturientenjahrgang
Studienfinanzierung
In Rundschreiben vom August 2007 machte der Vorstand die Eltern unserer Mitgliedsgymnasien auf die Informationsoffensive der Verbraucherzentrale NRW zur Studienfinanzierung an NRW-Schulen aufmerksam. Sie bietet sowohl kostenlose eigenständige Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 an als auch die Beteiligung an bereits feststehenden Veranstaltung im Schuljahr 2007/2008 an den Gymnasien in NRW (s. Startseite unter dem 10.8.07).
Im Dezember 2007 ist dieses Projekt mit einer Pilotveranstaltung gestartet. Seit Mitte Januar 2008 sind vier Finanzexperten der Verbraucherzentrale in ganz NRW unterwegs. Sie haben bereits rund 40 Gymnasien beraten. 25 weitere werden noch in diesem Schuljahr folgen. Die Resonanz aus den Schulen auf diese Veranstaltung ist durchweg positiv.
So stehen bereits 15 Gymnasien auf der Warteliste für das Anschlussprojekt, denn leider konnten - anders als geplant - nur 65 Schulen in die Informationsoffensive aufgenommen werden. Über die Finanzierung des Anschlussprojektes wird zurzeit verhandelt.
Erste Informationen zur Studienfinanzierung finden Sie im Flyer der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Sprachzertifikate
TIMSS-Studie
Übergang Grundschule - Gymnasien
Grundschulgutachten - Verbindlichkeit
Grundschulurteil - Untersuchungsergebnisse des Evang.Gymnasiums Meinerzhagen (1962 - 1993)
Unterrichtsausfall im Schuljahr 2005/2006
In
den letzten Wochen eines Schuljahres erreichen uns stets zahlreiche
Anfragen der Eltern zu den Versetzungsbestimmungen am Gymnasium.
Als Service für Sie haben wir den
§ 26 der APO-SI, der die Versetzung am Gymnasium in der
Sekundarstufe I regelt, im Wortlaut,
Erläuterungen
zur Versetzung in tabellarischer Übersicht und weitergehende
Informationen zur
Nachprüfung
auf unserer Homepage
eingestellt. Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie
hier.
Wahlkalender 2010/2011
für die
Mitwirkungsgremien
Für die Elternarbeit an Ihrer
Schule wünschen wir Ihnen im beginnenden Schuljahr viel Erfolg und
möchten Sie ermuntern, sich zu engagieren und sich zum Wohl der Schüler
„einzumischen“. Als Hilfestellung können Sie auf unserer Homepage nicht
nur zahlreiche Schriften kostenlos bestellen, sondern finden hier auch
den
offiziellen Wahlkalender für die Wahlen in den
Schulmitwirkungsgremien, wie er in Schule NRW, dem Amtsblatt des
Schulministeriums veröffentlich wird.