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Mehr Lernzeit für unsere Kinder: G9 ab 2017!

Landeselternschaft der Gymnasien formuliert deutliche Forderungen an die Politik 

Der Vorstand der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e. V. (LE) hat am Mittwoch in einem Gespräch mit der Schulministerin Sylvia Löhrmann die Forderungen der Eltern konkretisiert, die Schulzeit an den Gymnasien in NRW wieder von 8 auf 9 Schuljahre (G9) umzustellen.

Im April hatte die LE der Öffentlichkeit die Ergebnisse einer wissenschaftlich begleiteten Umfrage zu „G8/G9 und mehr!“ vorgestellt. Darin sprach sich eine große Mehrheit von Eltern, Schulleitern, Lehrern u. a. für eine Rückkehr zu G9 aus. Nach zahlreichen Gesprächen mit Parteien und Verbänden traf sich der Vorstand nun mit Ministerin Löhrmann.

Neben der Forderung nach einer grundsätzlichen, schulpolitischen Entscheidung für G9 präsentierte der Vorstand des mitgliederstärksten, seit 60 Jahren existierenden Elternverbandes in NRW, weitere Vorschläge, die bei einer Rückkehr zu G9 sicherstellen, dass die Veränderungen zu einer Qualitätsverbesserung an den Gymnasien führen.

Die LE fordert die verbindliche Umstellung auf G9 an allen Gymnasien mit dem Schuljahr 2017/18 ab der 5. Klasse. Gleichzeitig sollen die Gymnasien ab diesem Zeitpunkt die Sekundarstufe I um ein Jahr verlängern können, wenn ein entsprechender Beschluss der Schulkonferenz gefasst wird.

Darüber hinaus gilt es, besonders begabten und guten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einzuräumen, das Gymnasium auch in kürzerer Zeit (G8) zu durchlaufen. Damit finden auch die Kinder Berücksichtigung, deren Eltern für ein Bestehen von G8 votierten.

„Wichtig ist jetzt, dass unter Einbeziehung aller Beteiligten (Lehrer, Schüler, Eltern, Wissenschaft, Verwaltung und Kommunen) ein neues G9 aus einem Guss entsteht, welches frühere Mängel und Fehler vermeidet“, so Vorstandsmitglied Jutta Löchner.

Der Vorstand der LE verdeutlichte im Gespräch mit der Schulministerin, dass gute Ideen und Beispiele aus den G8-Jahren (z. B. anderer Stundentakt und Teamarbeit der Lehrer) in ein neues G9 eingebracht werden sollten.

Die Landeselternschaft der Gymnasien NRW e.V. zählt von den 625 Gymnasien in NRW mehr als 470 zu ihren Mitgliedern und repräsentiert damit mehr als 800.000 Gymnasial-Eltern in NRW.

Eine auch in Wahlzeiten beachtenswerte Bevölkerungsgruppe, die sich nicht nur für den Erhalt des gegliederten Schulsystems einsetzt, sondern die hohe Qualität des Gymnasial-Abiturs für Schüler/innen aus allen Bevölkerungsschichten sicherstellen will.

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